{"id":1905,"date":"2017-12-16T15:48:33","date_gmt":"2017-12-16T13:48:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/?p=1905"},"modified":"2017-12-17T12:58:58","modified_gmt":"2017-12-17T10:58:58","slug":"zwischenruf-aus-dem-maschinenkeller-der-digitalisierung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/1905\/zwischenruf-aus-dem-maschinenkeller-der-digitalisierung\/","title":{"rendered":"Zwischenruf aus dem Maschinenkeller der Digitalisierung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kritische Anmerkungen zu Schule und Digitalisierung, zur Bertelsmann-Stiftung, zur Digitalisierungskritik, hier das B\u00fcndnis f\u00fcr humane Bildung<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1907 size-full\" src=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/plumber445.jpg\" alt=\"\" width=\"445\" height=\"397\" srcset=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/plumber445.jpg 445w, http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/plumber445-300x268.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 445px) 100vw, 445px\" \/>~20min Lesezeit<\/p>\n<p>R\u00fccken Sie bitte ein St\u00fcck zur Seite, hier unten wird gearbeitet. Oder besser, machen Sie doch gleich woanders Ihr Gesch\u00e4ft \u2026.<\/p>\n<p>Ich arbeite im Keller. Und irgendwo \u00fcber mir schwebt die \u00f6ffentliche Debatte um das Themenfeld Bildung, Schule, Digitalisierung. Ebenso wie ich arbeiten viele andere engagierte Menschen daran, unser Bildungssystem besser zu machen, es fit zu machen f\u00fcr die Zukunft, die <!--more-->&#8211; in allen gesellschaftlichen Bereichen &#8211; wesentlich durch Informationstechnologien und Digitales mitbestimmt sein wird.<\/p>\n<p>Was ich mache, ich bin einer von zwei operativen Chefs des gr\u00f6\u00dften Onlinedienstes f\u00fcr die Bereitstellung von digitalen Bildungsmedien in Deutschland. Der Mediendienst <a href=\"http:\/\/www.edmond-nrw.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EDMOND NRW<\/a> versorgt alle allgemein- und berufsbildenden Schulen in NRW \u2013 zusammen etwa 6.500 Schulen &#8211; mit digitalem Content zu allen Unterrichtsf\u00e4chern. Solche Mediendienste sowie weitere Bildungsserver gibt es in allen 16 Bundesl\u00e4ndern, betrieben von der \u00f6ffentlichen Hand, von L\u00e4ndern, Kommunen und Kommunalverb\u00e4nden. Ungef\u00e4hr seit der Jahrtausendwende, also schon eine ganze Weile.<\/p>\n<p>Viele meiner medienp\u00e4dagogisch arbeitenden Kolleginnen und Kollegen sind auch Mitglieder der <a href=\"http:\/\/www.gmk-net.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GMK<\/a>, der Gesellschaft f\u00fcr Medienp\u00e4dagogik und Kommunikationskultur, die sich dadurch auszeichnet, dass zu den Ver\u00e4nderungen gemeinsam konstruktiv kritische und differenzierte Ans\u00e4tze und Standpunkte sowie politische Forderungen entwickelt werden.<\/p>\n<p>Und erst Dienstag kehrte ich zur\u00fcck vom Halbjahrestreffen einer bundesweiten Facharbeitsgruppe, die sich seit den 90ern mit Fragen der Dokumentation und Distribution von Bildungsmedien auseinandersetzt.<\/p>\n<p>Aber eigentlich gibt es uns gar nicht. Zumindest in den sogenannten Leitmedien. Unsereins wird \u00e4u\u00dferst selten mal zu Podiumsdiskussionen eingeladen und schon gar nicht in die einschl\u00e4gigen Polit-Talkshows im TV. Und zwar weil die Bereitschaft zu polarisieren bei uns sehr selten ist. Das passt nicht in die Dramaturgie solcher Talkrunden und Podien.<\/p>\n<p>Wir sind Medienp\u00e4dagogen und Digitalmaschinisten, Kanalarbeiter in den medialen Kellern der Bildungseinrichtungen. Und wir ver\u00e4ndern die Welt \u2013 im Auftrag der \u00f6ffentlichen Hand und nach geltender Gesetzeslage.<\/p>\n<p>Wenn ich k\u00f6nnte, wenn ich d\u00fcrfte, ja wenn ich denn mal eingeladen w\u00fcrde, ich k\u00f6nnte reihenweise virtuelle Ohrfeigen verteilen. Sachlich und wissenschaftlich begr\u00fcndet, gern auch mal polemisch, aber immer mit bei\u00dfender Rhetorik. Und zwar in drei Richtungen.<\/p>\n<p><strong>Erstens<\/strong>, mir blutet das Herz ob der Ahnungslosigkeit mancher \u201eFach\u201c-PolitikerInnen. Die lassen sich von diversen Verb\u00e4nden und Interessengruppen die Ohren vollpusten mit digitalem Marketinggequatsche. Drei Punkt Null, Vier Punkt Null, F\u00fcnf Punkt Null. Und reden selten bis gar nicht mit den eigentlichen Betroffenen.<\/p>\n<p><strong>Zweitens<\/strong> k\u00f6nnte ich vor Wut aus der Hose springen ob des Hirnchen waschenden Agenda-Settings durch z.B. die Bertelsmann-Stiftung.<\/p>\n<p>Dort wird mit einer schon bewundernswerten Ausdauer und dem Bewusstsein eine \u2013 wie auch immer geartete \u2013 \u201eElite\u201c zu sein, die es grunds\u00e4tzlich besser wei\u00df, seit Jahrzehnten neoliberale Ideologie-Injektion betrieben.<\/p>\n<p>Und die Injektionsnadeln zeigen auf die politischen Gremien. Sie sind meist mit \u201ewissenschaftliche Studie\u201c verschleiert, \u201eIdeologie\u201c steht nicht drauf. Parallel dazu werden diese Studien von einschl\u00e4gigen Medien \u2013 die nicht selten eine N\u00e4he zum Konzern, zur Bertelsmann SE &amp; Co KgaA, aufweisen \u2013 kr\u00e4ftig orchestriert.<\/p>\n<p>&#8222;Wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung sagt&#8220; &#8211; wo ich erg\u00e4nzen w\u00fcrde &#8211; Null Null F\u00fcnf mit der Lizenz zum Klugschei\u00dfen. Oder besser: Ideologie schei\u00dfen, denn klug ist das nie, allenfalls klug gemacht. Im Sinne neoliberaler Zielvorstellungen.<\/p>\n<p>In der Folge wird die \u00f6ffentliche Debatte sch\u00f6n eingegrenzt von den Agenda-Leitplanken, die die Stiftung gesetzt hat. Und im akustischen Backing der Debatte s\u00e4uselt ein Chor mehr oder weniger leise die Themen von Privatisierung und \u00d6konomisierung \u2013 in der Bildung. In der Absicht, dass sich diese hintenrum in die Hirnchen schleichen.<\/p>\n<p>An anderer Stelle \u2013 aber zeitlich passend \u2013 werden dann seitens des Mutterkonzerns oder seiner vielen T\u00f6chter Dienstleistungsangebote an die \u00f6ffentliche Hand gemacht.<\/p>\n<p>Und da die Stiftung 76,9% des Kapitals des Konzerns h\u00e4lt und den Status der Gemeinn\u00fctzigkeit besitzt, werden kr\u00e4ftig Steuern gespart. Eine steuerbefreite unternehmensverbundene Reformwerkstatt, die operativ arbeitet, d.h. selbst ihre Themen setzt. Mit der Lizenz zur Politikbeeinflussung.<\/p>\n<p>Und die nicht gezahlten Steuergelder fehlen dann, z.B. bei der Ausstattung von Schulen, WLANs, kaputte Toiletten, etc.<\/p>\n<p>Ja und dann gibt es noch die Digitalisierungskritiker. Wichtige Impulse und Positionen in der gesellschaftlichen Debatte um die Bildung von Morgen. Sollte man meinen.<\/p>\n<p>Denn <strong>drittens<\/strong> beteiligt sich eine relativ laute Stimme der Digitalisierungskritik an profaner Polarisierung und \u00fcberdeckt damit differenziertere Standpunkte \u2013 das <a href=\"http:\/\/www.aufwach-s-en.de\/das-buendnis-fuer-humane-bildung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00fcndnis f\u00fcr humane Bildung<\/a>. Hier versammelt sich ein illustrer Kreis von respektablen Pers\u00f6nlichkeiten, meist aus universit\u00e4ren Kontexten.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte diesen Personen beileibe keine Elfenbeinturm-Mentalit\u00e4t unterstellen, doch f\u00fcr einige, nicht alle, steht fest, die waren nie im Keller. Zumindest erwecken sie den Eindruck. Oder der Keller interessiert einfach nicht.<\/p>\n<p>Sprecher des B\u00fcndnisses ist <a href=\"http:\/\/www.aufwach-s-en.de\/2017\/06\/ralf-lankau\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ralf Lankau<\/a>, Hochschullehrer in Offenburg. Er bem\u00fcht sich wiederholt, in seinen Texten und Vortr\u00e4gen eine breitere \u00d6ffentlichkeit davon zu \u00fcberzeugen, dass er nicht nur von Kybernetik nichts versteht, sondern noch nicht einmal wei\u00df, was dieser Begriff \u00fcberhaupt bedeutet.<\/p>\n<p>Ich glaube ihm. Matthias Burchardt, Uni K\u00f6ln, tutet leider in dasselbe Horn.<\/p>\n<p>Im Juni hatte ich eine Begegnung der dritten Art mit Lankau. Er hielt einen Vortrag auf einer Veranstaltung der GEW. <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/?p=1786\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ich schrieb dar\u00fcber<\/a>.<\/p>\n<p>Seitdem nenne ich mich \u00fcbrigens ganz offensiv auch \u201eKybernetiker\u201c. Und das f\u00fchlt sich wirklich gut an. In Deutschland gibt es diesen Abschluss zwar nicht, aber ich habe in Physik diplomiert im Fachbereich Biophysik. Und promoviert habe ich an einer medizinischen Fakult\u00e4t \u2013 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joachim_Paul_(Politiker,_1957)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00fcber Irgendwas mit neuronalen Netzen<\/a>. Und die werden ja \u2013 wieder \u2013 zur Kybernetik gerechnet. Also kann ich mich \u2013 mit einigem Recht \u2013 Kybernetiker nennen. Und arbeiten tue ich auch noch als Medienp\u00e4dagoge! Da muss ich ja schon mit dem Leibhaftigen im Bunde sein \u2013 und das zudem im Keller, im Kanal, im Untergrund! Buuuh!<\/p>\n<p>Denn nach Lankau vertritt die Kybernetik ein deterministisches Menschenbild, steckt mit dem Behaviorismus unter einer Decke und hat das Ziel, ganze Gesellschaften zu steuern und zu manipulieren.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Bis heute setzt das kybernetische Denken Kommunikation als Signal\u00fcbertragung (bzw. Nachrichten\u00fcbermittlung) gleich mit Mensch und Gesellschaft als steuerbaren Maschinen. Es findet sich in Kommunikationsmodellen der Nachrichtentechniker Shannon und Weaver ebenso wie bei den Behavioristen mit ihren Input-Output-Systemen (I-O-S) oder dem \u00bbprogrammierten Lernen\u00ab, das unterstellt, man k\u00f6nne das Lernen von Menschen programmieren und steuern wie Maschinen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>[Ralf Lankau, Kein Mensch lernt digital, Weinheim, Basel 2017, S.48]<\/p>\n<p>Unfassbar. Das ist ein so gro\u00dfes Durcheinander, dass es kaum lohnt, das aufzudr\u00f6seln.<\/p>\n<p>Und Matthias Burchardt von der Uni K\u00f6ln spricht von der monstr\u00f6sen Pr\u00e4senz digitaler Endger\u00e4te in unseren U-Bahnen. Smartphones als Menschen kontrollierende \u201e<a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/loginFailed.php?ref=\/artikel\/297633.gegen-den-algorithmus-kann-es-kein-aufbegehren-geben.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kybernetische Exoparasiten<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>[Anmerkung f\u00fcr Philosophie-Interessierte: Und im Hintergrund klappert leise und rhythmisch Heideggers Ge-Stell, gell?]<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1910 size-full\" src=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/binary445.jpg\" alt=\"\" width=\"445\" height=\"148\" srcset=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/binary445.jpg 445w, http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/binary445-300x100.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 445px) 100vw, 445px\" \/><\/p>\n<p>Auf meinem Weg zu und von der Arbeit fahre ich t\u00e4glich S-Bahn und Bus. Und ich sehe Menschen, die Musik h\u00f6ren und Menschen, die lesen, auf Smartphones und Ebook-Readern. Und fast ebensoviele in B\u00fcchern, teilweise sehr dicken B\u00fcchern, Magazinen und Zeitungen. Aus Papier.<\/p>\n<p>Aber vielleicht ist meine Wahrnehmung ja nicht so selektiv. Oder anders selektiv. Der polnische Aphoristiker <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stanis%C5%82aw_Jerzy_Lec\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stanislaw Jerzy Lec<\/a> schrieb einmal: \u201eDen Blick in die Welt kann man auch mit der Zeitung versperren.\u201c<\/p>\n<p>Yep. Tue ich auch oft. Zeitung lesen morgens in der S-Bahn. Auf dem Smartphone. Das st\u00f6rt den Sitznachbarn nicht so. Beim Aufklappen einer Papierzeitung wie z.B. dem gro\u00dfformatigen Wochenblatt DIE ZEIT w\u00e4re das wohl anders. Mein Ellbogen in des Nachbarn Rippen. Oder so.<\/p>\n<p>Achja, die Mediengeschichte. Ein weiteres Mitglied des B\u00fcndnisses ist der Neurologe <a href=\"http:\/\/www.aufwach-s-en.de\/2017\/07\/manfred-spitzer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Manfred Spitzer<\/a>. Ein gefeierter Guru der Digitalisierungskritik. Wie das so ist mit Gurus, die haben meist ein Label und ein Gesch\u00e4ftsmodell.<\/p>\n<p>Bei den Indern war das die Erleuchtung, als Trainingsprogramm f\u00fcr westliche Sinnsucher und westliche Dollars, bei Spitzer die Digitale Demenz, analog auf Papier und f\u00fcr Euros.<\/p>\n<p>Lankau sagt, es gibt keine digitale Bildung, Spitzer sagt, es gibt digitale Demenz.<\/p>\n<p>\u00d6hm, ja. Wenn Lankau recht hat, hat Spitzer unrecht. Oder umgekehrt.<\/p>\n<p>Ich sage, Lankau hat recht. Der \u201eBegriff\u201c \u201edigitale Bildung\u201c hindert uns. Am Begreifen. Er liefert weder einen Erkenntnis- noch einen Bezeichner-Gewinn. Es ist einfach nur ein riesiger sprachlicher Unfall.<\/p>\n<p>Davon gibt es so einige. Die neuronalen Netze, die als Simulationsalgorithmen auf Rechnern laufen, m\u00fcssten eigentlich neuromorphe Netze hei\u00dfen. Denn die neuronalen Netze sind eigentlich biologische Netze und in unseren K\u00f6pfen.<\/p>\n<p>Aber egal, solche sprachlichen Verk\u00fcrzungsunf\u00e4lle ziehen sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte. [Und wurden nicht selten zum Gr\u00fcndungsakt f\u00fcr ganze &#8222;Religionen&#8220; und Ideologien.]<\/p>\n<p>\u00c4hm, wo war ich, ach ja, Mediengeschichte. Manfed Spitzer zeichnet vor allem eins aus, eine v\u00f6llig ahistorische und damit auch unwissenschaftliche Betrachtungsweise. Wie er dazu kommt, wei\u00df ich nicht, er soll ja mal Philosophie studiert haben. Dort lernt man sowas jedenfalls nicht.<\/p>\n<p>Denn die zu ihrer Zeit jeweils neuen Medien \u2013 und Ger\u00e4te &#8211; waren immer des Teufels. Die Geschichte wei\u00df das.<\/p>\n<p>Ob aber Spitzer wei\u00df, dass er sich in guter, ja in geradezu erlesener Gesellschaft befindet? Platon, Shakespeare? Platon kritisierte die Schrift als das Ged\u00e4chtnis sch\u00e4digend! Wir wissen das aber nur, weil er das <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/?p=1878\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aufgeschrieben<\/a> hat! Shakespeare kritisierte den Buchdruck, warum, habe ich gerade keinen Bock zu schreiben, das kann aber bei McLuhan nachgeschlagen werden. [1]<\/p>\n<p>Spitzer vergleicht gerne die Synapsen und auch das ganze Gehirn mit einem Muskel, der zu trainieren ist. Der Vergleich hinkt. Gewaltig. Muskeln k\u00f6nnen ruhen, das Gehirn arbeitet immer, sogar im Schlaf. Das schlie\u00dft aber nicht aus, dass man es auch trainieren kann.<\/p>\n<p>Das werden unsere Ahnen auch gemacht haben. Beim Produzieren von Faustkeilen, die eine Hand schl\u00e4gt mit einem Stein, die andere h\u00e4lt einen Stein, haben wir uns wahrscheinlich zu Einh\u00e4ndern, bzw. Rechtsh\u00e4ndern gemacht. Ohne es zu wollen.<\/p>\n<p>Wir haben uns immer \u2013 mit Technik, mit Medien \u2013 selber umgebaut. Das geh\u00f6rt zum Wesen des Menschen. In gewisser Weise sind wir unsere Technik.<\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcck zur Schule.<\/strong><\/p>\n<p>Julia Behrens ist bei der Bertelsmann-Stiftung verantwortlich f\u00fcr den Monitor Digitale Bildung, der letztes Mal kurz vor der Bundestagswahl erschien, mit Blick auf die \u00fcber den Digitalpakt angek\u00fcndigten \u201eWanka-Milliarden\u201c. <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/?p=1833\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ich schrieb dazu<\/a>.<\/p>\n<p>Und auch der <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/monitor-digitale-bildung-warum-lehrer-oft-digitalmuffel-sind-a-1167521.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spiegel<\/a>.\u00a0Die LehrerInnen seien Digitalmuffel hie\u00df es dort. Was eine Unversch\u00e4mtheit ist.<\/p>\n<p>In einem <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/mediathek\/medien\/mid\/julia-behrens-wie-kann-der-schulunterricht-digitaler-werden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Video auf der WebSite der Stiftung<\/a> spricht sie von \u201eWildwuchs&#8220; und behauptet, dass die Auswahl von Digitalen Medien f\u00fcr Schule schwierig sei, hilfreich w\u00e4re \u2013 Konjunktiv! \u2013 so Frau Behrens \u201ezum Beispiel eine Plattform mit qualit\u00e4tsgesichertem Material\u201c.<\/p>\n<p>Also das ist schon frech. Anders als bei Lankau, dem ich da \u201ezugute\u201c halten muss, dass er nicht in den Keller geht und auch sonst nicht recherchiert, gehe ich davon aus, dass Frau Behrens sehr genau wei\u00df, dass es schon lange L\u00e4nderplattformen f\u00fcr die Bereitstellung von digitalen Medien f\u00fcr Schule gibt und dass das Land Baden-W\u00fcrttemberg seit Jahren eine Kommission besitzt, die diese Medien fachlich und didaktisch begutachtet.<\/p>\n<p>Ich werde darauf noch zur\u00fcckkommen. Aber schauen wir uns mal die Forderungen des B\u00fcndnisses f\u00fcr humane Bildung genauer an. Da gibt es Kritik am schon erw\u00e4hnten Digitalpakt im Verbund mit einem Forderungskatalog.<\/p>\n<p>Die Schulen sollen sich abkoppeln vom Netz und sich selbst vernetzen, forderte Lankau auf seinem Vortrag am 07.06.2017 auf den Einwurf eines Lehrers hin, der fragte, was er denn tun solle, wenn er im Unterricht mit digitalen Medien arbeiten will.<\/p>\n<p>Wie gesagt, Lankau war nie im Keller, sonst w\u00fcrde er wissen, dass es diese Vernetzungen schon lange gibt, und zwar betrieben von der \u00f6ffentlichen Hand.<\/p>\n<p>Und Frau Behrens leugnet diese Plattformen, weil, das unterstelle ich jetzt mal, der B-Konzern es in Zukunft selbst machen will, Konzepte daf\u00fcr schon l\u00e4ngst in der Schublade hat. Sonst h\u00e4tte er sich ja nicht <a href=\"https:\/\/www.bertelsmann.de\/news-und-media\/nachrichten\/bertelsmann-erhoeht-anteil-an-udacity-signifikant.jsp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">beim US-Anbieter Udacity eingekauft<\/a>.<\/p>\n<p>Hier mal die <a href=\"https:\/\/bildung-wissen.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/erklaerung_zum_digitalpaktD_mitUnterschrift.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forderungen der Gr\u00fcnder des B\u00fcndnisses f\u00fcr humane Bildung<\/a> zur Fragestellung \u201eWelche (Hoch)-Schulen wollen wir?\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>1. Schulen und Hochschulen in Deutschland sind Bildungseinrichtungen in humanistischer und demokratischer Tradition. Sie sind vom Menschen her zu denken, nicht von technischen Systemen und deren Entwicklungszyklen. N\u00f6tig sind mehr Lehrkr\u00e4fte, Mentoren, Tutoren, nicht Hardware.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ach, wo zielt das hin, und wer will das im Ernst bestreiten? F\u00fcr mehr Lehrkr\u00e4fte sind wir doch alle, oder? Weiter oben warf ich Spitzer eine ahistorische Betrachtungsweise vor. Diese spiegelt sich auch hier in der 1. Forderung des B\u00fcndnisses.<\/p>\n<p>Denn wie sieht\u2018s mit der Vergangenheit unserer Schulen aus? Wir kommen aus, bzw. leben noch in einer gesellschaftlich-\u00f6konomischen Formation, die man die Industriegesellschaft oder den industriellen Kapitalismus nennt. Und die sich ver\u00e4ndert hin zu einem Etwas, f\u00fcr das wir noch keinen richtigen Namen haben, das aber oft hoffnungsvoll als Informations- und Wissenschaftsgesellschaft bezeichnet wird.<\/p>\n<p>Mit nur ein wenig \u00dcberlegung l\u00e4sst sich feststellen, dass das alte deutsche dreigliedrige Schulsystem der Industriegesellschaft hervorragend angepasst war. Wie Vil\u00e9m Flusser scharf bemerkte, waren die Hauptschulen daf\u00fcr da, diejenigen Menschen auszubilden, die die Maschinen bedienen, die Realschulen bildeten Diejenigen aus, die die Maschinen reparieren und die Gymnasien waren zust\u00e4ndig f\u00fcr die Ausbildung Derjenigen, die Maschinen konstruieren.[2]<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1935 size-full\" src=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/professions445.jpg\" alt=\"\" width=\"445\" height=\"298\" srcset=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/professions445.jpg 445w, http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/professions445-300x201.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 445px) 100vw, 445px\" \/>Hat mal jemand aus dem B\u00fcndnis die Vergangenheit unseres Schulsystems, seine Geschichte kritisch in den Blick genommen? Offensichtlich nicht, denn dann w\u00e4re aufgefallen, dass trotz dieser zweckgebundenen Ausrichtung des Schulsystems gen\u00fcgend Lehrkr\u00e4fte den Menschen, den Sch\u00fcler, die Sch\u00fclerin im Blick hatten und einen gut Teil Bildung, humanistische Bildung, Bildung als Selbstzweck und nicht als blo\u00dfe \u00f6konomische Notwendigkeit vermittelt haben. Zumindest an meinem Gymnasium war das so. Mit allen Imponderabilien, die so eine Schulzeit mit sich bringt ;-), denn ideal ist nix. Und Verwerfungen gab es auch. Ohne Zweifel.<\/p>\n<p>Aber jetzt wird der Teufel des blo\u00dfen \u00f6konomischen Zwecks an die Wand gemalt. Dass die kybernetische Steuerung \u2013 allein diese Wortkombination schillert zwischen Pleonasmus und Oxymoron \u2013 ganzer Gesellschaften das Ziel sein soll.<\/p>\n<p>Mir dr\u00e4ngt sich der Gedanke auf, dass in dieser Bef\u00fcrchtung der Kritiker aus dem B\u00fcndnis ein ebenso schlechtes Menschenbild steckt wie in denjenigen, die vielleicht im Silicon Valley und ganz sicher bei der NSA solche feuchten Steuerungstr\u00e4ume von Gesellschaften haben. Man pflegt dasselbe Menschenbild.<\/p>\n<p>Ohne mich.<\/p>\n<p>Weiter zur Forderung Zwei:<\/p>\n<blockquote><p>2. Medien und Medientechnik im Unterricht sind Werkzeuge im p\u00e4dagogischen bzw. (fach-)didaktischen Kontext. Es sind m\u00f6gliche Hilfsmittel, um Unterricht und Lernen zu unterst\u00fctzen. \u00dcber den sinnvollen Einsatz von Lehrmedien entscheiden Lehrkr\u00e4fte aufgrund ihrer Ausbildung und gem\u00e4\u00df dem Grundrecht der Lehr- und Methodenfreiheit selbst.<\/p><\/blockquote>\n<p>Eine nette Forderung. Tun sie das wirklich? In der Praxis? D\u00fcrfen sie das? Also wir verwenden hier in unserer Schule das Mathe-Buch xyz, und ob Sie das Schei\u00dfe finden, interessiert uns nicht. So ist es doch, oder? Dass sich mit Hilfe digitaler Medien die Wahlfreiheit der Inhalte vielleicht auch erh\u00f6hen k\u00f6nnte, darauf kommen die Kritiker nicht.<\/p>\n<p>Die Nummer 3:<\/p>\n<blockquote><p>3. Weder Lehrkr\u00e4fte noch Sch\u00fclerinnen oder Sch\u00fcler d\u00fcrfen verpflichtet werden, Ger\u00e4te der Medien- bzw. Unterhaltungselektronik wie Tablets, Smartphones u.\u00e4. im Unterricht einzusetzen. Jedes Kind muss ohne Nutzung elektronischer Ger\u00e4te am Unterricht teilnehmen und Hausaufgaben machen k\u00f6nnen, ohne benachteiligt zu werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Aber ihre Tochter ist nat\u00fcrlich verpflichtet, jedes Mal, wenn sie Latein hat, das 1kg schwere Lateinw\u00f6rterbuch mit in die Schule zu bringen, also 3mal die Woche. Liebe Leute, das ist jetzt echt kein Scherz. Ich habe neulich im Bus eine junge Frau gefragt, was sie da in der Hand h\u00e4lt \u2013 es war nicht das Smartphone \u2013 kicher \u2013 und ob sie das jedes Mal mitnehmen muss. [Ok, fr\u00fcher gab\u2018s auch Kinderarbeit, da haben die Kohlen geschleppt.]<\/p>\n<p>Und hier die 4.<\/p>\n<blockquote><p>4. Daten von und zwischen Schulen und Sch\u00fclern d\u00fcrfen weder aufgezeichnet noch f\u00fcr Lernprofile ausgewertet werden. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sind juristisch minderj\u00e4hrige Schutzbefohlene, deren Daten nach deutschem Recht gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen. Hier besteht gesetzgeberischer Nachholbedarf noch vor technischen Konzepten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, einverstanden. Aber der \u00f6ffentliche Dienst macht das schon eine ganze Weile \u2013 entsprechend der Gesetzeslage. Kein Grund, auf uns einzuschlagen. Ich kenne unsere Logfiles.<\/p>\n<p>Aber schauen wir uns doch mal den sogenannten Nachmittagsmarkt des Lernens an, da gibt\u2018s so Einiges im Netz. Z.B. der Cornelsen-Verlag betreibt eine Lernplattform, die Lerncoachies.<\/p>\n<p>Dort zahlen die Eltern eine Netflix vergleichbare monatliche Geb\u00fchr und T\u00f6chterchen oder S\u00f6hnchen darf dann mit bunten Apps zus\u00e4tzlich zur Schule lernen. Und das Lernverhalten wird getrackt. Ein Vorl\u00e4ufer der kommenden \u201elearning analytics\u201c. Schaut einfach mal in die <a href=\"https:\/\/www.lerncoachies.de\/datenschutz.php?SID=575886834888312321z6d40be9f48ddd509a21c949f42b0906c479d4083543\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung des Verlags<\/a>. Fallen Jemand die L\u00fccken auf?<\/p>\n<p>Hat das B\u00fcndnis da schon mal kritisiert?<\/p>\n<p>Die Nummer F\u00fcnf.<\/p>\n<blockquote><p>5. Bildschirmmedien sind aus Sicht von Kinder\u00e4rzten, Kognitionswissenschaftlern, Vertretern der Medienwirkungsforschung und der P\u00e4dagogik in den ersten Schuljahren nicht lernf\u00f6rderlich. Daher m\u00fcssen KiTas und Grundschulen in der direkten p\u00e4dagogischen Arbeit IT-frei bleiben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ja klar. Und die Kinderzimmer zuhause sind ja eh schon vollgestopft mit Elektronik. Da wird dann gedaddelt, sorry, nur gedaddelt. Andere Einsatzm\u00f6glichkeiten lernen die Kiddies nicht, weil in der Schule soll\u2018s ja verboten sein. Was H\u00e4nschen nicht lernt \u2026<\/p>\n<p>Tolle Idee, wirklich. Hoffentlich bricht dieser bewahrp\u00e4dagogische Zeigefinger irgendwann mal ab. Wegen Versteifung.<\/p>\n<p>Und die 6.<\/p>\n<blockquote><p>6. Die entscheidende Medienkompetenz f\u00fcr Bildungschancen wie -gerechtigkeit sind die Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen. Investitionen in diese Kulturtechniken und eine intensive Lesef\u00f6rderung sind f\u00fcr Bildungsbiografien nachhaltig und emanzipatorisch.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ja. Das stimmt. Aber das hin-und-her-\u00dcbersetzen aus und in Bildsprachen, Filmsprachen vernachl\u00e4ssigen wir dann. Und das Reflektieren dar\u00fcber. So bleiben unsere medienverst\u00fcmmelten Kinder dann sch\u00f6n manipulierbar. Auch Drehb\u00fccher werden immer noch geschrieben.<\/p>\n<p>Und irgendwie wird in diesen Forderungen im Subtext der Eindruck vermittelt, als ginge es um eine Entweder-Oder-Frage. Leute, geht mal in den Keller, \u00e4h, in die Schule. Da wird nach wie vor gebastelt und geklebt. Und neuerdings dampfen auch die L\u00f6tkolben und der 3D-Drucker brummt.<\/p>\n<p>Also ich habe keine Sorge, dass z.B. die Haptik verloren geht. Die ist \u00fcbrigens eminent wichtig gerade f\u00fcr mathematisches Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p>Und hier die 7.<\/p>\n<blockquote><p>7. Medientechnik im Unterricht ist immer aus p\u00e4dagogischer Perspektive zu hinterfragen und zu beurteilen: ob und ggf. wann sie altersangemessen eingesetzt werden kann, nicht muss.<\/p><\/blockquote>\n<p>Gut. Und welche Lehrkraft tut das nicht? Ich kenne keine. Und ich war neulich noch in einer SCHILF \u2013 als Dozent. Ohh, ok, SCHILF = schulinterne Lehrerfortbidung.<\/p>\n<p>Lankau schl\u00e4gt \u00fcbrigens gern auf das Hasso-Plattner-Institut ein. Dort wurde in einem Modellprojekt mit 30 Schulen, ein LMS, ein Lernmanagementsystem, eine sogennannte Schulcloud entwickelt. Wer will, kann sich das bei github runterladen. Die Kanzlerin hatte das mehrfach erw\u00e4hnt. Bundesschulcloud und so. Wanka-Milliarden.<\/p>\n<p>Diese Schulcloud wird nie kommen, bundesweit. Weil es dazu schon lange L\u00e4nderinitiativen gibt. Und weil das ein universit\u00e4rer Modellversuch ist. Wenig praxistauglich, schon aus Datenschutzgr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Vielleicht sollten Lankau und Merkel mal gemeinsam in den Keller gehen. Obwohl, Merkel muss das nicht. Sie braucht nur bessere \u201eEinfl\u00fcsterer\u201c.<\/p>\n<p>Und nicht die von der Bertelsmann-Stiftung. Die Bertelsmann-Stiftung braucht kein Mensch. Allerdings brauchen wir die verloren gegangenen Steuergelder. Und zwar f\u00fcr unser Bildungssystem.<\/p>\n<p>Und was wir auch nicht brauchen, ist diese Entweder-Oder-Logik aus den Forderungen des B\u00fcndnisses. Dies ist schlecht und das ist gut. Leute, schlagt mal nach unter Tetralemma, Catuscoti oder Urteilsvierkant.<\/p>\n<p>Entweder \u2013 Oder \u2013 Sowohl-als-auch \u2013 Weder Noch. Dann klappt\u2018s auch mit den Neuronen.<\/p>\n<p>Es geht im Grunde nur um Macht, um Lobbyismus, um die durchgedrehte Idee des Neoliberalismus.<br \/>\nUnd um die Verteilungsfrage. Vor allem darauf muss sich Kritik besinnen &#8211; und nicht nach Schraubenziehern schlagen. Wirkliches kybernetisches Denken w\u00e4re da hilfreich.<\/p>\n<p>Ich gehe dann mal wieder in den Keller, weitermachen und die Welt umbauen.<\/p>\n<p>Euch einen sch\u00f6nen dritten Advent. Trotzdem.<\/p>\n<p>Herzlich, Nick H. aka Joachim Paul<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen, sofern nicht verlinkt<\/strong><\/p>\n<p>[1] McLuhan, H. Marshall: Die Gutenberg-Galaxis \u2013 Das Ende des Buchzeitalters. M\u00fcnchen 1995<\/p>\n<p>[2] Flusser, Vil\u00e9m; Unsere Schule, aus: Nachgeschichte, S. 109-114, Frankfurt a.M., 1997, Deutsche Erstver\u00f6ffentlichung (leicht gek\u00fcrzt) in: Vil\u00e9m Flusser, Nachgeschichten. Essays, Vortr\u00e4ge, Glossen, hrsg. Volker Rapsch, D\u00fcsseldorf 1990 (Bollmann Verlag);<br \/>\nGeschrieben 1981, Ver\u00f6ffentlichung der portugiesischen Fassung unter dem Titel\u00a0 \u201eP\u00f3s-hist\u00f3ria\u201c 1982 bei Duas Cidades, S\u00e3o Paulo<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kritische Anmerkungen zu Schule und Digitalisierung, zur Bertelsmann-Stiftung, zur Digitalisierungskritik, hier das B\u00fcndnis f\u00fcr humane Bildung ~20min Lesezeit R\u00fccken Sie bitte ein St\u00fcck zur Seite, hier unten wird gearbeitet. Oder besser, machen Sie doch gleich woanders Ihr Gesch\u00e4ft \u2026. Ich arbeite im Keller. 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