{"id":235,"date":"2011-05-23T01:23:00","date_gmt":"2011-05-22T23:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/?p=235"},"modified":"2011-07-14T21:02:44","modified_gmt":"2011-07-14T19:02:44","slug":"neuronen-haben-keinen-sex-uber-die-unzureichendheit-gangiger-internetmodelle","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/235\/neuronen-haben-keinen-sex-uber-die-unzureichendheit-gangiger-internetmodelle\/","title":{"rendered":"Neuronen haben keinen Sex &#8211; \u00fcber die Unzureichendheit g\u00e4ngiger Internetmodelle"},"content":{"rendered":"<p>Sp\u00e4testens seit Pierre Levy&#8217;s Werk &#8222;<a title=\"Die kollektive Intelligenz - Amazon\" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/kollektive-Intelligenz-eine-Anthropologie-Cyberspace\/dp\/392790189X\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1306095285&amp;sr=8-1\" target=\"_blank\">Die kollektive Intelligenz. F\u00fcr eine Anthropologie des Cyberspace<\/a>&#8220; geistert eine Idee in Form einer Analogie durchs Netz, die mir eher geeignet scheint, den Blick auf Wesentliches zu verstellen, denn erhellend zu wirken. Gemeint ist hier die Vorstellung vom Internet als eine Art planetares Riesenhirn, in dem<!--more--> die Teilnehmer, also wir, so etwas wie die Neuronen sind, bzw. sein sollen. Im letzten Jahr auf der Open Mind 10 in Kassel wurde diese Idee ein weiteres Mal von <a title=\"externer Link - Jean-Pol Martins Weblog\" href=\"http:\/\/jeanpol.wordpress.com\/2010\/10\/04\/piraten-openmind-10-ein-traum\/\" target=\"_blank\">Jean-Pol Martin<\/a> in einem gleichwohl sehr charmanten <a title=\"Jean-Pol Martins Vortrag auf der OM 10\" href=\"JPM: http:\/\/om10fahrplan.alios.org\/events\/5.de.html\" target=\"_blank\">Vortrag<\/a> thematisiert.<\/p>\n<p>Zugegeben, die Idee hat etwas f\u00fcr sich, seit wir von Selbst\u00e4hnlichkeiten aus der Mathematik wissen, wo sich Struktur\u00e4hnlichkeiten in kleinen Skalierungen im Gro\u00dfen wiederfinden lassen und umgekehrt, wie z.B. in den <a title=\"externer Link - Wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Julia-Menge\" target=\"_blank\">Julia-Mengen<\/a> Benoit Mandelbrots. Diese Idee ist Ausdruck des Wunsches, den mit dem Internet verbunden scheinenden Komplexit\u00e4ten wenigstens \u00fcber die Vorstellung ein kleines bisschen Herr zu werden und der erschlagenden Ph\u00e4nomenologie des Netzes eine Analogie im Sinne eines &#8222;Das Internet ist etwa so wie &#8230;&#8220; an die Seite zu stellen, Vertrautheit mit dem bislang Unvertrauten zu gewinnen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus besitzt die Netzwerkmetapher an und f\u00fcr sich einen gewissen Charme, eine Sexyness, der selbst eher emotional bestimmte Personen etwa aus dem gr\u00fcnen politischen Spektrum etwas abgewinnen k\u00f6nnen, suggeriert sie doch im \u00dcberall-Vernetztsein ein w\u00e4rmendes Aufgehobensein unter Gleichgesinnten, das den so Geborgenen wenigstens zeitweise von der Verantwortung f\u00fcr direktes eigenes Handeln suspendiert.<\/p>\n<p>Flankiert wird diese Vorstellung f\u00fcr ihre Protagonisten zudem von weiteren Auffassungen, so z.B. denen, dass im Netz nur noch Senden und Empfangen &#8211; auf &#8222;neuronisch&#8220; Feuern und Verrechnen von Aktionspotentialen anderer Neuronenkollegen &#8211; eine Rolle spiele und dass das Individuum zunehmend unwichtiger werde, dass das Ich als Ich und damit auch der freie Wille nicht existiere, und dass das Bewusstsein bestenfalls als ein Epiph\u00e4nomen neuronaler Aktivit\u00e4ten auftrete. Diese zum Teil von neueren Ergebnissen der Hirnforschung stimulierten Schlussfolgerungen \u2013 ihre Richtigkeit sei hierdurch nicht best\u00e4tigt &#8211; befeuern andererseits wieder unter dem Rubrum &#8222;<a title=\"externer Link - Wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transhumanismus\" target=\"_blank\">Transhumanismus<\/a>&#8220; entwickelte Vorstellungen, die Humanes unter Zuhilfenahme technischer Tools in ein Transhumanes transformiert sehen wollen.<\/p>\n<p>Sicher, Bewusstsein und Ich als begriffliche Operanden diverser Spielarten der Geisteswissenschaften entziehen sich seit Jahrhunderten hartn\u00e4ckig einer positivsprachlichen begrifflichen Fassung. Bewusstsein als Begriff ist \u2013 wie ein Mathematiker sich vielleicht \u00e4u\u00dfern w\u00fcrde &#8211; nicht positiv definit, das kann als Aussage unwidersprochen festgehalten werden.<\/p>\n<p>Im Folgenden soll versucht werden, die Vorstellung vom Neuronenmodell der [Internet-]Menschheit einer kritischen Betrachtung zu unterziehen, um Barrieren beiseite zu r\u00e4umen und die Argumentationsr\u00e4ume wieder zu \u00f6ffnen f\u00fcr wirklich Neues.<\/p>\n<p>Positivsprachliches wird hierf\u00fcr zun\u00e4chst ausreichend sein.<\/p>\n<h3>1. Neuronen prozessieren und kommunizieren keine Information, wir schon.<\/h3>\n<p>Gegen\u00fcber den g\u00e4ngigen Auffassungen und dem allgemeinen Sprachgebrauch eine sicher erstaunliche Auffassung, gelten doch die Nervenzellen, die Neuronen, als die kleinsten Informationen verarbeitenden Einheiten im K\u00f6rper. Genau genommen prozessieren und kommunizieren Neuronen aber Signale, nichts weiter. Ein Neuron &#8222;prozessiert&#8220; i.d.R. die in seinem Dendritenbaum einlaufenden Signale als eine Funktion ihrer Summe in ein chemisches Potential, das bei \u00dcberschreiten eines bestimmten Schwellenwert genannten Wertes dazu f\u00fchrt, dass das Neuron \u00fcber seinen Ausgang, sein Axon, feuert. Dabei ist es dem Neuron im Prinzip v\u00f6llig egal, von wo die dendritischen Signale kommen, ob aus dem Auge oder von einem Drucksensor in der Haut. Die Information \u2013 Schmerz, helles rotes Licht oder Tasteindruck \u2013 ist eine Funktion nicht des Signals selbst, sondern der &#8222;Verkabelung&#8220; der Neuronen untereinander! Die Information \u00fcber die Art der Sinneswahrnehmung steckt also in der Topologie des Netzes, des Nervensystems, das individuelle Neuron spielt tats\u00e4chlich keine Rolle. Ein axonisches Signal codiert zun\u00e4chst gar nichts! Provokant k\u00f6nnte man also sagen, dass was wir unter Information verstehen, ist in unserer Hardware, die eigentlich eine Wetware, eine biologische nasse Ware ist, fest eingebaut.<\/p>\n<p>Nach der radikal-konstruktivistischen Auffassung ist es die Aufgabe unseres Nervensystems, eine mehr oder weniger stabile Realit\u00e4t zu &#8222;errechnen&#8220;.[1] Diese Aussage wird auch Postulat der epistemischen Hom\u00f6ostase genannt, weniger elaboriert ausgedr\u00fcckt geht es also um ein &#8222;erkennendes Gleichgewicht.&#8220;<\/p>\n<p>Das Neuronetz eines Menschen enth\u00e4lt etwa 100 Mrd bis eine Billion Neuronen, von denen weniger als 1% Sensoren an der Oberfl\u00e4che sind, damit ist also unsere Realit\u00e4t zu mehr als 99% von Signalen unserer Innenwelt bestimmt!<\/p>\n<p>Als radikalen Konstruktivisten m\u00f6chte ich mich trotz des hier Erw\u00e4hnten nicht bezeichnen. Der RK ist f\u00fcr mich eher ein fruchtbares Zwischenstadium auf dem Weg zu einer umfassenderen Erkenntnistheorie.<\/p>\n<p>Die Bedeutung einer Signalansammlung aus der Umwelt eines Menschen \u2013 etwa aus dem Internet \u2013 wird also in der Innenwelt errechnet und ist desweiteren auch \u00fcber Signale zum Kontext der Signale bestimmt. Woher und von wem in welchem Zusammenhang kommen die Signale?<\/p>\n<p>Wird dies akzeptiert, kann ein Neuronenmodell des Internet zur Beschreibung des Geschehens nicht mehr hinreichend sein. Das Modell ist damit hinf\u00e4llig.<\/p>\n<h3>2. Neuronen haben keinen Sex miteinander, wir schon.<\/h3>\n<p>Wer Sex miteinander hat, ob zu zweit, zu dritt oder zu noch mehreren oder im Swinger-Club, schert f\u00fcr die Dauer der sexuellen Aktion aus dem Gesamtverband in eine Fuck-Cloud mit 2 bis n Teilnehmern aus. Sex bei uns Menschen, und noch viel mehr die Liebe, produzieren antisoziales Verhalten, das vordergr\u00fcndig betrachtet nicht im Interesse aller ist. Das muss so sein. Sich nur auf einen Mitmenschen konzentrieren \u2013 ihm gerecht werden &#8211; zu wollen, erfordert das mehr oder weniger bewusste Ausblenden des ganzen Rests der Menschheit. G\u00e4be es kein derartiges antisoziales Verhalten, h\u00e4tten wir keinen Begriff von sozialem Verhalten. Soziales Verhalten impliziert die Gew\u00e4hr f\u00fcr antisoziales Verhalten. So gesehen ist Romeo und Julia ein Theaterst\u00fcck mit antisozialem Impetus. Das macht seine Genialit\u00e4t aus und damit auch die des Autoren W. Shakespeare.<\/p>\n<p>Ein Neuron schert niemals aus seinem Verband aus und &#8222;verh\u00e4lt&#8220; sich gegen den Verband. Es produziert lediglich Ereignisse, keine Handlungen. Neue synaptische Verbindungen treten nie sprunghaft auf und existierende werden nie sprunghaft abgebrochen. Ein kleiner Neuronenverband lernt behavioral.<\/p>\n<p>&#8222;Wenn das Axon einer Nervenzelle A nahe genug an einer Zelle B ist, um diese anzuregen, und das Axon A wiederholt an der Anregung von B beteiligt ist, dann findet in einer der Zellen oder in beiden ein Wachstumsprozess oder metabolischer Wechsel statt, so dass A\u2019s Effizienz bei der Anregung von B zunimmt.&#8220;[2]<\/p>\n<p>Dieses von Donald O. Hebb erstmals formulierte fundamentale psychophysikalische Gesetz des assoziativen Lernens ist nach unserem heutigen Kenntnisstand die einzige Art und Weise, \u00fcber die synaptische Verbindungen zwischen Neuronen modifiziert werden, die wir halbwegs technisch modellieren und simulieren k\u00f6nnen. Heraus kommen Modellprogramme, die sich nach Ausf\u00fchren eines behavioralen Lernprozesses verhalten wie statische nichtlineare Datenfilter, und damit hat es sich.<\/p>\n<p>Lernen selbst ist in der Vergangenheit mehrfach schl\u00fcssig kategorisiert worden.[3] Ganz offensichtlich stehen uns als nicht-nur-neuronale Mehrzeller M\u00f6glichkeiten des Lernens und Verlernens von Verhaltensweisen offen, die vom Modellierungsansatz her nur als lernende Automaten, die ihrerseits wieder Automaten erzeugen und vernichten, gedacht werden m\u00fcssen \u2013 mit dem Nachteil, dass dann Operatoren-Operanden-Verh\u00e4ltnisse in klassischen formalen Systemen Widerspr\u00fcche produzieren.<\/p>\n<p>Warum sollen wir diese Lernarten nicht ins Netz portieren? Es w\u00e4re dumm, das nicht zu tun und sich auf eine Art neuronalen Signalverkehr zu beschr\u00e4nken. Neuronen reflektieren nicht auf sich selbst, wenn man von einfacher Selbsterregung und Auto-Feedback einmal absieht. Wir aber schon.<\/p>\n<p>Signal- resp. blo\u00dfer Datenverkehr degradiert das Internet zu einem reinen Instrument und uns damit zu Opfern oder T\u00e4tern. Das Netz ist aber weit mehr als ein Instrument!<\/p>\n<h3>3. Neuronen produzieren keine Kinder, wir schon.<\/h3>\n<p>So dann und wann hat heterosexueller Sex unter Menschen Nachkommen &#8211; neue Individuen im Netz \u2013 zur Folge. Diese werden in Zukunft langsam in das Netz hineinwachsen, mit zun\u00e4chst einigen wenigen Verbindungen in der Umrahmung der elterlichen Relationenfelder. Doch fr\u00fcher als der Beginn der Pubert\u00e4t werden autonome Wahlbindungen \u00fcber das Netz gepflegt. Beobachtungen von Don Tapscott belegten dies bereits in den sp\u00e4ten 90ern des vorigen Jahrhunderts.[4]<\/p>\n<p>Neuronen sind asexuell. Sie vermehren sich durch Teilung. Passiert dies unkontrolliert, nennen wir das einen Tumor. Das Modell ist damit hinf\u00e4llig.<\/p>\n<h3>4. Das Netz hat keinen K\u00f6rper, wir schon.<\/h3>\n<p>Das hier kritisierte Modell entspringt einer cerebrozentristischen \u2013 ergo hirnfixierten \u2013 Sichtweise auf die Welt, ein Symptom der wissenschaftlichen Sp\u00e4tpostmoderne des Westens, das genau genommen und im Sinne einer umfassenderen Wissenschaftlichkeit unwissenschaftlich ist. In anderen Kulturen wird mit dem gesamten K\u00f6rper gef\u00fchlt, gedacht und kommuniziert.<\/p>\n<p>Bruce Chatwin erz\u00e4hlt in einem seiner Reiseberichte von einem Aborigine\u2011\u00c4ltesten, der zu einer Kon\u00adferenz nach Europa reist, dort die St\u00e4dte London und Amsterdam kennenlernt und nach seiner R\u00fcckkehr in einem langen und ver\u00adwickelten Lied von seinen Reiseerlebnissen berichtet &#8211; die Aborigines tanzen ihre Lieder!, &#8211; doch \u00fcber den Reisebericht hinaus ist dieses Lied auch als Reisef\u00fchrer, als Informations\u00fcbermittlung, ge\u00addacht, der jedem anderen Stammesmitglied, das vielleicht einmal in die Fu\u00dfstapfen des S\u00e4ngers treten wird, den Weg durch das La\u00adbyrinth des Londoner Flughafens Heathrow zu weisen vermag! [5] Ein phantastisches Beispiel f\u00fcr die Bef\u00e4higung des Menschen zu pr\u00e4-schriftlicher Kommunikation und Wissensspeicherung, das uns einen blassen Eindruck davon vermittelt, wie wir in den Fr\u00fchstadien unserer Evolution kommuniziert haben.<\/p>\n<p>Ohne Zweifel, und dennoch wir sind die Knoten im Internet.<\/p>\n<p>Die Komplexit\u00e4t des Netzes als Allhirn-Problem ist nicht auf die des Neuronennetzes eines einzelnen Gehirns abbildbar. Die Analogie ist ein Fehlschluss.<\/p>\n<p>Der Versuch der Anwendung biologischer Konzepte auf soziale Systeme hat leider eine gewisse Tradition. [6]<\/p>\n<p>H\u00f6ren wir damit auf, einzelne Ameisen mit Ameisenhaufen zu vergleichen.<br \/>\nUnsere Zukunft und die des Internet ist nichts f\u00fcr Feiglinge \ud83d\ude09<br \/>\nEntwickeln wir gemeinsam ein Modell einer planetaren Gesellschaft jenseits der biologischen Beschr\u00e4nkungen unserer physischen, optischen und akustischen Reichweite.<\/p>\n<p>Und ICH will \u2013 auch im Netz &#8211; Spass haben, verdammt!<\/p>\n<p>Fuck Digitalism! Anarchofun!<\/p>\n<p>Nick H.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Fussnoten:<\/h3>\n<p>[1] Foerster, Heinz von; Kybernetik einer Erkenntnistheorie; in: Sicht und Einsicht, Braunschweig 1985, S. 65-80<\/p>\n<p>[2] Hebb, Donald O.; The Organization of Behavior, John Wiley 1949<\/p>\n<p>[3] Goldammer, E.v., Paul, Joachim; <a title=\"Link zum Aufsatz\" href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/vgo\/logical-categories-of-learning.pdf\" target=\"_blank\">The Logical Categories of Learning and Communication \u2013 Reconsidered from a    Polycontextural Point of View<\/a>,<br \/>\nKybernetes, Issue 1, 2007<\/p>\n<p>[4] Tapscott, Don; <a title=\"externer Link - Amazon\" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Net-Kids-Don-Tapscott\/dp\/3409192875\/ref=sr_1_11?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1306095599&amp;sr=1-11\" target=\"_blank\">Netkids<\/a>; Gabler 1998<\/p>\n<p>[5] Wills, Christopher; Das vorauseilende Gehirn &#8211; Die Evolution der menschlichen Sonderstellung; Frankfurt a.M. 1996; orig.: The Runaway Brain, The Evolution of Human Uniqueness; New York 1993<\/p>\n<p>[6] B\u00fchl, Walter L.; <a title=\"Online-Version\" href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/buehl\/wlb_grenzen-autopoiesis.pdf\" target=\"_blank\">Die Grenzen der Autopoiesis<\/a>; K\u00f6lner Zeitschrift f\u00fcr Soziologie und Sozialpsychologie Nr. 39, 1987,\u00a0 S. 225-254<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sp\u00e4testens seit Pierre Levy&#8217;s Werk &#8222;Die kollektive Intelligenz. 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