Symposiumsbeitrag
1 von Peter H. Duesberg in der Zusammenfassung von Eberhard von Goldammer und Peter Rath |
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In
seinem Vortrag ging Prof. Dr. Peter H. Duesberg auf die 12 Fragen in
seiner jüngsten Publikation [1] ein. Im folgenden sind
diese Fragen, die auf der Grundlage der HIV=AIDS Hypothese nicht
beantwortet werden können, in deutscher Übersetzung wiedergegeben:
Sicherlich lassen sich noch eine Reihe weiterer Fragen anführen. So ergibt beispielsweise ein Vergleich der AIDS-Statistiken zwischen Afrika und den USA/Europa, daß in USA/Europa vorwiegend Personen männlichen Geschlechts im Alter zwischen 25 und 49 Jahren betroffen sind (siehe_Frage 3 und 6), während in Afrika (was immer dort AIDS sein mag [2]) sich AIDS unabhängig von Alter und Geschlecht über die Gesamtbevölkerung verteilt - so wie man es von einer Epidemie erwartet. Angenommen das HIV/AIDS-Dogma wäre korrekt, dann liegt hier der Schluß nahe, daß Afrikaner nicht nur eine andere Hautfarbe haben, sondern auch einen anderen Körper - nämlich ein anderes Immunsystem ! Duesberg´s Drogen-AIDS-Hypothese einer existierenden Korrelation zwischen dem Konsum von ´Life-Style-Drogen´ und Krankheiten, die sich auf eine mögliche Immunschwäche zurückführen lassen, ist bis heute nicht wiederlegt worden. Vor der Entdeckung des HIV gab es die Drogen-AIDS-Hypothese bereits. So standen in jener Zeit die Poppers im Mittelpunkte der Erklärung für das gehäufte Auftreten des Kaposi-Sarkoms [3] bei Homosexuellen. So zeigt eine Interview-Studie aus New York mit 60 Personen einen Risikofaktor [4] von 12 für Amylnitrit [5] und Kaposi-Sarkom [6]. In der obersten Gesundheitsbehörde der USA (Center for Disease Control, Atlanta) wurde drei Jahre später Amylnitrit noch als ein möglicher Co-Faktor bei der Entwicklung des Kaposi-Sarkoms bezeichnet und Personen aus den Risikogruppen empfohlen, diese Droge nicht mehr zu nehmen, bis mehr Erkenntnisse darüber vorliegen würden [7]. Im gleichen Jahr prognostizierte eine Gruppe von Krebsforschern der University of Texas: "Wenn Amylnitrit nicht mehr inhaliert werde, würde die AIDS-Epidemie zurückgehen." [8] In den folgenden Jahren verschwand dann die Drogen-Aids-Hypothese aus der wissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Diskussion. Die Aufmerksamkeit galt dem Virus. Auch die beiden Autorenteams aus Vancouver (Schechter et al.) und San Francisco (Ascher et al.) [9] haben Duesberg´s Drogen-Hypothese nicht wiederlegt, obwohl sie angetreten waren, just dieses zu tun. Über die Manipulationen ihrer Untersuchungen, und wie in unverfrorener Art und Weise versucht wurde, mit Manipulationen und Fälschungen die Öffentlichkeit zu betrügen - und das alles unter dem Etikett von Wissenschaftlichkeit - liest man am besten in dem Buch von Serge Lang [10] nach, einem Mathematiker der Yale Universität, den man mit Fug und Recht als einen neutralen und redlichen Beobachter des AIDS-Dilemmas bezeichnen kann. Nimmt man Duesberg´s Thesen ernst, und bis heute sind sie nicht wiederlegt, dann ergibt sich eine Lösung des AIDS-Dilemmas, das nicht nur HIV+ diagnostizierten viel Ungemach erspart, sondern darüber hinaus auch noch den Steuerzahler erheblich entlastet. Die Lösung des AIDS Dilemmas Aufgrund der Analyse von Prof. Dr. Peter H. Duesberg (University of Berkeley, U.S.A.) lässt sich im allgemeinsten Sinne für den Konsum von Drogen eine Kausalität zur Immunschwäche (AIDS genannt) sowohl korrelativ-statistisch, als auch funktional ableiten.
Nach der Drogen-Hypothese würde AIDS völlig vermeidbar oder wenigstens teilweise heilbar sein, wenn:
Die Drogen-Hypothese beantwortet auch die 12 Fragen, die mit der HIV-AIDS Hypothese nicht zu beantworten sind. Auf der Basis der Drogen-Hypothese läßt sich weiterhin voraussagen, daß der Kampf gegen AIDS und gegen Drogen gleichzeitig gewonnen werden könnte, wenn sich diese auf den langzeitigen Genuss von Drogen zurückführen lassen; dies zeigt sich am Erfolg des nationalen Anti-Raucher-Programms der U.S.-Regierung. Die Aufklärungsbemühungen, dass Rauchen Lungenkrebs, Emphysem und Kreislauferkrankungen verursacht, hat die Anzahl der rauchenden Erwachsenen von 42% im Jahr 1965 auf 25% im Jahr 1995 reduziert (Associated Press, 1995). Zusätzlich zu den 50.000 Leben, die jährlich gerettet werden könnten, würde der Steuerzahler jährlich viele Milliarden US Dollar einsparen können. Milliarden Dollar werden momentan für die AIDS Behandlung, für Forschung und Ausbildung auf der Basis der unproduktiven HIV-AIDS Hypothese ausgegeben, weitere Milliarden US Dollar kostet auch der Kampf gegen die Drogen. Diese Aktivitäten gehören zusammen. Es gibt derzeit aber nur einen Hinderungsgrund für die Lösung des AIDS-Dilemmas: das ist das heutige AIDS-Establishment'. |
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| Referenzen | |
| [1]
Peter Duesberg & David Rasnick: The AIDS dilemma: drug diseases blamed
on a passenger Virus, in: Genetica 104: 85-132; 1998, Literatur
daselbst.
[2] siehe
"AIDS in Afrika und Bangui
Definition"
[3] Kaposi*
Dermatitis Bio.: Moritz K. K., 1837-1902, Hautarzt, Wien Syn.: K.*
Sarkom(atose), Pseudosarcomatosis haemorrhagica pigmentosa,
Retikuloangiomatose, Sarcoma idiopathicum multiplex haemorrhagicum v.a.
bei Männern jenseits des 50. Lj. zahlreich u. symmetrisch an den Füßen
(s. ) u. Händen auftretende schmerzhafte, rot-violette, derb-elast.
Knötchen u. Knoten (zellreiche Granulome mit reichlicher
Gefäßneubildung) mit Blutung u. Hämosiderineinlagerung sowie
Ausbreitung durch Wachstum u. Bildung neuer Knoten; evtl. auch
Geschwürsbildung, nach jahrelangem Bestehen Metastasierung, auch als
Komplikation von AIDS (hier meist vor dem 60. Lj. auftretend u. mit
atypischem Verlauf).
[4]
Risikofaktor heißt hier: Eine hinreichend große und repräsentative
Gruppe, in der das Risiko-Merkmal vorkommt, zeigt die Belastung (z.B.: HIV-positiv)
oder Krankheit (z.B.: AIDS) entsprechend häufiger als eine Gruppe ohne
dieses Merkmal. Analoges gilt für hohes gegen niedriges Vorkommen des
Risikos. Solche gesicherten Risikofaktoren sind heute z.B.: Rauchen und
Lungenkrebs oder Streß und Herzinfarkt. Obwohl es exzessive Raucher gibt,
die ohne Lungenkrankheit sehr alt werden und lebenslange Nichtraucher mit
Lungenkrebs! Einzelfälle sind also kein zulässiges Argument gegen den in
der Regel mit anerkannten Methoden berechneten Risikofaktor. Ergibt sich
zwischen Risiko und Krankheit eine signifikante Korrelation kann man eine
Hypothese aufstellen, daß auch ein Kausalzusammenhang bestehe. Die
Überprüfung dieser Annahe muß sich dann allerdings auf eine
medizinisch?virologische Argumentation stützen und erfordert in der Regel
weitere Bestätigung durch Experimente sowie Beobachtungen. Wenn andere
Erklärungen Sinn machen oder durch statistische Prozeduren andere
Bedingungen der Krankheit nachweisbar sind, können gegensätzliche
Theorien durchaus vernünftig mit denselben Daten vertreten werden.
[5] Das ist
der chemische Stoff, den man als Poppers bezeichnet und der als Stimulans
in der homosexuellen Subkultur häufig verwendet wird. Diese Flüssigkeit
führt nach Inhalation zu euphorischen Zuständen, physiologisch zu
verlängerter Gliedsteife sowie entspannten Anal-Schließmuskeln.
[6] Marmor,
M., A.E. Friedman-Kien, L. Laubenstein, R.D. Byrum, D.C. William, S.
D'Onofrio & N. Dubin, 1982. Risk factors for Kaposi's sarcoma in
homosexual men. Lancet p. 1083?1087.
[7] Haverkos,
H.W., P.F. Pinsky, D.P. Drotman & D.J. Bregman, 1985. Disease
manifestation among homosexual men with acquired immunodeficiency
syndrome: a possible role of nitrites in Kaposi's sarcoma. J. Sex. Trans.
Dis. 12: 203?208.
[8] Newell,
G.R., P.W.A. Mansell, M.R. Spitz, J.M. Reuben & E.M. Hersh, 1985a.
Volatile nitrites: Use and adverse effects related to the current epidemic
of the acquired immune deficiency syndrome. Am. J. Med. 78: 811?816.
[9] Ascher,
M.S., H.W. Sheppard, W. Winkelstein Jr & E. Vittinghoff, 1993. Does
drug use cause AIDS? Nature (London) 362: 103?104. Schechter, M.T., K.J.P.
Craib, K.A. Gelmon, J.S.G. Montaner, T.N. Le & MX O'Shaughnessy, 1993.
HIV?1 and the aetiology of AIDS. Lancet 341: 658?659.
[10] Serge
Lang Ph.D., ist Professor für Mathematik an der Yale University, New
Haven. 'HIV and AIDS: Have we been misled? Questions of scientific and
journalistic responsibility' 'To Fund Or Not To Fund, That Is The
Question: Proposed experiments on the drug-AIDS hypothesis' Serge Lang ist
Autor des Buchs "Challenges" (Springer Verlag, 1998: 816 Seiten;
ISBN 0-387-9-94861-9) in dem sich u.a. auch die beiden oben zitierten
Artikel befinden.
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