{"id":823,"date":"2014-05-01T22:40:59","date_gmt":"2014-05-01T20:40:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/?p=823"},"modified":"2014-05-02T11:26:06","modified_gmt":"2014-05-02T09:26:06","slug":"das-erlebte-und-unreflektierte-ende-des-industriezeitalters","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/823\/das-erlebte-und-unreflektierte-ende-des-industriezeitalters\/","title":{"rendered":"Das erlebte und unreflektierte Ende des Industriezeitalters"},"content":{"rendered":"<p><em>ein Gastbeitrag von Eberhard von Goldammer<\/em><\/p>\n<h2>Teil 1: Der Blick aus der Vogelperspektive auf eine geistig erm\u00fcdete Gesellschaft<\/h2>\n<p>Es ist schon mehr als verwunderlich, dass nahezu alle kritischen Beitr\u00e4ge zur wirtschaftlichen Situation heute ausschlie\u00dflich <em>die<\/em> Finanzkrise bzw. <em>den<\/em> Kapitalismus ins Visier nehmen. Damit wird aber nur \u00fcber Symptome diskutiert, die man \u201eheilen\u201c oder ver\u00e4ndern m\u00f6chte ohne die wirkliche Ursache der \u201eKrankheit\u201c, die man bisher ganz offensichtlich<!--more--> noch nicht einmal wahrgenommen, geschweige denn analysiert hat, von der Wurzel her zu behandeln. Die Krankheit ist n\u00e4mlich nichts anderes als das in den westlichen (fr\u00fchindustrialisierten) Gesellschaften erlebte \u2013 und nicht reflektierte \u2013 <em>Ende des Industriezeitalters<\/em>. Besonders in Deutschland ist man total blind gegen\u00fcber dieser Entwicklung und daran scheinen auch Worth\u00fclsen wie Postwachstumsgesellschaft, nachhaltiges Wirtschaften, Wissens- oder Informationsgesellschaft \u2013 was immer das ist \u2013 nichts zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p><a name=\"ref1\"><\/a>In den 70er Jahren hat Margret Thatcher das Ende des Industriezeitalters f\u00fcr England erkl\u00e4rt und die Banken von nahezu allen Fesseln der Regulierung befreit. Man schwafelte dann \u00fcberall von Dienstleistungsleistungsgesellschaft oder vom \u201e<a title=\"wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dritter_Weg\" target=\"_blank\">Dritten Weg<\/a>\u201c (<a title=\"wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anthony_Giddens\" target=\"_blank\">Giddens<\/a>) usw. Das alles ging aber total am Kern des eigentlichen Problems vorbei, weil es einfach zu kurz gedacht war. In England hat es (zun\u00e4chst!) nur deswegen einigerma\u00dfen funktioniert, weil man vor der K\u00fcste Englands Gas und \u00d6l gefunden hat (nach der \u00d6lkrise 1973!!) und sich daher dieses Kurzschlussdenken \u00f6konomisch \u00fcberhaupt leisten konnte; \u2013 das \u00d6l und Gas vor der englischen K\u00fcste geht aber heute so langsam seinem Ende entgegen und was dann?<a href=\"#1\">[1]<\/a> US-Amerika exportiert \u2013 etwas zugespitzt ausgedr\u00fcckt \u2013 Waffen, Krieg und Terror und bietet nun sein Fracking-Gas an und lebt dar\u00fcber hinaus grotesk \u00fcber seine Verh\u00e4ltnisse und das auf Kosten der restlichen Welt (Dollar als Leitw\u00e4hrung!).<\/p>\n<p><a name=\"ref2\"><\/a>In den s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern kann man heute sehen, was passiert, wenn man diese Entwicklung einfach ignoriert, denn gro\u00dfe Industriestaaten waren diese L\u00e4nder ohnehin schon vorher nicht. In Deutschland ist man deswegen mit Blindheit geschlagen (und das wird sich bald r\u00e4chen!), weil wir infolge des verlorenen Krieges und des Schuldenerlasses nach dem WK-II alles neu aufbauen konnten\/mussten und auf diese Weise zum Exporteur-Nummer-Eins aller klassischen(!!) Industrieg\u00fcter wie Maschinen, Autos, Chemie (und Waffen) wurden \u2013 auf dem Computersektor sind wir heute praktisch gar nicht erst vertreten und das gilt auch f\u00fcr die Unterhaltungselektronik nebst Software usw. \u2013 Deutschland war und ist immer noch eine industrialisierte Handwerkergesellschaft und das bezieht sich vor allen Dingen auf unser Denken \u2013 <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl_Steinbuch\" target=\"_blank\">Karl Steinbuch<\/a> hat in diesem Zusammenhang von einer Hinterwelt-Gesellschaft gesprochen <a href=\"#2\">[2]<\/a>.<\/p>\n<h3>Was ist aber der Kern des Problems?<\/h3>\n<p><a name=\"ref3\"><\/a>Um diese Frage zu beantworten muss man sich erst einmal klar machen, was man unter einer Industriegesellschaft zu verstehen hat. Das ist eine Gesellschaft, in der mit viel Energie und Maschinen eine Massenproduktion von G\u00fctern (und in gewissem Umfang auch Dienstleistungen \u2013 man denke dabei nur an Massentourismus usw.) entwickelt wurde. Da sind Wachstum, Aktien, Zinsen und Inflationsraten systemimmanente Erscheinungen und nicht nur das \u2013 auch die uns heute bekannte Form der Demokratie ist ein Produkt dieser Entwicklung, denn man musste den Menschen gewisse Freiheiten gew\u00e4hren, damit die massenhaft produzierten G\u00fcter auch (in Massen) gekauft werden konnten.<a href=\"#3\">[3]<\/a><\/p>\n<p><a name=\"ref4\"><\/a>Die Banken machten durch Finanzierung von Industrieanlagen und der entsprechenden notwendigen Infrastruktur (Bau von Eisenbahnen, Br\u00fccken, Stra\u00dfen usw.) in diesen L\u00e4ndern gute Gesch\u00e4fte \u2013 der H\u00f6hepunkt dieser Entwicklung ist in allen fr\u00fchindustriellen L\u00e4ndern heute l\u00e4ngst \u00fcberschritten. Das ist einer der wesentlichen Gr\u00fcnde f\u00fcr die Spekulationen der Banken sowie der Spekulation an den B\u00f6rsen. Ein weiterer Grund f\u00fcr diese Spekulationen ist das erwirtschaftete Kapital eines relativ kleinen Prozentsatzes von Menschen am Ende dieser (Industrie)Gesellschaften <a href=\"#4\">[4]<\/a> \u2013 ohne die Unmengen an Kapital w\u00fcrde es diese Spekulationen ja gar nicht geben. Die Diskussion \u00fcber die negativen Erscheinungen des Kapitalismus gehen daher ein wenig am eigentlichen Kern des Problems vorbei. Das kann man schon daran erkennen, wenn man sich die Frage stellt, was denn die Negation \u2013 also das Gegenteil \u2013 des Kapitalismus ist.<\/p>\n<p>Kapitalismus gab es schon lange bevor das Industriezeitalter im 19. Jdt. begann \u2013 allerdings hat sich mit der Industrialisierung die Gesellschaft gewandelt und damit nat\u00fcrlich auch das, was wir heute unter dem Begriff Kapitalismus verstehen. Auch hier diskutiert man nur an einem Symptom herum und \u00fcbersieht dabei den eigentlichen Kern des Problems. Dazu kommt, dass als Gegensatz zum Begriff des Kapitalismus sofort der Begriff des \u201eKommunismus\u201c oder \u201eSozialismus\u201c (im Sinne des so genannten \u201eReal-existierenden-Sozialismus\u201c) am Horizont \u2013 meist unausgesprochen \u2013 auftaucht und diese beiden Begriffe sind derart verbrannt, dass keiner (au\u00dfer vielleicht der Linken und auch die nicht wirklich) es wagt, sie in den Mund zu nehmen.<\/p>\n<p>W\u00fcrde man dialektisch denken \u2013 was die US-Amerikaner in aller Regel erst gar nicht k\u00f6nnen und die Europ\u00e4er seit dem Fall der Mauer und der sich daran anschlie\u00dfenden enorm zugenommenen geistigen VerAmerikanisierung auch kaum noch k\u00f6nnen; \u2013 w\u00fcrde man also dialektisch denken, dann w\u00fcrde einem auffallen, dass m\u00f6glicherweise beide Begriffe untauglich geworden sind, weil beide Begriffe im gleichen gesellschaftspolitischen Umfelde \u2013 also auf der Basis der gleichen Rationalit\u00e4t einer Kultur als polarisierende, sich wechselseitig ausschlie\u00dfende \u2013 als duale \u2013 Denkans\u00e4tze entstanden sind, die dann in Europa politisch-ideologisch \u2013 mit allen Folgen, die wir kennen \u2013 umgesetzt wurden. Aus hegelscher Sicht m\u00fcsste man hier also \u00fcber eine dialektische Aufhebung und Synthese nachdenken \u2013 aber das setzt voraus, dass man \u00fcber die Urspr\u00fcnge, die M\u00f6glichkeiten und Grenzen der abendl\u00e4ndischen Rationalit\u00e4t und der sich daraus ableitenden Kultur, aus der diese Begriffe hervorgegangen sind, nachzudenken anf\u00e4ngt. Das wird aber gar nicht erst in Betracht gezogen, weil es \u2013 aus welchen Gr\u00fcnden auch immer \u2013 ganz offensichtlich gar nicht gesehen wird.<\/p>\n<p>Bis hierher ist das alles \u2013 vielleicht oder auch nicht? \u2013 keine wirklich neue Erkenntnis.<\/p>\n<p>Schwieriger wird die Sachlage schon, wenn man sich fragt: Was kommt danach \u2013 also nach dem industriellen Zeitalter? Denn mit den Finanzspekulationen, die sich zu einer sich immer weiter \u00f6ffnenden Schere von Arm und Reich entwickelt, wird es nicht ewig weiter gehen k\u00f6nnen. Man kann eben aus Geld \u2013 ohne realwirtschaftlichen Untergrund \u00ad\u2013 nicht Geld machen (oder erwirtschaften), es sei denn, man druckt das Geld, wie in den USA, was ja bekanntlich nur deshalb m\u00f6glich ist, weil der US-Dollar (noch!) als Leitw\u00e4hrung fungiert \u2013 aber das geht nicht f\u00fcr alle Zeiten so weiter.<\/p>\n<p>Irgendwann kommt der Kollaps, zumal ja auch noch der Klimawandel und damit verbunden die Umweltverschmutzung sowie das rasante Anwachsen der Weltbev\u00f6lkerung und die Transformation der Gesellschaften (wie China, Indien und einige der afrikanischen Staaten) zu Industriegesellschaften vor dem Hintergrund immer knapper werdenden Ressourcen (man wird bald einen zweiten Planeten ben\u00f6tigen, wenn alle so leben wollen wie die fr\u00fchindustrialisierten Gesellschaften) das Problem nicht gerade vereinfachen. Auch diese L\u00e4nder stehen daher vor dem (nicht-reflektierten) Problem eines zu Ende gehenden Industriezeitalters und das obwohl es f\u00fcr einige noch gar nicht wirklich begonnen hat.<\/p>\n<h3>Was kommt also danach?<\/h3>\n<p><a name=\"ref5\"><\/a>Wenn die Europ\u00e4er und\/oder die US-Amerikaner, die allerdings noch nie sehr tief nachgedacht haben, sondern immer erst gehandelt und dann nachgedacht haben, wenn das Kind in den Brunnen gefallen war <a href=\"#5\">[5]<\/a>\u2013, wenn also von diesen Gesellschaften keine Antwort gefunden wird, dann sieht es f\u00fcr den Planeten Erde und den darauf lebenden Erdlingen f\u00fcr die Zukunft nicht sehr rosig aus, denn der anthropogene Treibhauseffekt und der damit verbundene Klimawandel ist heute kaum noch zu leugnen und die Modelle der Klimaforschung erlauben drei gleichwahrscheinliche Aussagen: 1) es wird alles nicht so schlimm, wie es durch die Modelle beschrieben wird (da h\u00e4tten wir Gl\u00fcck); \u2013 2) es wird so wie die Modelle es beschreiben (das w\u00e4re schon verheerend genug); oder, last but not least, 3) es wird alles noch viel schlimmer als es in den Modellen beschrieben wird (kaum auszudenken).<\/p>\n<p>Um die Frage nach dem \u201eWas-kommt-danach?\u201c zu beantworten, muss man sich erst einmal die Frage stellen, wie und warum sich in einigen Gesellschaften \u2013 n\u00e4mlich in der abendl\u00e4ndischen, also in Europa \u2013 eine Industriegesellschaft entwickelt hat und in anderen Teilen der Welt \u2013 also beispielsweise in China oder Indien \u2013 eben nicht. Ohne diese Frage zu stellen und eine Antwort zu finden, versteht man gar nichts und kommt auch niemals zu einer sinnvollen Antwort auf die Frage \u201ewas kommt danach?\u201c.<\/p>\n<p><a name=\"ref678\"><\/a>Die Entwicklung zur Industriegesellschaft ist ohne die logisch-mathematisch-naturwissenschaft\u00adliche <a href=\"#6\">[6]<\/a> Ratio\u00adnalit\u00e4t und der sich daraus entwickelten Wissenschaft und Technik nicht denkbar \u2013 der Beweis f\u00fcr diese Aussage ist die Entwicklung in China. Im 15.\/16. Jahrhundert war die kulturelle Entwicklung Chinas bis ins 17. Jahrhundert vergleichbar mit der Entwicklung im damaligen Europa \u2013 ja einige meinen sogar, dass sie weiter fortgeschritten war. Als Grund f\u00fcr <a title=\"Link zu Needhams Grand Question\" href=\"http:\/\/www.oxfordbibliographies.com\/view\/document\/obo-9780199920082\/obo-9780199920082-0006.xml\" target=\"_blank\">Needham&#8217;s Grand Ques\u00adtion<\/a> \u201ewarum der Westen trotz des fr\u00fcheren hohen Standes der chinesischen Kultur diese am Ende \u00fcber\u00adholte?\u201c, machte <a title=\"wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joseph_Needham\" target=\"_blank\">Needham <\/a>die Einfl\u00fcsse des <a title=\"wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konfuzianismus\" target=\"_blank\">Konfuzianismus <\/a>und <a title=\"wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daoismus\" target=\"_blank\">Daoismus<\/a> verantwortlich.<a href=\"#7\">[7]<\/a> \u2013 Die Frage m\u00fcsste aber lauten, warum sich in China oder Indien eine mathematisch-naturwissen\u00adschaft\u00adlich fundierte Rationalit\u00e4t nicht ausgebildet hat? <a href=\"#8\">[8]<\/a> Heute holt China auf diesem Gebiet rasant auf \u2013 aber was kommt danach, wenn sie aufgeholt haben \u2013 kehren sie dann zur\u00fcck zum Konfuzia\u00adnismus und Daoismus?<\/p>\n<p><a name=\"ref9\"><\/a>Offensichtlich reicht die logisch-mathematisch-naturwissenschaftliche Rationalit\u00e4t des Abendlandes heute nicht mehr aus, um die Komplexit\u00e4t der sp\u00e4t-industriellen Gesellschaft und deren geschaffe\u00adnen Probleme auch nur im Ansatz zu verstehen oder gar zu bew\u00e4ltigen. Die \u2013 aus konzeptioneller Sicht \u2013 geradezu infantilen physikalistischen Modelle der Mainstream-\u00d6konomen tragen eher mas\u00adsiv zur Versch\u00e4rfung der Probleme und nie und nimmer zu deren L\u00f6sung bei. So lautet beispiels\u00adweise eine der Kernbotschaften in dem Klima-Report 2014 <a href=\"#9\">[9]<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDas Klima ist ein <em>globales Allgemeingut<\/em>, daher kann weltweiter Klimaschutz nur durch internationale Kooperation erreicht werden. Erg\u00e4nzende Politikma\u00dfnahmen bis hin zur lokalen Ebene spielen eine zentrale Rolle, um die Transformation hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaftsweise zu bef\u00f6rdern\u201c. [Hervorhebung EvGo]<\/p><\/blockquote>\n<p><a name=\"ref1011\"><\/a>Eine Gemeing\u00fcter-\u00d6konomie w\u00e4re einer der Ans\u00e4tze, die Wege jenseits des herrschenden, wachs\u00adtumsfixierten Paradigmas bieten k\u00f6nnten, wenn sie \u2013 die Gemeing\u00fcter-\u00d6konomie \u2013 denn (global!) umsetzbar w\u00e4re. Aus der Sicht der dominierenden Mainstream-\u00d6konomie sind Gemeing\u00fcter aber ineffizient, also schlecht, um nicht zu sagen \u201eKommunismus pur\u201c und damit des Teufels.<a href=\"#10\">[10]<\/a> Nicht von ungef\u00e4hr wurde in der englischen Originalversion des Klima-Reports (s. Ref. 9) lediglich in einer Fu\u00dfnote auf das so genannte \u201eglobal com\u00admons problem\u201c (globales Gemeing\u00fcterproblem) hingewiesen und betont, dass von diesem Problem \u201edie Sozial\u00adwissenschaftler [offensichtlich nicht die \u00d6konomen!?] sprechen\u201c. Die wissenschaftlich-formalen Modelle der Mainstream-\u00d6konomen, die alle ein Produkt unserer klassisch-logischen mathematisch-naturwissenschaft\u00adlichen Rationalit\u00e4t darstellen \u2013 und darauf sind die Mainstream-\u00d6konomen stolz(!!) \u2013, sind als Modelle v\u00f6llig untauglich, um das \u201e<a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/apuz\/33201\/gemeingueter\" target=\"_blank\">Gemeing\u00fcter-Problem<\/a>\u201c oder \u201e<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tragik_der_Allmende\" target=\"_blank\">Allmende-Problem<\/a>\u201c auch nur im Ansatz an konkreten Beispielen zu applizieren, d.h. zu simulieren.<a href=\"#11\">[11]<\/a><\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnte also eine nach-industrielle Gesellschaft in Europa und anderswo aussehen, wenn die logisch-mathematisch-naturwissenschaftliche Rationalit\u00e4t nicht mehr ausreichend ist?<\/p>\n<p><a name=\"ref1213\"><\/a>Sollen wir diese Rationalit\u00e4t aufgeben und uns zur\u00fcck zu eine Agrarwirtschaft bewegen? Letzteres ist keine rhetorische Frage, sondern w\u00fcrde aus den Vorstellungen vieler \u00d6kobewegungen, die sich heute in unserer Gesellschaft tummeln, folgen, ohne dass dies sonderlich reflektiert wird.<a href=\"#12\">[12]<\/a> Bei diesen Denkans\u00e4tzen wird Vieles \u00fcbersehen, vor allen Dingen, dass es Menschsein ohne Technik gar nicht gibt.<a href=\"#13\">[13]<\/a> Folgt daraus nun, dass wir so weiter machen k\u00f6nnen wie bisher? Das ist sicherlich auch keine gute L\u00f6sung. Die Antwort, d.h. die L\u00f6sung liegt auf der Hand: Wir m\u00fcssen unsere Denkwerkzeuge erweitern, d.h. an die Komplexit\u00e4t anpassen. Das kann nur durch eine Erweiterung unsere logisch-mathematisch-naturwissenschaftlichen Rationalit\u00e4t geschehen \u2013 also einer Erweiterung von Mathematik und Logik.<\/p>\n<p><a name=\"ref1415\"><\/a>Die Grundlagen daf\u00fcr wurden durch den deutsch-amerikanischen Philosophen und Logiker Gotthard G\u00fcnther (1900-1984) mit der von ihm eingef\u00fchrten Polykontexturalit\u00e4tstheorie <a href=\"#14\">[14]<\/a> im vorigen im 20. Jahrhundert bereits gelegt.<a href=\"#15\">[15]<\/a> Das alles impliziert nicht nur ein grundlegend anderes Verst\u00e4ndnis von Technik, sondern auch eine andere Technik, bei der es nicht nur prim\u00e4r um Quantit\u00e4ten \u2013 im Sinne von schneller, weiter, gr\u00f6\u00dfer oder kleiner \u2013 geht, sondern vor allen Dingen um Qualit\u00e4ten und technische Intelligenz, die in der Technik \u2013 also implementiert \u2013 und nicht ausschlie\u00dflich vor der Technik \u2013 also im Ingenieur \u2013 steckt. Eine formale Theorie der Qualit\u00e4ten existiert bis heute nicht und l\u00e4sst sich auf der Grundlage unseres heutigen logisich-mathematischen Denkens auch nicht entwickeln \u2013 und zwar grunds\u00e4tzlich nicht entwickeln!<\/p>\n<p>Es ist schon merkw\u00fcrdig, dass eine Gesellschaft glaubt, es sich leisten zu k\u00f6nnen, die Arbeiten eines der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts einfach zu ignorieren und auf der anderen Seite heute \u00fcberrascht zur Kenntnis nehmen muss, dass sie auf dem Gebiet der Computertechnik ein Entwicklungsland \u2013 eine Gesellschaft von \u201eHinterweltlern\u201c \u2013 geblieben ist. Der Inhalt philosophisch-wissenschaftlicher Essays ist und war des \u00d6fteren in der Geistesgeschichte des Abendlandes von gesellschaftspolitischer und mitunter sogar von volkswirtschaftlicher Bedeutung, wie das Beispiel der <a title=\"wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Philosophiae_Naturalis_Principia_Mathematica\" target=\"_blank\">Philosophiae Naturalis Principia Mathematica<\/a> von Isaac Newton oder die <a href=\"http:\/\/digital.slub-dresden.de\/fileadmin\/data\/276178904\/276178904_tif\/jpegs\/276178904.pdf\" target=\"_blank\">Ars Combinatoria<\/a> von Leibniz und seine mathematisch-philosophischen Studien deutlich demonstrieren.<\/p>\n<p>Die Ignoranz bedeutender geistiger Leistungen ist auch ein Indiz f\u00fcr eine zu Ende gehende kulturelle Epoche, die ungef\u00e4hr im 17. Jahrhundert mit den Namen von Descartes, Pascal, Newton und Leibniz, um nur einige zu nennen, begann und heute mit dem Industriezeitalters ihr Ende findet \u2013 ein Ende, das sich ganz offensichtlich als eine Zeit geistiger M\u00fcdigkeit in Europa und ein ziemliches aktives aber geistiges Wirrwarr in Amerika, dem Ableger des Abendlandes, darstellt.<\/p>\n<p>Eine Publikationsliste des Autors Eberhard von Goldammer sowie eine Kurzvita &#8211; am Ende der Liste &#8211; finden sich <a title=\"Publikationsliste (Ausschnitte) plus Kurzvita EvGo\" href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/vgo\/vgo_publiste.pdf\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n<h3>Endnoten:<\/h3>\n<p><a name=\"1\"><\/a>[1] Englands \u00d6lreichtum geht seit 1999 mit etwa 8% pro Jahr zur\u00fcck. In der Folge ist England 2006 vom Erd\u00f6lexporteur zum Importeur geworden. (cf., <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erd\u00f6l\" target=\"_blank\">Wikipedia<\/a>)<br \/>\n<a title=\"Link zu Telepolis\" href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41544\/1.html\" target=\"_blank\">Abbau des Wohlfahrtsstaates: Immer mehr Briten hungern<\/a>, Telepolis vom 18.04.2014 &#8211; [<a href=\"#ref1\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"2\"><\/a>[2] Karl Steinbuch, Falsch programmiert-\u00dcber das Versagen unserer Gesellschaft in der Gegenwart und vor der Zukunft und was eigentlich geschehen m\u00fcsste, dtv 1969. Obwohl dieses Buch 1969 ver\u00f6ffentlicht wurde (im WS 69\/70 wurde an der TU Karlsruhe der erste Informatikstudiengang er\u00f6ffnet), so ist es, was die <a href=\"http:\/\/www.computerwoche.de\/a\/falsch-programmiert-noch-aktuell,1183109\" target=\"_blank\">Kernaussage<\/a> betrifft, heute immer noch aktuell. [<a href=\"#ref2\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"3\"><\/a>[3] Man sollte sich auch nicht dar\u00fcber wundern, dass wir heute total \u00fcberwacht werden, was ausschlie\u00dflich der Kontrolle der eigenen B\u00fcrger gilt, und dass die demokratischen Rechte \u2013 die B\u00fcrgerrechte \u2013 langsam eingeschr\u00e4nkt werden. Das sind alles typische Indikatoren f\u00fcr eine zu Ende gehende Epoche und es geh\u00f6rt zu dem von <a href=\"http:\/\/de.wikiquote.org\/wiki\/Warren_Buffett\" target=\"_blank\">Warren Buffett<\/a> zitierten Klassenkampf, also dem \u201e<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=h5uzRz40iRY\" target=\"_blank\">Krieg \u2013 Reich gegen Arm<\/a>\u201c, den, wie Buffet es sieht, die Reichen begonnen haben und \u2013 seiner Meinung nach \u2013 auch gewinnen werden.<\/p>\n<p>Zum Thema \u201eIndustrialisierung\u201c und die langen \u201eWege zur modernen Demokratie\u201c in Europa, siehe: Wolfgang Kruse, <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/geschichte\/deutsche-geschichte\/kaiserreich\/139649\/industrialisierung-und-moderne-gesellschaft\" target=\"_blank\">Industrialisierung und moderne Gesellschaft<\/a>, bpb vom 27.09.2012; Hans Vorl\u00e4nder, <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/izpb\/9171\/wege-zur-modernen-demokratie?p=0\" target=\"_blank\">Wege zur modernen Demokratie<\/a>, bpb vom 26.01.2005 [<a href=\"#ref3\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"4\"><\/a>[4] <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_Piketty\" target=\"_blank\">Thomas Piketty<\/a> stellt in <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Capital_in_the_Twenty-First_Century\" target=\"_blank\">Capital in the Twenty-First Century<\/a> (Belknap Press, 2014\u2014Original: Le Capital au XXIE Siecle, \u00c9dition du Seuil, 2014) am Ende des Industriezeitalters fest, dass der (industrielle) Kapitalismus die sozialen Ungleichheiten eben nicht beseitigt hat \u2013 es ist viel schlimmer: am Ende dieser Epoche geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auf. <a title=\"wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl_Marx\" target=\"_blank\">Karl Marx<\/a> hat mit seinem <a title=\"wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Das_Kapital\" target=\"_blank\">Das Kapital<\/a> sicherlich eine sehr viel wissenschaftlicheres Oeuvre vorgelegt und konnte noch nicht auf vorhandene Daten zugreifen, wie Thomas Piketty. Deshalb ist ein unmittelbarer Vergleich beider Arbeiten nur bedingt sinnvoll \u2013 siehe dazu auch: <a title=\"wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/James_K._Galbraith\" target=\"_blank\">James K. Galbraith<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.dissentmagazine.org\/article\/kapital-for-the-twenty-first-century\" target=\"_blank\">Kapital for the Twenty-First Century?<\/a>, Dissent\u2013 A Quarterly of Politics and Culture, 2014. Siehe auch: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Helge_Peukert\" target=\"_blank\">Helge Peukert<\/a>: &#8222;<a href=\"http:\/\/www.metropolis-verlag.de\/Das-Moneyfest\/1042\/book.do\" target=\"_blank\">Das Moneyfest<\/a>&#8222;, metropolis-Verlag, 2014 \/ <a href=\"http:\/\/sr-mediathek.sr-online.de\/index.php?seite=7&amp;id=15794&amp;pnr=0\" target=\"_blank\">SR-Mediathek<\/a><br \/>\n[<a href=\"#ref4\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"5\"><\/a>[5] Siehe dazu: Moritz Julius Bonn: <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/vgo\/mjb_geld-und-geist.pdf\" target=\"_blank\">Geld und Geist \u2013 vom Wesen und Werden der amerikanischen Welt<\/a>, S. Fischer Verlag, Berlin 31927 \u2014 <a href=\"http:\/\/www.spektrum.de\/alias\/pflanzenschutz\/resistenz-gegen-genmais-wieso-die-schaedlinge-sich-anpassen\/1152531\" target=\"_blank\">Siehe dazu auch: Resistenz gegen Genmais: Wieso die Sch\u00e4dlinge sich anpassen<\/a> [<a href=\"#ref5\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"6\"><\/a>[6] Hier wird anstelle von \u201emathematisch-naturwissenschaftlich\u201c das Adjektiv \u201elogisch-mathematisch-naturwissen\u00adschaftlich\u201c verwendet, um dezidiert darauf hinzuweisen, dass sowohl die uns heute bekannte Mathematik als auch die Naturwissenschaften auf dem Fundament der klassischen Aristotelischen Logik (cf. <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/vgo\/anmerkungen_leibniz_b.pdf\" target=\"_blank\">Folie_007<\/a>) ruhen \u2013 das ist vielen Mathematikern und Naturwissenschaftlern heute gar nicht mehr bewusst.\u00a0 [<a href=\"#ref678\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"7\"><\/a>[7] The \u201cNeedham Question\u201d or \u201cNeedham Problem,\u201d also misleadingly called \u201cthe Needham Paradox,\u201d refers to the guiding question behind Joseph Needham\u2019s (b. 1900\u2013d. 1995) massive Science and Civilisation in China, as well as his many other publications. As he phrased it, \u201cthe essential problem [is] why modern science had not developed in Chinese civilization (or Indian) but only in Europe.\u201d He went on to consider another quite different question, equally important, and centered his historical research on it: \u201cwhy, between the first century BC and the fifteenth century AD, Chinese civilization was much more efficient than occidental in applying human natural knowledge to practical human needs\u201d (p. 190 of The Grand Titration [Needham 1969], cited under Basic Works by Needham). To seek answers, he compiled what Europeans had learned over three hundred years about science, medicine, and technology in China. Substantial original investigations by Needham and his several collaborators, of whom the best known were Lu Gwei-djen (Guizhen), Wang Ling, and Ho Peng Yoke (Bingyu), expanded and added depth to the picture, and Needham\u2019s interpretations of the results gave it coherence. \u2014 aus: <a href=\"http:\/\/www.oxfordbibliographies.com\/view\/document\/obo-9780199920082\/obo-9780199920082-0006.xml\" target=\"_blank\">Oxfords Bibliographies<\/a>. [<a href=\"#ref678\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"8\"><\/a>[8] Gottfried Wilhelm Leibniz hat das sehr deutlich formuliert, wenn er 1697 in Novissima Sinica schreibt: &#8222;\u2026dass die Chinesen, auch wenn sie seit einigen tausend Jahren mit erstaunlichem Eifer die Gelehrsamkeit pflegen und ihren Gelehrten h\u00f6chste Preise aussetzten, dennoch nicht zu einer exakten Wissenschaft gelangt sind, ist, wie ich glaube, durch nichts anderes bewirkt worden als dadurch, dass sie \u2026 die [axiomatisch-deduktive] Mathematik nicht hatten\u2026&#8220;. Aus: Novissima Sinica, deutsche \u00dcbersetzung von H.G. Nesselrath, Iudicium Verlag, M\u00fcnchen 2010, p. 17. (Zusatz in eckiger Klammer von EvGo). [<a href=\"#ref678\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"9\"><\/a>[9] Aus den \u201eKernbotschaften des 5. <a href=\"http:\/\/www.de-ipcc.de\/de\/200.php\" target=\"_blank\">IPCC-Sachstandberichts<\/a>\u201c vom 11.04.2014 \u2013 Im <a href=\"http:\/\/www.de-ipcc.de\/de\/200.php\" target=\"_blank\">englischen Originaltext<\/a> lautet diese Passage (Summary for Policymakers, p. 4): Effective mitigation will not be achieved if individual agents advance their own interests independently. Climate change has the characteristics of a collective action problem at the global scale, because most greenhouse gases (GHGs) accumulate over time and mix globally, and emissions by any agent (e.g., individual, community, company, country) affect other agents.[4] International cooperation is therefore required to effectively mitigate GHG emissions and address other climate change issues. Furthermore, research and development in support of mitigation creates knowledge spillovers. International cooperation can play a constructive role in the development, diffusion and transfer of knowledge and environmentally sound technologies. [4] In the social sciences this is referred to as a \u2018global commons problem\u2018. As this expression is used in the social sciences, it has no specific implications for legal arrangements or for particular criteria regarding effort-sharing. [<a href=\"#ref9\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"10\"><\/a>[10] Den Anh\u00e4ngern des \u201eBedingungslosen Grundeinkommens\u201c sei gesagt, dass eine Industriegesellschaft immer ein kapitalistisches Wirtschaftssystem impliziert \u2013 ein Wirtschaftssystem, in dem ein bedingungsloses Grundeinkommen geradezu einen Widerspruch-in-sich darstellt; \u2013 auch der Kommunismus der Ostblockstaaten ist an diesem Widerspruch-in-sich von allem Anfang an gescheitert. Industrieller Kapitalismus und Kommunismus im Sinne einer Gemeing\u00fcter-\u00d6konomie schlie\u00dfen sich wechselseitig aus.\u00a0 [<a href=\"#ref1011\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"11\"><\/a>[11] Was man ben\u00f6tigen w\u00fcrde, w\u00e4ren Simulationswerkzeuge wie etwa <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/SimCity\" target=\"_blank\">SimCity<\/a>, bei denen die Computer nicht nur als Plattform f\u00fcr die Software dienen, sondern bei denen die Computer \u2013 und nicht nur ausschlie\u00dflich der Mensch \u2013 die spielenden Akteure sind \u2026 \ud83d\ude42 [<a href=\"#ref1011\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"12\"><\/a>[12] Johannes Heimrath: Die Post-Kollaps-Gesellschaft: Wie wir mit viel weniger viel besser leben &#8211; und wie wir uns heute schon darauf vorbereiten k\u00f6nnen, Scorpio Verlag, 2012 \u2014 siehe auch: <a href=\"http:\/\/www.oya-online.de\/media\/downloads\/Oya2_Johannes-Heimrath.pdf\" target=\"_blank\">Auf in die Post-Kollaps Gesellschaft<\/a><br \/>\n[<a href=\"#ref1213\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"13\"><\/a>[13] Siehe dazu: Paul Alsberg: <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/alsberg\/p-alsberg_menschheitsraetsel.pdf\" target=\"_blank\">Das Menschheitsr\u00e4tsel<\/a>, Sybillen Verlag Dresden 1922, neu verlegt 1978, edition schlot [<a href=\"#ref1213\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"14\"><\/a>[14] Diese Theorie umfasst eine Erweiterung der Zahlen durch so genannte nebengeordneten (oder qualitative) Zahlen, durch die polykontexturale Logik, durch die Kenogrammatik (eine pr\u00e4-semiotische Theorie) und die Morphogrammatik (eine pr\u00e4-logische Theorie) \u2013 siehe <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/vgo\/anmerkungen_leibniz_b.pdf\" target=\"_blank\">Folie_009<\/a>. [<a href=\"#ref1415\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n<p><a name=\"15\"><\/a>[15] Siehe dazu: Gotthard G\u00fcnther in <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gotthard_G\u00fcnther\" target=\"_blank\">Wikipedia<\/a> sowie Gotthard G\u00fcnther und Rezeptionen in: <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\" target=\"_blank\">www.vordenker.de<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.thinkartlab.com\" target=\"_blank\">www.thinkartlab.com<\/a> [<a href=\"#ref1415\">-&gt; zum Text<\/a>]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ein Gastbeitrag von Eberhard von Goldammer Teil 1: Der Blick aus der Vogelperspektive auf eine geistig erm\u00fcdete Gesellschaft Es ist schon mehr als verwunderlich, dass nahezu alle kritischen Beitr\u00e4ge zur wirtschaftlichen Situation heute ausschlie\u00dflich die Finanzkrise bzw. den Kapitalismus ins Visier nehmen. 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