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Materialien zu HIV // AIDS

Symposiumsbeitrag 1
Das AIDS-Dilemma

von Peter H. Duesberg

in der Zusammenfassung von Eberhard von Goldammer und Peter Rath

In seinem Vortrag ging Prof. Dr. Peter H. Duesberg auf die 12 Fragen in seiner jüngsten Publikation [1] ein. Im folgenden sind diese Fragen, die auf der Grundlage der HIV=AIDS Hypothese nicht beantwortet werden können, in deutscher Übersetzung wiedergegeben: 
  1. Warum schützen die HIV-Antikörper nicht gegen eine HIV-Infektion (also bei einem HIV-positiven Test) wenn sie tatsächlich so effektiv sind, daß keiner der führenden AIDS Forscher je ein HI-Virus isolieren konnte ?
  2. Warum haben Ärzte und Schwestern niemals AIDS von über 800.000 AIDS-Fällen in den USA und Europa bekommen, insbesondere weil es bekanntlich keinen Impfstoff gegen AIDS gibt ?
  3. Warum sind 9 von 10 AIDS-Patienten männlichen Geschlechts ? 
  4. Warum sind etwa 2/3 der AIDS-Patienten männlich Homosexuelle ?
  5. Warum sind 1/3 der Patienten süchtig auf intravenöse Drogen ? 
  6. Warum sind die meisten AIDS Patienten im Alter zwischen 25 und 49 Jahren ? Warum bekommen Teenager kein AIDS ? 
  7. Warum ist AIDS neu, obwohl HIV in den USA und Europa schon lange Zeit etabliert ist ?
  8. Warum breitet sich eine durch sexuellen Kontakt übertragbare neue Krankheit nicht explosionsartig bei den Millionen von heterosexuell aktiven Europäern und Amerikanern aus - ähnlich wie die Syphilis im mittelalterlichen Europa ?
  9. Warum überleben HIV-positive Bluter in Amerika 1987 mehr als doppelt so lang im Vergleich zu der ´vor-AIDS-Ära´ ? Warum ist aber ihre Sterblichkeitsrate um das 10-fache angestiegen nach Einführung der Anti-HIV-Droge AZT ?
  10. Warum manifestiert sich AIDS in Krankheiten, bei denen es keinerlei Beziehung zueinander gibt, wie einerseits Schwachsinn und Durchfallerkrankungen und andererseits dem Kaposi-Sarkom ? 
  11. Warum erkranken nur männliche Homosexuelle am Kaposi-Sarkom ?
  12. Warum sind Tausende von AIDS Fällen frei von HIV ?

Sicherlich lassen sich noch eine Reihe weiterer Fragen anführen. So ergibt beispielsweise ein Vergleich der AIDS-Statistiken zwischen Afrika und den USA/Europa, daß in USA/Europa vorwiegend Personen männlichen Geschlechts im Alter zwischen 25 und 49 Jahren betroffen sind (siehe_Frage 3 und 6), während in Afrika (was immer dort AIDS sein mag [2]) sich AIDS unabhängig von Alter und Geschlecht über die Gesamtbevölkerung verteilt - so wie man es von einer Epidemie erwartet. Angenommen das HIV/AIDS-Dogma wäre korrekt, dann liegt hier der Schluß nahe, daß Afrikaner nicht nur eine andere Hautfarbe haben, sondern auch einen anderen Körper - nämlich ein anderes Immunsystem !

Duesberg´s Drogen-AIDS-Hypothese einer existierenden Korrelation zwischen dem Konsum von ´Life-Style-Drogen´ und Krankheiten, die sich auf eine mögliche Immunschwäche zurückführen lassen, ist bis heute nicht wiederlegt worden. Vor der Entdeckung des HIV gab es die Drogen-AIDS-Hypothese bereits. So standen in jener Zeit die Poppers im Mittelpunkte der Erklärung für das gehäufte Auftreten des Kaposi-Sarkoms [3] bei Homosexuellen. So zeigt eine Interview-Studie aus New York mit 60 Personen einen Risikofaktor [4] von 12 für Amylnitrit [5] und Kaposi-Sarkom [6]. In der obersten Gesundheitsbehörde der USA (Center for Disease Control, Atlanta) wurde drei Jahre später Amylnitrit noch als ein möglicher Co-Faktor bei der Entwicklung des Kaposi-Sarkoms bezeichnet und Personen aus den Risikogruppen empfohlen, diese Droge nicht mehr zu nehmen, bis mehr Erkenntnisse darüber vorliegen würden [7]. Im gleichen Jahr prognostizierte eine Gruppe von Krebsforschern der University of Texas: "Wenn Amylnitrit nicht mehr inhaliert werde, würde die AIDS-Epidemie zurückgehen." [8]  In den folgenden Jahren verschwand dann die Drogen-Aids-Hypothese aus der wissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Diskussion. Die Aufmerksamkeit galt dem Virus. Auch die beiden Autorenteams aus Vancouver (Schechter et al.) und San Francisco (Ascher et al.) [9] haben Duesberg´s Drogen-Hypothese nicht wiederlegt, obwohl sie angetreten waren, just dieses zu tun. Über die Manipulationen ihrer Untersuchungen, und wie in unverfrorener Art und Weise versucht wurde, mit Manipulationen und Fälschungen die Öffentlichkeit zu betrügen - und das alles unter dem Etikett von Wissenschaftlichkeit - liest man am besten in dem Buch von Serge Lang [10] nach, einem Mathematiker der Yale Universität, den man mit Fug und Recht als einen neutralen und redlichen Beobachter des AIDS-Dilemmas bezeichnen kann. 

Nimmt man Duesberg´s Thesen ernst, und bis heute sind sie nicht wiederlegt, dann ergibt sich eine Lösung des AIDS-Dilemmas, das nicht nur HIV+ diagnostizierten viel Ungemach erspart, sondern darüber hinaus auch noch den Steuerzahler erheblich entlastet. 

Die Lösung des AIDS Dilemmas 

Aufgrund der Analyse von Prof. Dr. Peter H. Duesberg (University of Berkeley, U.S.A.) lässt sich im allgemeinsten Sinne für den Konsum von Drogen eine Kausalität zur Immunschwäche (AIDS genannt) sowohl korrelativ-statistisch, als auch funktional ableiten. 

  1. Alle amerikanischen und europäischen als AIDS definierten Krankheitsbilder, welche über ihren lang etablierten nationalen Hintergrund hinausgehen, korrelieren mit einem Langzeit-Konsum von Aufputschdrogen, oder mit Anti-HIV-Drogen oder beidem. Trotz der überwältigenden Flut an AIDS Literatur warten wir heute noch immer auf die erste epidemologische Studie, in der eine statistisch relevante Gruppe von ´vorher gesunden´ Personen präsentiert wird, die das Krankheitsbild von AIDS entwickelt haben, ohne irgendwelche ´Drogen´ konsumiert zu haben. 
  2. Der Drogenkonsum bei AIDS Patienten wurde in mindestens 63 wissenschaftlichen Arbeiten mit Hilfe statistischer Analysen untersucht. In einer Vielzahl nicht-wissenschaftlicher Berichte wurde gezeigt, dass daraus die als AIDS definierten Krankheiten und andere Krankheiten resultieren. Darüber hinaus wurde aufgezeigt, dass chemisch gut definierte Drogen spezielle AIDS-Risiken mitbringen. Zum Beispiel folgt das Karposi-Sarkom Nitrit-Inhalationen, Gewichtsverlust folgt auf Kokaingenuss. Das in der AIDS-Therapie verwendete ‚Krebsmedikament' AZT (Azidothymidin), ist leider verantwortlich für Immundefekt, Muskelschwund und Schwachsinn. Darüber hinaus: Es konnte beobachtet werden, dass sich Patienten wieder erholt haben, nachdem sie den Drogenkonsum eingestellt haben. 

Nach der Drogen-Hypothese würde AIDS völlig vermeidbar oder wenigstens teilweise heilbar sein, wenn: 

  1. das AZT und andere Anti-HIV-Drogen verbannt würden; 
  2. der Konsum von Aufputschdrogen durch Aufklärung vermindert würde, indem gewarnt wird, dass Drogen AIDS-Erkrankungen verursachen; 
  3. die Patienten mit AIDS definiertem Krankheitsbildern mit den jeweils bewährten Medikationen für ihre spezifische Erkrankung behandelt würden, z.B. die Tuberkulose mit Antibiotika, das Karposi Sarkom mit konventioneller Krebstherapie und Gewichtsverlust mit guter Ernährung. 

Die Drogen-Hypothese beantwortet auch die 12 Fragen, die mit der HIV-AIDS Hypothese nicht zu beantworten sind. Auf der Basis der Drogen-Hypothese läßt sich weiterhin voraussagen, daß der Kampf gegen AIDS und gegen Drogen gleichzeitig gewonnen werden könnte, wenn sich diese auf den langzeitigen Genuss von Drogen zurückführen lassen; dies zeigt sich am Erfolg des nationalen Anti-Raucher-Programms der U.S.-Regierung. Die Aufklärungsbemühungen, dass Rauchen Lungenkrebs, Emphysem und Kreislauferkrankungen verursacht, hat die Anzahl der rauchenden Erwachsenen von 42% im Jahr 1965 auf 25% im Jahr 1995 reduziert (Associated Press, 1995). Zusätzlich zu den 50.000 Leben, die jährlich gerettet werden könnten, würde der Steuerzahler jährlich viele Milliarden US Dollar einsparen können. Milliarden Dollar werden momentan für die AIDS Behandlung, für Forschung und Ausbildung auf der Basis der unproduktiven HIV-AIDS Hypothese ausgegeben, weitere Milliarden US Dollar kostet auch der Kampf gegen die Drogen. Diese Aktivitäten gehören zusammen. Es gibt derzeit aber nur einen Hinderungsgrund für die Lösung des AIDS-Dilemmas: das ist das heutige ‚AIDS-Establishment'.

Referenzen
[1] Peter Duesberg & David Rasnick: The AIDS dilemma: drug diseases blamed on a passenger Virus, in: Genetica 104: 85-132; 1998, Literatur daselbst. zurück zum Text

[2] siehe "AIDS in Afrika und Bangui Definition" zurück zum Text

[3] Kaposi* Dermatitis Bio.: Moritz K. K., 1837-1902, Hautarzt, Wien Syn.: K.* Sarkom(atose), Pseudosarcomatosis haemorrhagica pigmentosa, Retikuloangiomatose, Sarcoma idiopathicum multiplex haemorrhagicum v.a. bei Männern jenseits des 50. Lj. zahlreich u. symmetrisch an den Füßen (s. ) u. Händen auftretende schmerzhafte, rot-violette, derb-elast. Knötchen u. Knoten (zellreiche Granulome mit reichlicher Gefäßneubildung) mit Blutung u. Hämosiderineinlagerung sowie Ausbreitung durch Wachstum u. Bildung neuer Knoten; evtl. auch Geschwürsbildung, nach jahrelangem Bestehen Metastasierung, auch als Komplikation von AIDS (hier meist vor dem 60. Lj. auftretend u. mit atypischem Verlauf). zurück zum Text

[4] Risikofaktor heißt hier: Eine hinreichend große und repräsentative Gruppe, in der das Risiko-Merkmal vorkommt, zeigt die Belastung (z.B.: HIV-positiv) oder Krankheit (z.B.: AIDS) entsprechend häufiger als eine Gruppe ohne dieses Merkmal. Analoges gilt für hohes gegen niedriges Vorkommen des Risikos. Solche gesicherten Risikofaktoren sind heute z.B.: Rauchen und Lungenkrebs oder Streß und Herzinfarkt. Obwohl es exzessive Raucher gibt, die ohne Lungenkrankheit sehr alt werden und lebenslange Nichtraucher mit Lungenkrebs! Einzelfälle sind also kein zulässiges Argument gegen den in der Regel mit anerkannten Methoden berechneten Risikofaktor. Ergibt sich zwischen Risiko und Krankheit eine signifikante Korrelation kann man eine Hypothese aufstellen, daß auch ein Kausalzusammenhang bestehe. Die Überprüfung dieser Annahe muß sich dann allerdings auf eine medizinisch?virologische Argumentation stützen und erfordert in der Regel weitere Bestätigung durch Experimente sowie Beobachtungen. Wenn andere Erklärungen Sinn machen oder durch statistische Prozeduren andere Bedingungen der Krankheit nachweisbar sind, können gegensätzliche Theorien durchaus vernünftig mit denselben Daten vertreten werden. zurück zum Text

[5] Das ist der chemische Stoff, den man als Poppers bezeichnet und der als Stimulans in der homosexuellen Subkultur häufig verwendet wird. Diese Flüssigkeit führt nach Inhalation zu euphorischen Zuständen, physiologisch zu verlängerter Gliedsteife sowie entspannten Anal-Schließmuskeln. zurück zum Text

[6] Marmor, M., A.E. Friedman-Kien, L. Laubenstein, R.D. Byrum, D.C. William, S. D'Onofrio & N. Dubin, 1982. Risk factors for Kaposi's sarcoma in homosexual men. Lancet p. 1083?1087. zurück zum Text

[7] Haverkos, H.W., P.F. Pinsky, D.P. Drotman & D.J. Bregman, 1985. Disease manifestation among homosexual men with acquired immunodeficiency syndrome: a possible role of nitrites in Kaposi's sarcoma. J. Sex. Trans. Dis. 12: 203?208. zurück zum Text

[8] Newell, G.R., P.W.A. Mansell, M.R. Spitz, J.M. Reuben & E.M. Hersh, 1985a. Volatile nitrites: Use and adverse effects related to the current epidemic of the acquired immune deficiency syndrome. Am. J. Med. 78: 811?816. zurück zum Text

[9] Ascher, M.S., H.W. Sheppard, W. Winkelstein Jr & E. Vittinghoff, 1993. Does drug use cause AIDS? Nature (London) 362: 103?104. Schechter, M.T., K.J.P. Craib, K.A. Gelmon, J.S.G. Montaner, T.N. Le & MX O'Shaughnessy, 1993. HIV?1 and the aetiology of AIDS. Lancet 341: 658?659. zurück zum Text

[10] Serge Lang Ph.D., ist Professor für Mathematik an der Yale University, New Haven. 'HIV and AIDS: Have we been misled? Questions of scientific and journalistic responsibility' 'To Fund Or Not To Fund, That Is The Question: Proposed experiments on the drug-AIDS hypothesis' Serge Lang ist Autor des Buchs "Challenges" (Springer Verlag, 1998: 816 Seiten; ISBN 0-387-9-94861-9) in dem sich u.a. auch die beiden oben zitierten Artikel befinden. zurück zum Text

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Issued: 1999-11-21
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