{"id":2604,"date":"2024-11-12T19:02:37","date_gmt":"2024-11-12T18:02:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/?p=2604"},"modified":"2025-10-19T17:37:39","modified_gmt":"2025-10-19T15:37:39","slug":"vordenker-news-november-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/2604\/vordenker-news-november-2024\/","title":{"rendered":"vordenker news November 2024"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Liebe Vordenkerinnen, liebe Vordenker<\/strong>,<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Leonardo_Phoenix_A_hauntingly_beautiful_illustration_depicting_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Leonardo_Phoenix_A_hauntingly_beautiful_illustration_depicting_1-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2614\" style=\"aspect-ratio:1;object-fit:contain;width:360px\" srcset=\"https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Leonardo_Phoenix_A_hauntingly_beautiful_illustration_depicting_1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Leonardo_Phoenix_A_hauntingly_beautiful_illustration_depicting_1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Leonardo_Phoenix_A_hauntingly_beautiful_illustration_depicting_1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Leonardo_Phoenix_A_hauntingly_beautiful_illustration_depicting_1-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Leonardo_Phoenix_A_hauntingly_beautiful_illustration_depicting_1.jpg 1120w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">&#8222;Kunst aus dem ThermoMix&#8220;, Leonardo AI, Prompt by Joachim Paul: &#8222;Erstelle bitte ein Titelbild zu einer als herausragend bezeichneten Masterarbeit mit dem Titel &#8222;Raubbau an der Kultur? &#8211; Zur Ethik generativer KI im aktuellen Diskurs&#8220;.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>jetzt im November gibt es einen brandaktuellen Beitrag von <strong>Melanie Xu<\/strong>, eine mit dem Attribut &#8222;Herausragend&#8220; bezeichnete Masterarbeit &#8222;<a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/mxu\/mxu_raubbau_kultur_ethik_generativer_ki.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Raubbau an der Kultur? &#8211; Zur Ethik generativer KI im aktuellen Diskurs<\/a>&#8222;.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus wird ein l\u00e4ngst erschienener Aufsatz des Philosophen und Psychoanalytikers <strong>Rudolf Heinz<\/strong>, &#8222;<a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/rh\/rh_pathognostik.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Was ist Patho-Gnostik?<\/a>&#8222;, nun online zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und erneut hervorgehoben werden sollen eine sprachphilosophische und eine praktisch konstruktive Arbeit des Begr\u00fcnders der Koreanistik in Deutschland, <strong>Andre Eckardt<\/strong>, seine &#8222;<a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/downloads\/eckardt_philosophie-der-schrift.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Philosophie der Schrift<\/a>&#8220; und seine Sinnschrift <a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/downloads\/eckardt_safo.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SAFO<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Obendrein gibt es noch einen &#8211; zugegeben l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen! &#8211; Literaturtipp, &#8222;Das Bewusstsein der Maschinen \u2013 die Mechanik des Bewusstseins&#8220; &#8212; &#8222;Mit Gotthard G\u00fcnther \u00fcber die Zukunft menschlicher und k\u00fcnstlicher Intelligenz nachdenken&#8220; von <strong>Werner Vogd<\/strong> und <strong>Jonathan Harth<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend wird &#8211; in eigener Sache &#8211; auf einen neuen Video-Podcast &#8222;<strong>Bildung &#8211; Digitalisierung &#8211; Zukunft<\/strong>&#8220; verwiesen.<\/p>\n\n\n<p><!--more--><\/p>\n\n\n<p><strong>Melanie Xu<\/strong> legte im Magister-Studiengang &#8222;Management von Kultur- und Non-Profit-Organisationen&#8220; der Rheinland-Pf\u00e4lzischen Technischen Universit\u00e4t Kaiserslautern-Landau bei Prof. Dr. <a href=\"https:\/\/sowi.rptu.de\/fgs\/philosophie\/personen\/team\/apl-prof-dr-wiegerling-klaus\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Klaus Wiegerling<\/a> ihre Masterarbeit &#8222;<a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/mxu\/mxu_raubbau_kultur_ethik_generativer_ki.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Raubbau an der Kultur? &#8211; Zur Ethik generativer KI im aktuellen Diskurs<\/a>&#8220; vor. Ihre Arbeit wird als herausragend auf dem Server der Universit\u00e4t <a href=\"https:\/\/kluedo.ub.rptu.de\/frontdoor\/index\/index\/docId\/8403\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">zum Download<\/a> angeboten und mit ausdr\u00fccklicher Genehmigung der Autorin auch <a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/mxu\/mxu_raubbau_kultur_ethik_generativer_ki.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier via vordenker.de<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Xu untersucht in ihrer Arbeit internationale sowie deutsche kollektive Stellungnahmen, Vereinbarungen, Gesetzgebungsprozesse und Studien und dar\u00fcber hinaus einschl\u00e4gige Statements einzelner Autoren aus dem Jahr 2023 aus dem Diskurs um generative KI-Systeme und belegt &#8211; so der Kommentar auf dem Server der Universit\u00e4t -, dass innerhalb der Debatten f\u00fcr ethische Fragestellungen vorwiegend die Outputs der KI-Generatoren betrachtet werden. Insofern ist ihre Arbeit auch ein dringendes Pl\u00e4doyer daf\u00fcr, die &#8222;Voraussetzungen generativer KI-Systeme&#8220; ebenfalls ethisch zu reflektieren und stellt daher eine unbedingt hervorzuhebende Bereicherung des aktuellen Diskurses um generative KI dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch, dass in der Arbeit auch Quellen abseits der allgemeinen Trends und der Mainstream-Debatte um KI ausf\u00fchrlich ber\u00fccksichtigt werden &#8211; pars pro toto hervorgehoben werden k\u00f6nnen hier die Publikationen des Autorenduos Jobst Landgrebe und Barry Smith -, bereichert sie \u00fcber die ethischen Fragestellungen hinaus auch technikphilosophische Diskurse sowie die Kritik von Trans- und Posthumanismus.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei benennt die Autorin m\u00f6gliche Fallstricke und Stolpersteine f\u00fcr den offenen Diskurs, sie weist auf eine &#8222;Ethik unter Zeitdruck&#8220; hin und warnt vor<br><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>&#8222;der Gefahr einer zweifach verengten Perspektive: Zum einen dadurch, dass Elemente der transhumanistischen Ideologie quasi ontologisiert Eingang finden, zum anderen, dass \u00f6konomisch motivierte Argumente die Debatte einhegen und Kritik oder Aufkl\u00e4rung bez\u00fcglich der Voraussetzungen generativer KI nur insoweit zulassen, als sie das \u201eGesch\u00e4ft\u201c mit ihr nicht in Frage stellen. \u00dcber die \u201eZukunftsversprechen\u201c, die einen wesentlichen Teil des KI-Marketings ausmachen, [seien] &#8222;diese beiden perspektivischen Verengungen, in welche die Debatte unter Zeitdruck hineingetrieben wird, auch thematisch miteinander verkn\u00fcpft&#8220;, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>so Melanie Xu auf Seite 19f ihrer Arbeit.<br>Dies kann nur mit den Attributen &#8222;schl\u00fcssig und lesenswert&#8220; unterschrieben werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rudolf Heinz<\/strong>, dessen am 23.11.2019 im Correctiv-Buchladen in Essen gehaltener Vortrag &#8222;<a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/2119\/einduesterungen-zum-identitaetsproblem-rudolf-heinz-live-aus-dem-buchladen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Eind\u00fcsterungen zum Identit\u00e4tsproblem, pathophilosophisch<\/a>&#8220; hier als Kurzzusammenfassung mit Videolink bereitgestellt wurde, liefert in einem 1984 erstmals als gedruckte Version publizierten Aufsatz &#8222;<a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/rh\/rh_pathognostik.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Was ist Patho-Gnostik?<\/a>&#8220; einen tieferen Einblick in Motivation und Entstehungsgeschichte seines psychoanalytischen Denk- und Lehransatzes.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Problem im universit\u00e4ren Raum bestand zun\u00e4chst in der Frage, wie sich Psychoanalyse an interessierte Studierende vermitteln l\u00e4sst, ohne dabei auf einschl\u00e4gige klinische Verfahren zur\u00fcckzugreifen. Bei der &#8222;gruppenm\u00e4\u00dfig betriebenen Anwendung von Psychoanalyse auf Kunst und Kunst\u00e4hnliches wie z.B. M\u00e4rchen oder Mythen&#8220; wurde festgestellt, dass &#8222;die dabei immer virulente Idee einer Sachvermittlung von Psychischem und gesellschaftlicher Objektivit\u00e4t als Inbegriff der Kritik des psychoanalytischen Subjektivismus&#8220; f\u00fcr die Teilnehmenden recht \u00fcberraschend einer m\u00f6glichen Realisierung zutrieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folge war ein langwieriger Umorientierungsweg vermittels einer erneuten Lekt\u00fcre der Freudschen Todestriebtheorie sowie die Besch\u00e4ftigung mit &#8222;psychiatrienahen extremeren Psychoanalyseversionen&#8220;. Hier sind insbesondere die Arbeiten von Melanie Klein und Heinz Kohuts Narzissmustheorie anzuf\u00fchren. Eine Schl\u00fcsselrolle kommt der Rezeption der Psychoanalyse-Philosophie Jacques Lacans zu. Wie Heinz bemerkt, f\u00fchrte dies leider zur &#8222;Mi\u00dfliebigkeit eines Selbstausschlusses aus der herk\u00f6mmlichen Psychoanalyse&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Lekt\u00fcre von Rudolf Heinz Texten sei hier noch angemerkt, dass Heinz geb\u00fcrtiger Saarl\u00e4nder ist, der auf Deutsch schreibt, aber h\u00e4ufig in franz\u00f6sischen Satzstrukturen denkt. Dieser Hinweis mag sich als Hilfe f\u00fcr alle LeserInnen erweisen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andre_Eckardt\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Andre Eckardt<\/a><\/strong> ist als Autor von zwei Beitr\u00e4gen seit 2011 hier vertreten, zum einen steht seine <a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/downloads\/eckardt_philosophie-der-schrift.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Philosophie der Schrift<\/a> online zur Verf\u00fcgung sowie die von Eckardt entwickelte Sinnschrift <a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/downloads\/eckardt_safo.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SAFO<\/a>. Ein Fehler in Dateizuordnungen f\u00fchrte dazu, dass sein Nachlassverwalter PD Dr. Albrecht Huwe sich meldete und im Zuge der Korrektur seine Zustimmung zur Bereitstellung von Eckardts Werken noch einmal ausdr\u00fccklich erneuerte. Ihm geb\u00fchrt ein ganz herzlicher Dank daf\u00fcr!<\/p>\n\n\n\n<p>Aus diesem Anlass weisen wir erneut auf das Werk des Begr\u00fcnders der Koreanistik in Deutschland hin. Wer sich wie Eberhard von Goldammer mit den Arbeiten des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz und insbesondere mit seinem Anspruch ein universelles Zeichensystem (characteristica universalis), eine Universalschrift konstruieren zu wollen besch\u00e4ftigt, der Beitrag titelt mit &#8222;<a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/vgo\/anmerkungen_leibniz_a.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Leibniz \u2026 reloaded oder UniversalSCHRIFTsprache \u2014 Vision oder Illusion?<\/a>&#8222;, der st\u00f6\u00dft fast zwangsl\u00e4ufig auch auf die Arbeiten von Andre Eckardt.<\/p>\n\n\n\n<p>Was Eckardt auszeichnet, ist seine physische &#8211; er lebte lange Zeit vor Ort in Korea &#8211; und mentale Selbstpositionierung an den Ber\u00fchrungsstellen zwischen Ost und West, zwischen Ideogramm und Alphabet, von denen aus er seine Philosophie der Schrift entwickelt. Ideographische Schriften k\u00f6nnen &#8211; beim Lesen &#8211; in einem gewissen Sinn als Abstraktionen des Sehens verstanden werden, alphabetische als Abstraktionen des H\u00f6rens, bzw. Transformationen von Geh\u00f6rtem in Sichtbares. Daraus folgt unmittelbar, dass z.B. Chinesen anders &#8222;ticken&#8220; als z.B. Europ\u00e4er. Aber beiden Arten der graphischen Darstellung durch Zeichensysteme muss einerseits ein Mehr, andererseits auch ein Weniger gegen\u00fcber der gesprochenen Sprache zugestanden werden, oder wie von Goldammer es verk\u00fcrzt ausdr\u00fcckte:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Schrift ist h\u00e4ufig mehr als nur verschriftlichte Sprache und umgekehrt ist Sprache unter Ber\u00fccksichtigung von Betonungen, Mimik usw. ebenfalls mehr als ihre einfache Verschriftlichung.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dieser Widerspruch &#8211; wie kann beides jeweils mehr als das andere sein? &#8211; erweist sich als monokontextural. Er l\u00f6st sich unmittelbar auf, wenn mehrere Kontexturen zugrunde gelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eckardt jedenfalls, die koreanischen Schriftensch\u00f6pfer (Hangul) vor Augen und den Wunsch nach V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung im Herzen, entwickelt eine eigene Symbolschrift, die er Sa = Sinn, Fo = Schrift, SAFO = Sinnschrift nannte in der Hoffnung, dass sie sich sowohl f\u00fcr Asiaten als auch Europ\u00e4er als praktikabel erweise. Und seine Philosophie der Schrift kann auch, dialektisch wohlgemerkt, als Gegenthese zu Marshall McLuhans in den magischen Kan\u00e4len ge\u00e4u\u00dferte Auffassung [*] von den gleichschaltenden Momenten alphabetischer und den trennenden ideographischer Schriftsysteme gelesen werden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/vogd_harth_oa-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"646\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/vogd_harth_oa-646x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2616\" style=\"width:300px\" srcset=\"https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/vogd_harth_oa-646x1024.jpg 646w, https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/vogd_harth_oa-189x300.jpg 189w, https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/vogd_harth_oa-768x1218.jpg 768w, https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/vogd_harth_oa-969x1536.jpg 969w, https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/vogd_harth_oa-1291x2048.jpg 1291w, https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/vogd_harth_oa-scaled.jpg 1614w\" sizes=\"auto, (max-width: 646px) 100vw, 646px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Werner Vogd<\/strong> und <strong>Jonathan Harth<\/strong> ver\u00f6ffentlichten bereits im Oktober 2023 im Velbr\u00fcck Verlag ihr Werk &#8222;<a href=\"https:\/\/www.velbrueck.de\/Programm\/Theorie-der-Gesellschaft\/Das-Bewusstsein-der-Maschinen-die-Mechanik-des-Bewusstseins.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Das Bewusstsein der Maschinen \u2013 die Mechanik des Bewusstseins<\/a>&#8220; mit dem Untertitel &#8222;Mit Gotthard G\u00fcnther \u00fcber die Zukunft menschlicher und k\u00fcnstlicher Intelligenz nachdenken&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider kann erst jetzt darauf Bezug genommen werden. Eine diesem 400-Seiten-Werk gerecht werdende W\u00fcrdigung muss zwangsl\u00e4ufig die Ausma\u00dfe eines umfangreicheren Essays annehmen. Dazu gab es &#8211; leider &#8211; vielf\u00e4ltigen, teilweise recht unangenehmen Umst\u00e4nden geschuldet auch nach l\u00e4ngerem Hin und Her kein passendes Zeitfenster.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichwohl, das Werk stellt einen h\u00f6chst wertvollen Beitrag dar nicht nur zu den Diskursen zu dem, was gemeinhin k\u00fcnstliche Intelligenz genannt wird, sondern auch zu Technikphilosophie ganz allgemein. Dort ist man sich n\u00e4mlich immer noch nicht einig, ob der Kybernetik-Philosoph G\u00fcnther da \u00fcberhaupt einen Platz hat oder haben soll. Die Monographie &#8222;Technikanthropologie&#8220; (Hg. Martina He\u00dfler, Kevin Liggieri, Nomos, Baden-Baden 2020) besch\u00e4ftigt sich in mehreren Beitr\u00e4gen mit dem Philosophen, das &#8222;Handbuch Technikphilosophie&#8220; (Hg. Mathias Gutmann, Klaus Wiegerling, Benjamin Rathgeber, J.B. Metzler, Stuttgart 2024) erw\u00e4hnt ihn nicht ein einziges Mal im Gegensatz zu einigen Autoren, die selbst G\u00fcnther ausgiebig zitiert haben. F\u00fcr ein Werk mit dem Anspruch eines Nachschlagewerks wirkt das zumindest irritierend.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Werk von Vogd und Harth ist &#8211; sehr erfreulich &#8211; zudem eine Open-Access-Publikation in der Nomos eLibrary und kann dort <a href=\"https:\/\/www.velbrueck.de\/Programm\/Theorie-der-Gesellschaft\/Das-Bewusstsein-der-Maschinen-die-Mechanik-des-Bewusstseins.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">als ebook heruntergeladen<\/a> werden. Die Print-Ausgabe kostet 49,90 \u20ac.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer der im Untertitel ausgesprochenen Einladung folgt, den erwartet ein Werk, in dem die Autoren nicht der kommerziellen Versuchung erliegen, auf Fragen (einfache) Antworten zu geben, ihr Verdienst besteht vielmehr darin, wissenschaftlich und philosophisch Fragen zu pr\u00e4zisieren und deren Konnotationsr\u00e4ume anzureichern, gedankliche Seitenlinien scharf zu machen, etc. Ich pers\u00f6nlich habe an einigen Stellen Einw\u00e4nde und Anmerkungen. Das ist gut so und erh\u00f6ht den pers\u00f6nlichen Wert des Werkes f\u00fcr mich. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Grunde liegt ein im besten Sinne transdisziplin\u00e4rer Forschungsleitfaden vor, der gleicherma\u00dfen Widerspruch und Zustimmung provoziert und der einerseits weit in das Informationstechnologisch-Maschinelle hineinreicht, andererseits aber nicht im Positivistisch-Instrumentellen verweilt oder gar h\u00e4ngen bleibt &#8211; wie aktuell das Gros der Publikationen zu KI, sondern der immer wieder, in jedem Kapitel, implizit und gelegentlich auch explizit die Kantsche Kernfrage &#8222;Was ist der Mensch?&#8220; offensiv stellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch um einen kurzen Eindruck von Sprachstil und &#8211; melodie zu vermitteln, soll hier das Werk in zwei etwas l\u00e4ngeren Zitaten f\u00fcr sich sprechen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Eine der wesentlichen Errungenschaften der Kybernetik besteht darin, anzuerkennen, dass unsere Welt unvorstellbar komplex ist und die M\u00f6glichkeiten, Daten zu Zusammenh\u00e4ngen zu verkn\u00fcpfen, also Information zu erzeugen, um ein Vielfaches gr\u00f6\u00dfer sind als die gesamte Anzahl der Elementarteilchen im Universum. Dies f\u00fchrt zu dem Befund, dass kognitive Systeme (wie zum Beispiel menschliche Lebewesen) keine andere Wahl haben, als sich ihre eigene Welt zu schaffen, um hierdurch Orientierung zu gewinnen. Subjektivit\u00e4t bedeutet in diesem Sinne immer auch, mit Nichtwissen in einer produktiven Weise umgehen zu k\u00f6nnen, also sich eine Existenz aufzubauen, indem grobk\u00f6rnig \u2013 das hei\u00dft mit selektiver Blindheit \u2013 auf die Welt geschaut wird. [Vogd, Harth, S. 18]<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Nicht nur dieser Absatz l\u00e4sst sich unmittelbar zu Gotthard G\u00fcnthers Essay &#8222;<a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/ggphilosophy\/e_und_w.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Erkennen und Wollen<\/a>&#8220; in Beziehung setzen. Subjektivit\u00e4t bedeutet immer auch, Teil eines gr\u00f6\u00dferen Ganzen zu sein, das nicht vollst\u00e4ndig erfasst werden kann. Nichtwissen ist daher &#8211; hier erfrischend positiv gewendet &#8211; notwendige Bedingung f\u00fcr die Konstruktion von Welt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Wer demgegen\u00fcber eine monokontexturale Erkenntnistheorie pflegt, wird andere Wesen weder als Subjekte noch als inh\u00e4renten Bestandteil des eigenen Beziehungsgewebes verstehen k\u00f6nnen. Er oder sie wird andere Wesen tendenziell als befremdlich, gef\u00e4hrlich oder zumindest st\u00f6rend empfinden und damit einer Entfremdung Vorschub leisten, die die eigenen Freiheitsgrade und letztlich auch die eigene Subjektivit\u00e4t unterminiert. Denn wer Tiere, Pflanzen, Kinder, Partnerinnen, Kollegen oder kybernetische Maschinen \u00fcberwiegend instrumentell begreift, wird dazu neigen, auch sich selbst \u2013 also seinen eigenen Leib und seine eigene Psyche \u2013 als einen zu optimierenden Mechanismus aufzufassen. Unweigerlich wird damit all das, was aus dem Bereich der eigenen Subjektivit\u00e4t in den Bereich des Objektiven ent\u00e4u\u00dfert werden kann, der Manipulation ausgeliefert werden: der trainierbare und chirurgisch gestaltbare K\u00f6rper, die Neurochemie, die Expression der Gene, die optimierbaren Aspekte der Psyche, die seelischen Aspekte, die dem Zugriff einer vermeintlich positiven Psychologie zug\u00e4nglich sind, etc.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn sich das eigene Selbstverh\u00e4ltnis immer weniger von etwas ber\u00fchren l\u00e4sst, was sich der Positivit\u00e4t der eigenen Weltobjektivierung entzieht, dann wird das seelische Leben \u00fcber kurz oder lang flach werden. Es gibt keinen Raum des Negativen, des Unverf\u00fcgbaren mehr, aus dem heraus das Selbst ber\u00fchrt und transzendiert werden k\u00f6nnte. Das Subjektive \u2013 und damit verbunden die M\u00f6glichkeit des Empfindens von Freiheit \u2013 wird an den \u00e4u\u00dfersten Rand verdr\u00e4ngt. Die Sehnsucht nach Lebendigkeit \u2013 also nach dem Risiko des Lebens \u2013 mag zwar fortbestehen, wird jedoch unter den Skripten der Optimierung und Rationalisierung des eigenen Selbst- und Weltverh\u00e4ltnisses kaum mehr einen eigenst\u00e4ndigen Ausdruck finden. [Vogd, Harth, S. 358]<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><br>Hier wird die Konsequenz eine mehr oder weniger rein instrumentellen Sicht auf Welt schonungslos aufgezeigt, sie schl\u00e4gt zur\u00fcck auf Physis und Psyche des Subjekts. Bemerkenswert ist der Charakter einer Gegenrede zu technologieeuphorischen Positionen, so wie wir sie von Apologeten der Silicon Valley-Ideologie kennen, der jedoch ebenso kulturpessimistischen oder gar maschinenst\u00fcrmerischen Tendenzen widersteht, eben durch Einbeziehung der kybernetischen Maschinen, also der Konstruktionen des Menschen in die Gegenwehr zum &#8222;\u00fcberwiegend instrumentellen&#8220; Begreifen. Eine Subjektivierung des Maschinellen ist das deshalb noch lange nicht. Es geht um die Ausgestaltung der Beziehungen zur Welt und ihren lebenden und nicht-lebenden Teilen.<br>Der Schlusssatz der Verlagsbeschreibung bringt den Anspruch des Werkes verdichtet zum Ausdruck: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>So l\u00e4sst sich schlie\u00dflich zeigen, wie k\u00fcnstliche Intelligenzen Aufschluss dar\u00fcber geben k\u00f6nnen, was es hei\u00dft, ein Mensch zu sein.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/openai_gpt40dalle.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/openai_gpt40dalle.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2615\" style=\"width:350px\" srcset=\"https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/openai_gpt40dalle.jpg 1024w, https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/openai_gpt40dalle-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/openai_gpt40dalle-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/openai_gpt40dalle-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dall-e, OpenAIs GPT 40, Prompt by Joachim Paul: &#8222;Erstelle bitte ein Titelbild zu einer als herausragend bezeichneten Masterarbeit mit dem Titel &#8222;Raubbau an der Kultur? &#8211; Zur Ethik generativer KI im aktuellen Diskurs&#8220;. Hier ist die Kultur offensichtlich ganz unter die (Zahn-)r\u00e4der geraten und des L verlustig gegangen bei gleichzeitiger Mutation des U zum \u00dc. &#8222;Kunst&#8220; aus dem ThermoMix. <\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Thomas Hickfang<\/strong>, u.v.a. Teamkoordinator f\u00fcr das Medienp\u00e4dagogische Zentrum Leipzig, <strong>Thomas Rudel<\/strong>, Leiter des Kommunalen Medienzentrums des Kreises T\u00fcbingen und ich, <strong>Joachim Paul<\/strong>, haben uns entschlossen, regelm\u00e4\u00dfig, monatlich, bzw. wenn unsere Zeit es zul\u00e4sst, mehr oder weniger Weltbewegendes unter dem Titel Bildung &#8211; Digitalisierung &#8211; Zukunft zu diskutieren. Sie sind alle herzlich eingeladen, in den Vodcast-Kanal auf youtube reinzuschauen. Aktuell sind bereits drei Folgen online unter <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@Bild_Digit_Zukunft\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/@Bild_Digit_Zukunft<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Mit [trotzdem] besten Gr\u00fc\u00dfen, Ihr<br>Nick H. aka Joachim Paul (Hg.)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Links und Quellen<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/sowi.rptu.de\/fgs\/philosophie\/personen\/team\/apl-prof-dr-wiegerling-klaus\">https:\/\/sowi.rptu.de\/fgs\/philosophie\/personen\/team\/apl-prof-dr-wiegerling-klaus<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/kluedo.ub.rptu.de\/frontdoor\/index\/index\/docId\/8403\">https:\/\/kluedo.ub.rptu.de\/frontdoor\/index\/index\/docId\/8403<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/mxu\/mxu_raubbau_kultur_ethik_generativer_ki.pdf\">https:\/\/www.vordenker.de\/mxu\/mxu_raubbau_kultur_ethik_generativer_ki.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/2119\/einduesterungen-zum-identitaetsproblem-rudolf-heinz-live-aus-dem-buchladen\/\">https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/2119\/einduesterungen-zum-identitaetsproblem-rudolf-heinz-live-aus-dem-buchladen\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/rh\/rh_pathognostik.pdf\">https:\/\/www.vordenker.de\/rh\/rh_pathognostik.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andre_Eckardt\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andre_Eckardt<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/vgo\/anmerkungen_leibniz_a.pdf\">https:\/\/www.vordenker.de\/vgo\/anmerkungen_leibniz_a.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/downloads\/eckardt_philosophie-der-schrift.pdf\">https:\/\/www.vordenker.de\/downloads\/eckardt_philosophie-der-schrift.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/downloads\/eckardt_safo.pdf\">https:\/\/www.vordenker.de\/downloads\/eckardt_safo.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[*] McLuhan, Herbert Marshall; Die magischen Kan\u00e4le &#8211; Understanding Media, Dresden 1994, S. 137f<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.velbrueck.de\/Programm\/Theorie-der-Gesellschaft\/Das-Bewusstsein-der-Maschinen-die-Mechanik-des-Bewusstseins.html\">https:\/\/www.velbrueck.de\/Programm\/Theorie-der-Gesellschaft\/Das-Bewusstsein-der-Maschinen-die-Mechanik-des-Bewusstseins.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.vordenker.de\/ggphilosophy\/e_und_w.pdf\">https:\/\/www.vordenker.de\/ggphilosophy\/e_und_w.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@Bild_Digit_Zukunft\">https:\/\/www.youtube.com\/@Bild_Digit_Zukunft<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Vordenkerinnen, liebe Vordenker, jetzt im November gibt es einen brandaktuellen Beitrag von Melanie Xu, eine mit dem Attribut &#8222;Herausragend&#8220; bezeichnete Masterarbeit &#8222;Raubbau an der Kultur? &#8211; Zur Ethik generativer KI im aktuellen Diskurs&#8222;. Dar\u00fcber hinaus wird ein l\u00e4ngst erschienener Aufsatz des Philosophen und Psychoanalytikers Rudolf Heinz, &#8222;Was ist Patho-Gnostik?&#8222;, nun online zur Verf\u00fcgung gestellt. 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