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Materialien zu HIV // AIDS

Nachgedanken zum Symposium 
"AIDS-Forschung in der Sackgasse, 
Hemmt das HIV/AIDS - Dogma heilberufliche Hilfe ?"

von Eberhard von Goldammer und Peter Rath

Der Arbeitskreis Heilberufe [1] hat zu einem Symposium [2] am 16.Oktober 1999 in Bonn eingeladen. Referenten waren der bekannte Molekularbiologe Prof. Dr. Peter H. Duesberg (University of California, Berkeley) und der Kieler Mediziner Dr. med. Claus Köhnlein. 

Wir erinnern uns.... 
AIDS gilt in der öffentlichen Wahrnehmung als größte nicht-militärische Bedrohung der Menschheit. In unzähligen Werbespots und Kondom-Werbungen wird selbst von regierungsamtlicher Seite verkündet: "Gebt AIDS keine Chance!" 

Die prognostizierte Katastrophe ist ausgeblieben. Für die Betroffenen gibt es mittlerweile eine ebenso teure wie wirkungslose Kombinationstherapie. 

Von Anfang an gab es gegenüber der via Pressekonferenz verkündeten Hypothese, "wir haben die voraussichtliche Ursache von AIDS gefunden: HIV", Kritiken und Einwände. Zu den Kritikern zählen renommierte Biologen, Biochemiker und Mediziner [3]. Diese Kritik ist in der BRD weitgehend unbekannt bzw. unbeachtet geblieben [4]. 

Nachdem nun seit mehr als 15 Jahren trotz aufwendiger Forschung weder Impfstoff noch Heilung, noch eine Epidemie aufgetaucht sind und die Serumprävalenz zwischen 0,2% und 35% schwankt [5], ist es mehr als überfällig endlich nach nicht-HIV fixierten Erklärungsmodellen zu fragen, um die Krankheiten der Betroffenen erklären und heilen zu können. 

Das Symposium... 
Der renommierte deutsch-amerikanische Molekularbiologe Prof. Dr. Peter H. Duesberg [6] gehörte von Anfang an zu den Kritikern der HIV/AIDS-Hypothese. Mit seiner Forderung nach einer kritischen, wissenschaftlichen Untersuchung der beobachtbaren Zusammenhänge von Erkrankungen, deren Ursache eine mögliche Immunschwäche darstellt auf der einen Seite, und dem Konsum von Life-Style-Drogen auf der anderen Seite (´HIV als Korrelation nicht als Ursache´) hat sich Duesberg in dem ´Mainstream´ der Wissenschaften gegenüber dem orthodoxen ´AIDS-Establishment´ bisher nicht durchsetzen können. In seiner jüngsten Publikation "The AIDS dilemma: drug diseases blamed on a passenger Virus" stellt Duesberg 12 Fragen, die er eingehend wissenschaftlich begründet. Dies war Inhalt seines Vortrags [7, 8]. Leider hat das ´AIDS-Establishment´ bisher auf keine dieser Fragen eine wissenschaftlich fundierte Antwort gegeben. Man kann ein Problem auch dadurch "zu lösen" versuchen, indem man es einfach ignoriert oder indem man seine Existenz bestreitet. 

Aus seiner ärztlichen Praxis berichtete der Kieler Mediziner Dr. Claus Köhnlein. Die weltweite Annahme der Hypothese, daß HIV AIDS auslöse, habe - so Dr. Köhnlein - in der medizinischen Praxis zu folgende Konsequenzen geführt: 

  • Die Erforschung anderer Krankheitsursachen wurde vernachlässigt.
  • Aspekte der Krankheitsentstehung, die nicht mit HIV in Zusammenhang stehen, wurden nicht untersucht. 

Er berichtete ferner von positiven Erfahrungen mit Behandlungsmethoden, die nicht gegen HIV gerichtet waren. Er sagte wörtlich: "Viele AIDS Patienten haben überlebt, weil sie eine hochdosierte antivirale Therapie vermieden haben."[7]

Erfahrungen, die auch von anderen anwesenden Ärzten, Heilberuflern und Betroffenen bestätigt wurden. 

Konsequenz: 
Wer wirklich helfen will, muß die Krankheit behandeln und nicht einer HIV-Wahnidee folgen. 

Verbleibende Fragen... 
Angesichts der horrenden Aufwendungen für ebenso teure wie nutzlose Therapie hätte man bei Medizinern, Kassenvertretern oder Gesundheitspolitikern Interesse an dem Symposium erwarten können. Erst recht, wenn diese alljährlich am 01. Dezember mit rotem Schleifchen am Revers Sympathien mit von AIDS Betroffenen bekunden. Doch die oberste für Gesundheitsfragen verantwortliche leitende Angestellte der BRD vermied trotz mehrfacher Einladung von unterschiedlicher Seite ihre Teilnahme bzw. die eines ihrer Mitarbeiter. 

Die ebenfalls eingeladene Deutsche Gesellschaft für Immunologie giftete mit denunziatorischer durchschriftlicher(!) Weiterreichung ihres Briefes [9] an den Hausherrn des Veranstaltungsortes: "... [man möge] Prof. Duesberg keine Chance geben, seinen Unsinn auch in Deutschland weiter zu verbreiten." 

Konkrete Nachfragen beim Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, welche der verschiedenen Thesen in den Veröffentlichungen Duesbergs unsinnig seien, wurden bis heute nicht beantwortet [9]. Das pauschal wertende Urteil und das Nichterscheinen - trotz ausdrücklicher Einladung - zu einem wissenschaftlichen Disput provoziert zu dem Vorwurf, daß sich die Verantwortlichen der Deutschen Gesellschaft für Immunologie als HIV/AIDS-Klerus gebärden und sich damit von redlich diskussionsfähiger Wissenschaft verabschiedet haben. 

Ausblick...
Während Mediziner und Politiker sich weigern zur Kenntnis zu nehmen, daß AIDS in Afrika völlig andere Krankheitsbilder aufweist und auch völlig anders diagnostiziert wird [10], gibt es zunehmend Widerstand von afrikanischer Seite [10]. Vielleicht können in Zukunft europäische Mediziner und Politiker von den Afrikanern lernen frei nach dem Motto: "Von kritischen Afrikanern lernen heißt AIDS besiegen lernen." [11

Denn während "entwickelte" Mediziner und Pharmakologen über Varianten der AZT-Dosierung nachdenken, haben Afrikaner inzwischen die Tödlichkeit dieses "Therapeutikums" erkannt. Es drängt sich der Verdacht auf, daß deutsche Mediziner und Pharmakologen den Grundkurs in Chemie geschwänzt haben und/oder nicht lesen bzw. nachdenken können oder wollen [12]. 

Zu AZT und den chemisch verwandten Protease-Hemmern gibt es seit langem umfangreiche Literatur - ja sogar leicht verständliche populär-wissenschaftliche Darstellungen sind erhältlich [13]. 

Eine wissenschaftskritische Auseinandersetzung und eine Zusammenfassung der Geschichte des HIV-AIDS Dilemmas findet sich in dem Buch von Serge Lang (Yale University) [14]. 

Fazit der Veranstaltung:

  • Statt falsche Antworten zu verbreiten, sollte man endlich damit beginnen, richtige Fragen zu stellen und das setzt notwendigerweise die Bereitschaft zur wissenschaftlichen Diskussion voraus.
  • Hypothesen müssen das bleiben was sie sind und dürfen nicht zu Dogmen erhoben werden, auch dann nicht, wenn bei ihrer Falsifizierung möglicherweise der Etat und das Ansehen auf der Strecke bleiben.
  • Es geht hier schließlich nicht darum, wissenschaftliche Eitelkeiten zu pflegen sondern darum, Menschen zu helfen, die betroffen sind, und solche die nicht betroffen sind, nicht unnötig in Panik zu versetzen. 

Man kann sich hier nur dem Aufruf von 1991 anschließen, der eine gründliche Neubewertung der HIV/AIDS-Hypothese fordert:

RETHINKING AIDS

June 6, 1991
It is widely believed by the general public that a retrovirus called HIV causes the group of diseases called AIDS. Many biochemical scientists now question this hypothesis. We propose that a thorough reappraisal of the existing evidence for and against this hypothesis be conducted by a suitable independent group. We further propose that critical epidemiological studies be devised and undertaken.
Übersetzung:
"Weithin glaubt die Öffentlichkeit, daß ein Retrovirus, HIV genannt, die Gruppe von Krankheiten verursacht, die AIDS genannt wird. Viele bio-medizinische Wissenschaftler stellen diese Hypothese nun in Frage. Wir schlagen vor, daß eine gründliche Neubewertung des existierenden Beweismaterials für und gegen diese Hypothese durch eine geeignete, unabhängige Gruppe vorgenommen wird. Des weiteren schlagen wir vor, daß kritische epidemiologische Studien vorbereitet und durchgeführt werden."

Nachzulesen in: http://www.virusmyth.com/aids/group.htm

In der BRD gibt es darüber hinaus eine Initiative für eine unabhängige AIDS-Aufklärung, die in Verbindung mit dem pad-Verlag Materialien zur Aufklärung über die AIDS-Aufklärung veröffentlicht wurden. Eine umfangreiche Materialzusammenstellung ist für DM 5,- (in Briefmarken) beim pad-verlag erhältlich [15].

Referenzen
Anmerkung: Hyperlinks, die den WebServer www.vordenker.de verlassen, öffnen jeweils ein neues Browserfenster.
[1] Siehe: AKH - Aktionskreis Heilberufe http://www.akh-activ.de zurück zum Text

[2] Siehe: Symposium-Unterlagen zurück zum Text

[3[ Siehe: Rethinking AIDS- virusmyth.com - Whistle Blowers zurück zum Text

[4] Siehe: Rethinking AIDS - virusmyth.com - The Group zurück zum Text

[5] Literatur: Alfred Hassig, Liang Wen-.Xi, Kurt Stampfli, in: Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin 4 (1992) 171-177; "Umdenken bei AIDS - Führt dies zu einem Paradigmenwechsel in der Medizin ?" zurück zum Text

[6] Siehe: Homepage - Prof. Dr. Peter H. Duesberg zurück zum Text

[7] Siehe: Bericht über Symposium zurück zum Text

[8] Siehe: The AIDS Dilemma: Drug Blamed on a Passenger Virus,
Peter H. Duesberg & David Rasnick, in: Genetica 104: 85-132; 1998 zurück zum Text

[9] Brief der Deutschen Gesellschaft für Immunologie und Antwort der AKH zurück zum Text

[10] AIDS in Afrika, Bangui Definition, Afrikanische Proteste zurück zum Text

[11] Siehe: Diskussion im Internet: AIDS in Afrika 
Rethinking AIDS : virusmyth.com : Front News zurück zum Text

[12] Siehe: AZT als Chemikalie - Label zurück zum Text

[13] Siehe: John Lauritsen - virusmyth.com - Books zurück zum Text

[14] Siehe: HIV and AIDS: Questions of Scientific and Jounalistic Responsibility by Serge Lang (Yale University) zurück zum Text

[15] pad-verlag - postfach 10 30 61 - 44032 Dortmund zurück zum Text

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Issued: 1999-11-21
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