{"id":1860,"date":"2017-11-01T15:43:32","date_gmt":"2017-11-01T13:43:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/?p=1860"},"modified":"2019-10-02T13:16:07","modified_gmt":"2019-10-02T11:16:07","slug":"die-bertelsmann-stiftung-oder-die-abwesenheit-kybernetischen-denkens-in-der-politik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/1860\/die-bertelsmann-stiftung-oder-die-abwesenheit-kybernetischen-denkens-in-der-politik\/","title":{"rendered":"Die Bertelsmann-Stiftung, oder: Die Abwesenheit kybernetischen Denkens in der Politik"},"content":{"rendered":"<h3>Ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr kybernetisches Denken in der Politik<\/h3>\n<p>tl;dr: Die Praxis des deutschen Stiftungsrechtes, insbesondere die Existenz der Bertelsmann-Stiftung und \u00e4hnlicher Strukturen belegt deutlich die vollst\u00e4ndige Abwesenheit kybernetischen Denkens in der Politik.<\/p>\n<p>~ 12 min Lesezeit<\/p>\n<h3>Kybernetisches Denken?<\/h3>\n<p>Sieht man von den altgriechischen Schiffslenkern einmal ab, dann ist &#8222;Kybernetik&#8220; als Bezeichnung f\u00fcr eine auch technische Disziplin eine Sch\u00f6pfung des 20. Jahrhunderts. Die Bedeutung als politische Denkschule jedoch ist sehr viel \u00e4lter.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1862 size-full\" src=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/cyberchess445.jpg\" alt=\"\" width=\"445\" height=\"389\" srcset=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/cyberchess445.jpg 445w, http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/cyberchess445-300x262.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 445px) 100vw, 445px\" \/><\/p>\n<p>Die Herkunft des Begriffs ist klar bestimmbar. <!--more-->Das altgriechische Wort kybern\u0113tik\u00e9 bedeutet in etwa &#8222;Steuermannskunst\u201c. Gemeint ist damit die F\u00e4higkeit des Steuermanns, des kybernetes, sein Schiff durch die Unw\u00e4gbarkeiten, die Ver\u00e4nderlichkeiten von Wind und Wellen hindurch zu seinem Ziel zu bringen. Allerdings schon Platon benutzte den Begriff in einem \u00fcbertragenen Sinn f\u00fcr den Mann am Steuerruder einer Regierung, also als Kunst der Staatslenkung.[1]<\/p>\n<p>Der Steuermann, aus dem altgriechischen kybernetes wurde der lateinische gubern\u0101tor, findet sich noch heute als politischer Begriff im Gouverneur wieder.<\/p>\n<p>Der erste, der den Begriff &#8222;Kybernetik&#8220; in der Neuzeit aufgriff, war der franz\u00f6sische Physiker Andr\u00e9-Marie Amp\u00e8re (1775 &#8211; 1836), nach dem unsere Einheit der St\u00e4rke des elektrischen Stroms benannt ist.[2] In seinem Sp\u00e4twerk entwickelte er ein Gesamtsystem von insgesamt 128 gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftig m\u00f6glichen Wissenschaften. &#8222;La cybernetique&#8220; als Kunst der Staatslenkung ist bei ihm eine der vier Abteilungen der politischen Wissenschaft, &#8222;quatre divisions pour la science politique&#8220;.[3] La cybernetique hat also auch hier ganz klar eine politische Bedeutung.<\/p>\n<p>Nach dem Ende des 2ten Weltkriegs entwickelte die Kybernetik sich zu einer transdisziplin\u00e4ren Wissenschaft, in die sowohl geistes- als auch natur- und gesellschaftswissenschaftliche sowie ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen einflossen. Einen zentralen Aspekt bildete hierbei die Hom\u00f6ostase mit der Frage, wie macht ein biologischer Organismus das, wie h\u00e4lt er beispielsweise seine Temperatur unter wechselnden Umweltbedingungen konstant auf 37\u00b0? (Bei uns Menschen) Also \u00fcbertragen gesprochen, wie macht der Organismus das, bei wechselnen Winden und Wellen, hier thermisch Kurs zu halten? Oder allgemeiner, wie regelt ein Organismus \u2013 sich selbst \u2013 so, dass es der Selbsterhaltung dient, das es &#8222;gut&#8220; f\u00fcr ihn ist?<\/p>\n<p>(Der Begriff &#8222;Regeln&#8220; jedoch kann hierbei schon mi\u00dfverstanden werden. Wenn ein Mafiaboss zu seinem Killerkommando sagt &#8222;Regelt das!&#8220; wird deutlich, dass diese Art des Regelns damit nicht gemeint ist.)<\/p>\n<p>Jederfraumann, die\/der auch nur etwas tiefer in die Kybernetik einsteigt, wird klar, dass wir es auf der Seite der Biologie mit der Regelung von Signal- und Informationsstr\u00f6men einerseits und Energiestr\u00f6men andererseits zu schaffen haben, und zwar so, dass das Beste f\u00fcr den Organismus und seinen Selbsterhalt herauskommt.<\/p>\n<p>Kurz, es geht um Str\u00f6me und um Kreisl\u00e4ufe von Str\u00f6men, um R\u00fcckkopplungen, auch Feedback genannt.<\/p>\n<p>Behalten wir das Bild der biologischen Regelungsvorg\u00e4nge und \u00fcbertragen es auf Politik und Gesellschaft \u2013 und es ist durchaus sinnvoll, das zu tun, diese Denkweise anzuwenden -, dann erhalten wir unmittelbar die Frage, wie regeln wir den Interessensausgleich unter uns, gesellschaftlich und politisch? Wie bekommen wir es hin, dass Politik zum Wohle aller gemacht wird? Ist das \u00fcberhaupt m\u00f6glich? Und wie bestimmen wir \u2013 demokratisch und gemeinsam \u2013 den Kurs der Politik?<\/p>\n<h3>Gewaltenteilung in Demokratien, demokratische R\u00fcckkopplungen<\/h3>\n<p>Seit John Locke und Anderen gilt in unseren westlichen Demokratien das als sehr sinnvoll erachtete Prinzip der Gewaltenteilung im Sinne einer Balance, eines Ausgleichs der Kr\u00e4fte, die Teilung in Gesetzgebung (Legislative), Regierung (Exekutive) und Rechtsprechung (Jurisdiktion), die jedoch \u2013 idealerweise &#8211; alle dem Wohl eines Staates, dem Gemeinwohl verpflichtet sein sollen.[4]<\/p>\n<p>Dass das leidlich gut funktioniert, l\u00e4sst sich paradoxerweise an Putschen und Putschversuchen erkennen. Dort ist das Ziel der Macht\u00fcbernahme durch die Putschenden immer \u2013 neben einer Kontrolle der Informationsfl\u00fcsse \u00fcber die Leitmedien wie TV-Sender und Zeitungsredaktionen \u2013 zun\u00e4chst die Kontrolle der Parlamente, der Legislativen und der Rechtsprechung, der Richter und Staatsanw\u00e4lte. Erstes Machtmittel ist hierbei fast immer das Milit\u00e4r als Element der Exekutive. Erdogans T\u00fcrkei ist hierf\u00fcr \u2013 leider &#8211; ein treffendes Beispiel.<\/p>\n<p>Der gesamtgesellschaftliche Interessensausgleich und die gemeinsame demokratische Willensbildung, die politische Kursbestimmung durch die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die als wesentliche Ziele der Gewaltenteilung verstanden werden k\u00f6nnen, haben jedoch sp\u00e4testens seit der Jahrtausendwende und nicht nur in Deutschland schwere R\u00fcckschl\u00e4ge hinnehmen m\u00fcssen. Ein Grund daf\u00fcr ist das Abzweigen von zun\u00e4chst f\u00fcr das Gemeinwohl bestimmten Kapitalstr\u00f6men zur Verfolgung privatwirtschaftlicher Interessen. Gemeint sind hier Unternehmenssteuern (\u00fcber deren richtige H\u00f6he hier nicht debattiert werden soll).<\/p>\n<p>Und mit Kapital, also Geld, kann man Energie kaufen, Kapitalstr\u00f6me sind in einem ganz gewissen Sinn Energiestr\u00f6me \u2013 um hier den Anschluss an die Biologie zu halten.<\/p>\n<h3>Kybernetik und Politik? Gemeinwohl? Kursbestimmung?<\/h3>\n<p>Das deutsche Stiftungsrecht sieht, mit dem globalen und im Grunde recht guten und verst\u00e4ndlichen Ziel, auch privates gesellschaftliches Engagement zu f\u00f6rdern, u.a. das Konzept der sogenannten unternehmensverbundenen Stiftung vor.<\/p>\n<p>Gr\u00fcndet ein Unternehmen eine Stiftung \u2013 mit dem erkl\u00e4rten Ziel der Gemeinn\u00fctzigkeit, dann kann es einen Anteil der Unternehmensgewinne steuerlich verg\u00fcnstigt geltend machen. F\u00fcr die Bertelsmann-Stiftung ist dieses Verfahren recht extrem, sie h\u00e4lt gut \u00be der Anteile des Bertelsmann-Konzerns, der Bertelsmann SE &amp; Co KGaA, die 2017 einen Gesamtumsatz von knapp 17 Mrd. \u20ac hatte.[5]<\/p>\n<p>Zudem arbeitet die Bertelsmann-Stiftung operativ, das hei\u00dft Eleonore M\u00fcller, Adalbert Mayer und Michel Deutschmann k\u00f6nnen gern dort eigene Projektantr\u00e4ge einreichen f\u00fcr das, was sie gesellschaftlich als sinnvoll erachten, allerdings wird die Stiftung diese ablehnen, da sie grunds\u00e4tzlich nur Projekte f\u00f6rdert, die sie selbst ins Leben gerufen hat.<\/p>\n<p>Hoppla. Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Die Stiftung entscheidet mit dem steuerfrei vom Staat zur Verf\u00fcgung gestellten Geld, was sie als gemeinn\u00fctzig erachtet. Die Stiftung ist aber laut ihrer eigenen Satzung nur mittelbar dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, sondern zu allererst den erkl\u00e4rten Interessen ihres Stifters. Und die kann man nachlesen.<\/p>\n<p>Die Bertelsmann-Stiftung engagiert sich laut Selbstaussage entsprechend den Intentionen ihres Stifters Reinhard Mohn f\u00fcr das Gemeinwohl. \u201eFundament\u201c ihrer \u201eArbeit\u201c sei \u201edie \u00dcberzeugung, dass Wettbewerb und b\u00fcrgerschaftliches Engagement eine wesentliche Basis f\u00fcr gesellschaftlichen Fortschritt bilden\u201c, hei\u00dft es auf der Website der Stiftung.[6]<\/p>\n<p>Nun denn, das muss aber nicht ihre oder meine \u00dcberzeugung sein, oder? Vielleicht haben wir ja ein anderes Verst\u00e4ndnis von Gemeinwohl.<\/p>\n<p>Aber lesen wir mal weiter, z.B. in der gro\u00dfen Anfrage der Piratenfraktion im Landtag von NRW vom 06.04.2016:<\/p>\n<blockquote><p>Die Bertelsmann Stiftung mag parteipolitisch neutral sein, gesellschaftspolitisch ist sie jedoch der Mission ihres Stifters verpflichtet. Diese Mission ist f\u00fcr jedermann nachlesbar:<\/p>\n<p>Eine \u00fcber den Wettbewerb hergestellte Effizienz als Steuerungsinstrument an Stelle demokratischer Gestaltung. Kurz: der Markt kann alles besser als der Staat. Zivilgesellschaftliches Engagement ist besser als steuerfinanzierte Daseinsvorsorge und demokratische Gestaltung wird implizit als ineffizient diskreditiert.<\/p>\n<p>Der Sozialstaat gilt als \u00fcberdehnt oder gar \u00fcberholt. Liz Mohn: \u201eDer anonyme Wohlfahrtsstaat hat ausgedient, an seine Stelle tritt der soziale Staat, der vom b\u00fcrgerschaftlichen Engagement und vom solidarischen Verhalten aller lebt. Dass m\u00f6glichst viele verantwortungsvoll ihr K\u00f6nnen in den Dienst der Gemeinschaft stellen, das macht diesen Staat auf Dauer lebensf\u00e4hig.\u201c[7][8]<\/p><\/blockquote>\n<p>Werden wir konkret, was macht die Stiftung mit ihrem steuerfrei vom Staat zur Verf\u00fcgung gestellten Geld?<\/p>\n<p>Sie finanziert unter anderem Studien, operativ, d.h. zu Themen, die sie selbst als sinnvoll erachtet. Es vergeht fast keine Woche in den Medien, in der nicht eine von der Stiftung finanzierte Studie erscheint und fast immer ausgiebig zitiert wird.<\/p>\n<p>Wer das nicht glaubt, kann ja gerne mal einen Alert, einen Email-Watchdog mit dem Stichwort \u201eBertelsmann\u201c bei Google schalten. Man bekommt dann die Suchergebnisse per Email zugesendet.<\/p>\n<p>Ja und, was hat das f\u00fcr einen Effekt? Die Stiftung dominiert damit die Informationsstr\u00f6me zu den von ihr erachteten gesellschaftlich wichtigen Fragen, bildungspolitisch, sozial, etc.<\/p>\n<p>Nun gibt es aber \u2013 insbesondere in Schulen und Hochschulen sowie unter B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern \u2013 ein ganzes Heer von gebildeten Frauen und M\u00e4nnern, die zu vielen gesellschaftlichen Fragen ihre eigenen Impulse sehr gern einbringen w\u00fcrden, das aber nicht k\u00f6nnen, da die Debatte weitgehend vom Themensetzen, neudeutsch vom Agenda-Setting, der Stiftung bestimmt wird.<\/p>\n<p>Sie dominiert zudem die Filterblase der Meinungspr\u00e4ger, der Alphajournalisten, da diese sich oft in abh\u00e4ngigen Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnissen befinden, die nicht selten zum Bertelsmann-Konzern geh\u00f6ren oder zumindest von diesem beeinflusst sind.<\/p>\n<p>Die Strategien dazu sind \u00fcbrigens offen nachlesbar unter <a href=\"http:\/\/www.reformkompass.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.reformkompass.de<\/a>.<\/p>\n<p>\u00dcber die mediale Macht des Konzerns kann die Stiftung also problemlos die Leitplanken f\u00fcr Debatten setzen.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens, das Suchstichwort \u201egood governance\u201c &#8211; der Gouverneur als \u201egutes\u201c Verfahren, liefert hier weitere aufschlussreiche Erkenntnisse.<\/p>\n<p>Sie selbst, also die Stiftung ist nicht oder selten Thema und wird daher auch nicht hinterfragt. Man zieht es vor, das Image \u201eWir sind die Guten\u201c zu pflegen und ansonsten m\u00f6glichst im Hintergrund zu verbleiben.<\/p>\n<p>Und \u00fcber allem schwebt die Anerkennung als gemeinn\u00fctzig und das Gemeinwohl als schickes warmes und n\u00e4chstenliebendes Wollm\u00e4ntelchen. \u201eLiz Mohn\u201c und \u201eCharity\u201c, also Wohlt\u00e4tigkeitsveranstaltungen, liefern bei Google 12.400 Treffer. Wow!<\/p>\n<p>Eine kybernetische Analyse der Str\u00f6me und R\u00fcckkopplungen liefert jedoch ein anderes Bild. Die Stiftung bestimmt mit Hilfe ihrer betr\u00e4chtlichen finanziellen Mittel in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung, also in den medialen Informationsstr\u00f6men, was unter Gemeinwohl zu verstehen ist, selbst wenn Sie oder ich darunter etwas anderes verstehen. Die Stiftung setzt die Leitplanken f\u00fcr und bestimmt die Inhalte vieler gesellschaftlicher Debatten.<\/p>\n<p>Aus gesamtgesellschaftlicher und demokratietheoretischer Sicht ist das weit mehr als fragw\u00fcrdig, aus kybernetischer Sicht ist ein Teil der Gesellschaft, n\u00e4mlich die nicht den Vorstellungen der Stiftung und ihres Gr\u00fcnders unterworfenen Meinungsteile ausgeklammert. Es fehlt somit ein Teil der f\u00fcr eine gute Demokratie so wichtigen kybernetischen R\u00fcckkopplungen!<\/p>\n<p>Um\u2018s mal medizinisch zu sagen, das ist nicht gesund!<\/p>\n<p>Also, mehr kybernetisches Denken in der Politik!<\/p>\n<p>Weg mit der Bertelsmann-Stiftung!<\/p>\n<p>Sie ist den Interessen des Stifters verpflichtet und seiner Vorstellung von Gemeinwohl. Das ist ganz sicher nicht meine Vorstellung. Und vielleicht auch nicht die Ihre.<\/p>\n<p>Sch\u00f6nen Restfeiertag, Ihr<\/p>\n<p>Nick H. aka Joachim Paul<\/p>\n<p>Links und Quellen:<\/p>\n<p>[1] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kybernetik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kybernetik<\/a><br \/>\n[2] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andr\u00e9-Marie_Amp\u00e8re\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andr\u00e9-Marie_Amp\u00e8re<\/a><br \/>\n[3] Amp\u00e8re, Andr\u00e9-Marie ; Essai sur la philosophie des sciences ou exposition naturelle de toutes les connaissances humaines, Absatz \u2018Sur le mot \u201ccybern\u00e9tique\u201d\u2019, Paris 1834<br \/>\n[4] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gewaltenteilung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gewaltenteilung<\/a><br \/>\n[5] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bertelsmann\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bertelsmann<\/a><br \/>\n[6] <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/ueber-uns\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/ueber-uns\/<\/a><br \/>\n[7] <a href=\"https:\/\/www.landtag.nrw.de\/Dokumentenservice\/portal\/WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/MMD16-11660.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.landtag.nrw.de\/Dokumentenservice\/portal\/WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/MMD16-11660.pdf<\/a><br \/>\n[8] Financial Times Deutschland vom 5. 12. 2006, Gastkommentar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr kybernetisches Denken in der Politik tl;dr: Die Praxis des deutschen Stiftungsrechtes, insbesondere die Existenz der Bertelsmann-Stiftung und \u00e4hnlicher Strukturen belegt deutlich die vollst\u00e4ndige Abwesenheit kybernetischen Denkens in der Politik. ~ 12 min Lesezeit Kybernetisches Denken? 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