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Materialien zu HIV // AIDS

Symposiumsbeitrag 2
Das AIDS-Dilemma aus der Sicht
des praktizierenden Mediziners

von Claus Köhnlein

in der Zusammenfassung von Eberhard von Goldammer und Peter Rath

Das AIDS-Dilemma aus der Sicht des praktizierenden Mediziners war das Thema des zweiten Beitrags der Veranstaltung. Der Beitrag von Dr. med. Claus Köhnlein, Kiel, begann wie folgt (Zitat): 

"Als ich meinen ersten Aids-Patienten kennenlernte, befielen mich die ersten Zweifel an der "Epidemie". Der Mann hatte ein sogenanntes Burkitt-Lymphom[11] und war außerdem HIV-positiv. An diesem ersten Fall sieht man schon, wie aus einer Diagnose zwei Diagnosen gemacht werden, nämlich einmal Lymphom und zum zweiten AIDS. Daß dieses Problem ein ganz wesentliches Problem der Epidemiologie von AIDS werden sollte, war mir Anfang der 90er Jahre, als die "Seuche" aus Amerika nach Europa herüberschwappte, noch nicht bewußt." 

Mittlerweile, so Dr. Köhnlein, werden etwa 30 verschiedene vorher bekannte Erkrankungen in Gegenwart eines positiven HIV-Testes als AIDS-Fälle deklariert. Das heißt, die "AIDS-Epidemie" ist von einer "Epidemie des HIV-Testes gar nicht zu trennen". Dies ist nur die epidemiologische Dimension der im Prinzip dreidimensionalen Täuschung der "AIDS-Epidemie". Zahlreiche Epidemiologen haben dies mittlerweile erkannt und der damalige epidemiologische Direktor der CDC Dennis Brackman, der mittlerweile verstorben ist, sagte: "They corrupted the data to increase thunding." [12] Er stellte weiterhin fest, daß es erst Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre, eine überzufällige Häufung von Kaposi-Sarkom und pcP's [13] gab. Und das zumindest das Kaposi-Sarkom eine, wenn man so will, neue Erkrankung in dem Personenkreis von jungen 30jährigen Menschen ist. Aber gerade das Kaposi-Sarkom, einst das Flaggschiff der Virushypothese, ist als solches untergegangen, da man mittlerweile so viele Kaposi-Sarkome ohne HIV gefunden hat, daß die Hypothese, daß HIV Kaposi-Sarkome auslöst, nicht mehr haltbar ist. Statt dessen hat man ein weiteres Virus gesucht und das HHV VIII (Humanes Herpesvirus VIII) dafür verantwortlich gemacht. Weiterhin stellt gerade das Kaposi-Sarkom die Virushypothese in Frage, insofern als es praktisch exklusiv bei homosexuellen Patienten vorkommt und nicht bei Blutern und Drogenabhängigen, obwohl der gemeinsame Verursacher ja angeblich HIV sein soll. 

Nach Ansicht des Mediziners Dr. Köhnlein war es ein wissenschaftlicher Skandal und eine Katastrophe für die praktizierenden Mediziner, daß der Herausgeber (John Maddox) der Zeitschrift Nature seinerzeit die Diskussion selbstherrlich abgebrochen bzw. gar nicht erst hat aufkommen lassen [14]. Das Problem ist ganz offensichtlich: Ärzte verstehen von Virologie in aller Regel wenig oder nichts und umgekehrt verstehen die Virologen wiederum von Medizin wenig oder nichts. Hier besteht also ein Kommunikationsbedarf, so Dr. Köhnlein. Daß Maddox eine so wichtige Diskussion einfach abbricht, ist unverzeihlich. Desweiteren ist es unverzeihlich, daß in der deutschen Standespresse (Deutsches Ärzteblatt) nicht ein einziges Wort darüber zu finden ist, daß es eine Diskussion um die Virus-AIDS-Hypothese gibt. 

Dr. Köhnlein versuchte dann die Frage zu beantworten, warum die Kollegen in den AIDS-Ambulanzen den Irrtum der Molekularbiologen nicht bemerken können: 

  1. Die Kollegen glauben an die Virushypothese und werden praktisch täglich mit HIV-positiven Patienten konfrontiert, die häufig krank sind und zwar meistens an einer erregerbedingten Erkrankung leiden, z.B. Sepsis, Toxoplasmose [15], MV-Infektion [16], EBV-Infektion [17], Pneumonie [18]. Diese Krankheiten werden jetzt nicht mehr wie üblich symptombedingt therapiert, sondern im Lichte der Virushypothese zusätzlich mit einer lebenslangen antiviralen Behandlung versehen. 
  2. Die 1987 (Fischel et. al. [19]) ausgesprochene Therapieempfehlung mit 1500mg AZT [20] formte praktisch den AIDS-Patienten, so daß Kliniker den Eindruck gewannen, daß hier doch ein umschriebenes Krankheitsbild vorliegt. "Die Patienten sehen alle gleich schlecht und gleich verbraucht aus". 
  3. Nach dem virologischen Irrtum kommt jetzt noch der therapeutische Irrtum hinzu, insofern, als die placebokontrollierte Studie nach kurzer Zeit (4-6 Monaten) abgebrochen wurde, weil es so schien, daß in der Nicht_Placebogruppe die Patienten profitieren. Auf der Basis einer 4-monatigen Placebokontrolle wird also eine lebenslange immunsuppressive antivirale Therapie empfohlen. 

Dieses zieht sich, so Dr. Köhnlein, wie ein roter Faden durch alle AZT-Studien. Die Studien, die einen Vorteil der Behandlung erscheinen lassen, zeichnen sich alle dadurch aus, daß der Beobachtungszeitraum sehr kurz, in der Regel unter einem Jahr, ist. Die Concorde-Studie beweist letztlich, daß mehr AZT mehr Todesopfer fordert. Die Studie war jedoch vom Design her so angelegt, daß geprüft werden sollte, ob der prophylaktische Einsatz von AZT Sinn macht. Immerhin liegt hier ein Beobachtungszeitraum von etwa 3 Jahren vor, wo zwei Gruppen verglichen wurden, die früher bzw. später AZT bekommen haben. D.h., die eine Gruppe hat mehr und die andere weniger AZT bekommen und es ist anhand der Tabellen leicht zu erkennen, daß die Gruppe, die mehr AZT bekommt, eine 25% höhere Mortalität aufweist. Eigentlich hätte diese Studie das ´Aus für AZT´ bedeuten müssen. Statt dessen gibt es seit dieser Zeit keine Placebo-Kontrollen mehr - so einfach ist das. 

Das Dilemma der AIDS-Patienten aus der Sicht des praktizierenden Mediziners läßt sich wie folgt beschreiben (Zitat Dr. Köhnlein): 

"Ein positiver HIV-Test ist mittlerweile praktisch die Erklärung für jegliche Symptomatik, die ein Patient aufweist. Von der Gürtelrose bis zum Apoplex wird die klinische Symptomatik eines Patienten in Gegenwart eines positiven HIV-Testes grundsätzlich anders gesehen. Es fällt in aller Regel mit Beginn der klinischen Symptomatik, z.B. Gürtelrose, der Entschluß zu einer lebenslangen antiviralen Therapie. Mir sind drei Fälle bekannt, bei denen in eine floride Gürtelrose hochaktiv antiviral hineintherapiert worden ist. Wochen und Monate später entwickelten diese Patienten eine Enzephalitis, [21] bei denen zum Teil Herpes zoster [22] im Liquor [23] nachgewiesen worden ist." 

Im Grunde ist dies ein banaler Sachverhalt, erklärte Dr. Köhnlein, wenn man in eine floride, erregerbedingte Krankheit immunsuppressiv einsteigt, legt man die einzige Waffe lahm, die gegen erregerbedingte Erkrankungen existiert, nämlich das Immunsystem. Eine Gürtelrose, die sonst eine hervorragende Spontanheilungstendenz hat, wird so zu einer ernsten Gefahr (Enzephalitis). Die Enzephalitis wird jedoch dann in aller Regel als "HIV-induziert" gesehen. 

Auf der anderen Seite, so berichtet Dr. Köhnlein, gibt es zahlreiche HIV-infizierte Patienten, die sogenannte Langzeitpositive waren, über 10 Jahre positiv und gesund. Diese zeichneten sich alle dadurch aus, daß sie die AZT-Therapie entweder abgebrochen oder gar nicht erst begonnen hatten und statt dessen Hilfe in naturheilkundlichen Praxen gesucht hatten. Auch hier ist - nach Dr. Köhnlein - die Diagnostik nicht immer verläßlich (Iris-Diagnostik bzw. Bioresonanz), so daß möglicherweise gut therapierbare erregerbedingte Erkrankungen einer eventuell antibiotischen Behandlung nicht zugeführt werden. Dennoch hat die Naturheilkunde in diesen Fällen natürlich wesentlich bessere Ergebnisse, da sie die katastrophale immunsuppressive Therapie nicht benutzt.

Schließlich ging Dr. Köhnlein noch auf einen weiteren Aspekt des AIDS-Dilemmas ein (Zitat): 

"Die orthodoxe Medizin glaubt sich mit ihrer Virushypothese völlig sicher zu sein.[24] Das Schreiben der Deutschen Gesellschaft für Immunologie steht stellvertretend für die Orthodoxie. Hier wird übersehen, daß die "AIDS-Epidemie" iatrogen [25] ihren Höhepunkt ca. 3-4 Jahre nach der eingeführten Therapie erreichte, nämlich 1991/1992. Hier wird weiterhin übersehen, daß der Anstieg der Mortalität der HIV-positiven Bluter (dokumentiert durch Darby et. al. [26]) direkt im Jahr 1988, ein Jahr nach der Einführung von AZT, beginnt. Die Mortalität verzehnfacht sich in der Folge. 

Hier wird weiterhin übersehen, daß die sogenannten therapeutischen Erfolge, die von der Orthodoxie heute gefeiert werden, nichts weiter sind als eine deutlich reduzierte Dosis an Nukleosidanaloga und der Übergang auf weniger immunsuppressiv wirkende Medikamente (Proteasehemmer)."

Mit anderen Worten, der "therapeutische Fortschritt" beruht also schlicht auf einer weniger toxischen Behandlung und einem deutlich früheren Behandlungsbeginn (völlig gesunde Patienten, die nur HIV-positiv sind, werden heutzutage antiviral behandelt). Bezüglich der großen Bedeutung der Prophylaxe und Vorsorge muß sich Herr Professor Schmidt z.B. folgende Frage gefallen lassen (Zitat Dr. Köhnlein): 

"Wie kann es sein, daß eine Epidemie, die ihren Gipfel 1991/1992 und eine Inkubationszeit von 10 Jahren hat, durch eine Vorsorge (Kondome) eingedämmt worden ist?" 

Das bedeutet, daß die Kondom-Kampagne etwa um 10 Jahre früher (das ist die Inkubationszeit) vor dem Gipfel der Epidemie hätte stattfinden müssen, also 1981. Zu diesem Zeitpunkt gab es jedoch noch gar keinen HIV-Test. Mit anderen Worten, die Kampagne "Gebt AIDS keine Chance!" hatte zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht begonnen.

Referenzen
[11] Burkitt* Lymphom *Denis B., brit. Tropenarzt, Edinburgh (1958) ein zunächst in Zentralafrika (u. dort - im Gegensatz zu anderen Gebieten - fast nur bei Kindern) beobachtetes großzelliges lymphoblastisches Sarkom (ein "Non-Hodgkin-Lymphom") mit Auftreten von Sternhimmelzellen (helle Makrophagen in Keimzentren); wird wahrscheinlich ausgelöst durch das Eppstein*-Barr* Virus. Führt zur Bildung zahlreicher Geschwulstbildungen v.a. der Kiefer (bei Kindern), aber oft auch der Nieren, Nebennieren, Eierstöcke, Speicheldrüsen sowie der Leber u. terminal des Knochenmarks; die peripheren Lymphknoten sind unbeteiligt. Vereinzelt ist der Verlauf leukämisch. Der afrikanische Typ ist durch Chemotherapie (z.B. Cyclophosphamid) heilbar. zurück zum Text

[12] siehe dazu auch: Kommentare von Kary B. Mullis und Serge Lang zurück zum Text

[13] pcP : primär-chronische Polyarthritis. zurück zum Text

[14] Serge Lang Ph.D., ist Professor für Mathematik an der Yale University, New Haven. 'HIV and AIDS: Have we been misled? Questions of scientific and journalistic responsibility' 'To Fund Or Not To Fund, That Is The Question: Proposed experiments on the drug-AIDS hypothesis' Serge Lang ist Autor des Buchs "Challenges" (Springer Verlag, 1998: 816 Seiten; ISBN 0-387-9-94861-9) in dem sich u.a. auch die beiden oben zitierten Artikel befinden. zurück zum Text

[15] Toxoplasmose Infektionskrankheit durch Toxoplasma gondii (Inkubationszeit nicht genau bekannt). Beim Menschen meist angeborene T. (Fetopathia toxoplasmotica) infolge diaplazentarer Infektion in der 2. Schwangerschaftshälfte; bei massivem Befall Tot- oder Frühgeburt (Generalisation oder floride Enzephalitis) oder postenzephalit. Defektheilung; leichte Infektion erst nach Wo. oder Mon. manifest als Chorioretinitis (evtl. mit Augenmuskellähmungen, Mikrophthalmie, Iritis), Enzephalomeningitis mit Hydrocephalus internus oder Mikrozephalus (Retardierung, Krämpfe, Paresen), Ikterus mit Hepatosplenomegalie, seltener Anämie, Hämorrhagien, Exanthem, Pneumonie, Myokarditis, Enterokolitis. Postnatal erworbene T. bei Kindern u. Jugendl. oft klinisch inapparent oder aber als atyp. fieberhafte Enzephalitis (ohne Hirnhaut- u. Hirnnervenbeteiligung), auch beim Erwachsenen entweder hochfieberhaft u. letal (mit Kopfschmerzen, Paresen, pulmonalen Symptomen, Myokarditis, Hepatosplenomegalie, inkonstanten Augensymptomen) oder nur oligosymptomatisch. Diagnose: mikroskop. Parasiten-Nachweis im Liquorsediment (selten erfolgreich), Tierversuch, ELISA, KBR (Warren u. Sabin; nur bei akuten Formen pos.), i.c. Reaktion mit Toxoplasma-Antigen (Frenkel), Sabin*-Feldman* Test (quant. "dye-test"), Immunfluoreszenz (spezif. IgM), pass. Hämagglutinationstest. zurück zum Text

[16] CMV : das Cytomegalie-Virus (Zytomegalie). zurück zum Text

[17] Epstein*-Barr* Virus Abk.: EB-Virus, EBV ein erstmals aus einem Burkitt* Lymphom (Lymphosarkom bei afrikan. Kindern) isoliertes DNS-Virus (ein nicht-klassifiziertes Herpesvirus). Führt weltweit zu - lebenslang bestehenbleibenden - Infektionen, die zumeist aber symptomlos verlaufen, jedoch bei exzessiver Reaktion gegenüber der Primärinfektion zu infektiöser Mononukleose führen. Gleichzeitige immunologische Fehler können zu schweren Erkrankungen des Lymphsystems führen (z.B. ist das Virus vergesellschaftet mit dem endemischen Burkitt* Lymphom u. dem Nasopharyngealkarzinom [= Lymphoepitheliom]; Infektionsverhütung verhindert Bildung derartiger Tumoren). Die Gesamtstruktur des Antigens ist aufgeklärt. Eine Prototyp-Vakzine ist entwickelt (ruft neutralisierende Antikörper hervor; erprobt am südamerikanischen Krallenaffen Tamarin). Bei jungen Erwachsenen in Europa werden sehr häufig spezifische Antikörper gegen das Virus nachgewiesen. zurück zum Text

[18] Pneumonie : diffuse oder herdförmige (Bronchopneumonie), exsudative (v.a. serofibrinöse, aber auch hämorrhag.-eitrige) oder proliferative Entzündung der Lunge. zurück zum Text

[19] Fischel, M.A., D.D. Richman, D. M. Causey et al., 1989. Prolonged zidovudine therapy in patients with AIDS and advanced AIDS-related complex. J. Am. Med. Assoc. 262(17): 2405?2410 Fischl, M.A., D.D. Richman, M.H. Grieco et al., 1987. The efficacy of azidothymidine (AZT) in the treatment of patients with AIDS and AIDS?related complex. N. Engl. J. Med. 317: 185?191. zurück zum Text

[20] siehe dazu das Etikett von SIGMA zurück zum Text

[21] Enzephalitis: paraneoplastische Erkrankung des ZNS, v.a. des limbischen Systems bzw. des Mesencephalons, des Pons u. der Medulla oblongata ("limbische Enzephalitis" bzw. "Hirnstamm-Enzephalitis"; erstere mit Verhaltensstörungen wie Aggressivität, Angst, sexuelle Enthemmung, letztere v.a. mit Hemiparesen; bei beiden evtl. auch zerebellare Ataxie, Polyneuropathien, Pyramidenzeichen, Depressionszustände paranoid-halluzinatorischer Art). zurück zum Text

[22] Herpes zoster, die Gürtelrose; akute Hautkrankheit als Rezidiv (Reaktivierung des Virus) bzw. Reininfektion einer Infektion mit Varicella-Zoster-Virus bei verminderter Immunität (z.B. maligne Erkrankungen, immunsuppressive Therapie, aber auch natürliches Nachlassen der Immunität im Alter); meist in Form eines einseitigen, auf das Versorgungsgebiet eines Spinalnervs beschränkten bläschenförmigen Ausschlags (Exanthem) auf rotem Grund, hervorgerufen durch Befall des entsprechenden Spinalganglions. Begleitet von gel. äußerst schmerzhaften Neuralgien des betroffenen Bereichs, die z.T. - wie auch Fieber, Appetitlosigkeit, Gliederschmerzen u. Brennen am Ort des späteren Auftretens - als Vorboten (Prodromi) vorkommen, aber auch noch nach Abklingen der Hauterscheinungen bestehenbleiben können. Am häufigsten im Brustkorb- (= Z. intercostalis; ) u. Lendenbereich sowie als Z. ophthalmicus u. Z. oticus. Komplikationen sind z.B. Zosterenzephalitis (Enzephalitis mit diskreten lymphozytären Infiltraten), Zostermeningitis (durch Übergreifen von den Ganglien auf die Meningen), Zostermyelitis (Myelitis infolge Übergreifens auf das Rückenmark). herpes zoster; zoster; zona; shingles. zurück zum Text

[23] Liquor (latein.) Flüssigkeit. L. cerebrospinalis die Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit, von den Plexus choroidei gebildet, in den Liquorräumen zirkulierend u. vorwiegend in Pacchioni* Granulationen resorbiert; klar, farblos, eiweißarm, fast zellfrei (s.a. Tab., Liquor…). Dient dem Schutz des zentralen Nervensystems vor mechan. Verformung u. dem schnellen Druckausgleich im Liquorsystem. Gewinnung für Liquordiagnostik durch Lumbal-, Subokzipital- oder Ventrikelpunktion. zurück zum Text

[24] (s. Brief der Deutschen Gesellschaft für Immunologie unterzeichnet von Prof. Dr. med. R.E. Schmidt) zurück zum Text

[25] iatrogen : durch ärztliche Einwirkung (Diagnostik, Therapie) entstanden. zurück zum Text

[26] Darby, S.C., D.W. Ewart, P.L.F. Giangrande, P.J. Dolin, R.J.D. Spooner, C.R. Rizza & on behalf of the UK Haernophilia Centre Directors' Organisation, 1995. Mortality before and after HIV infection in the complete UK population of haemophiliacs (letter). Nature (London) 377 (7 September): 79-82. zurück zum Text

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