{"id":525,"date":"2012-05-01T21:02:24","date_gmt":"2012-05-01T19:02:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/?p=525"},"modified":"2012-05-01T21:02:24","modified_gmt":"2012-05-01T19:02:24","slug":"zum-tag-der-arbeit-piraten-ubernehmen-verantwortung-fur-unsere-demokratie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vordenker.de\/blog\/525\/zum-tag-der-arbeit-piraten-ubernehmen-verantwortung-fur-unsere-demokratie\/","title":{"rendered":"Zum Tag der Arbeit: Piraten \u00fcbernehmen Verantwortung f\u00fcr unsere Demokratie"},"content":{"rendered":"<h3>Offener Brief an Wolfgang Lieb und Byung-Chul Han<\/h3>\n<p>Sehr geehrter Herr Lieb, sehr geehrter Herr Han,<\/p>\n<p>zwei l\u00e4ngere Beitr\u00e4ge von Ihnen beiden nehme ich zum Anla\u00df, hier zu antworten, zun\u00e4chst Wolfgang Lieb mit seinem Beitrag &#8222;<a title=\"Wolfgang Lieb, Funktioniert Demokratie wie Wikipedia?\" href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12934\" target=\"_blank\">Funktioniert Politik wie Wikipedia?<\/a>&#8222;.<br \/>\nUnd von Ihnen, Herr Han, erschien am 15. April 2012 ein Beitrag auf Welt online mit dem Titel &#8222;<a title=\"Byung-Chul Han, Piraten k\u00f6nnen keine Verantwortung \u00fcbernehmen\" href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article106186079\/Piraten-koennen-keine-Verantwortung-uebernehmen.html\" target=\"_blank\">Piraten k\u00f6nnen keine Verantwortung \u00fcbernehmen<\/a>&#8222;. <!--more--><br \/>\nZun\u00e4chst ein Kompliment, Ihr B\u00fcchlein &#8222;Schanzhai &#8211; Dekonstruktion auf Chinesisch&#8220; habe ich mit\u00a0 Begeisterung gelesen und Ihre M\u00fcdigkeitsgesellschaft liegt lesebereit auf meinem Schreibtisch, zusammen mit Werken von Alain Ehrenberg.<\/p>\n<p>Insofern bin ich ein wenig entt\u00e4uscht, dass Ihr Beitrag f\u00fcr die Onlineseite der Welt hinter seinen M\u00f6glichkeiten zur\u00fcckbleibt und das Thema Demokratie und Piratenpartei eher an der Oberfl\u00e4che behandelt.<\/p>\n<p>Wenn die Frage nach der Demokratie diskutiert werden soll, muss zun\u00e4chst gefragt werden, was zu den Erm\u00f6glichungsbedingungen von Demokratie geh\u00f6rt. Meines Erachtens kann schnell \u00dcbereinstimmung dar\u00fcber erzielt werden, dass unsere heutigen Demokratien wesentlich auf unserer Schriftkultur, auf der Kulturtechnik des Buchdrucks aufbauen, die in Europa im 15. Jahrhundert mit Gutenberg ihren Anfang nahm. Die moderne Republik, Nationalstaat und Verfassung sowie Vertragswerke und Staatenb\u00fcnde wie die EU und die UNO sind ohne die Druckschriftkultur und ihre M\u00f6glichkeit der maschinellen Vervielf\u00e4ltigung auf Papier undenkbar.<br \/>\nEs gibt also eine deutliche Differenz zu der von Ihnen ins Feld gef\u00fchrten Stammeskultur, die sie als \u00e4hnlich zur digitalen Kommunikationskultur bezeichnen. Diese Diagnose muss jedoch zwangsl\u00e4ufig zu kurz greifen. Sie ist mangels weiterer Vergleichsm\u00f6glichkeiten eher aus der Not geboren.<br \/>\nSinnvoller ist &#8211; bei allem Respekt &#8211; nach meinem Daf\u00fcrhalten die Verpflichtung zu der Frage, was durch das weltumspannende elektromagnetische Kommunikationsfeld in Gestalt des Internet als technologische Erm\u00f6glichungsbedingung bereitgestellt ist, sowohl im Hinblick auf die Konstruktion weiterer darauf aufsetzender Kulturtechniken als auch f\u00fcr die Weiterentwicklung dessen, was wir heute Demokratie nennen &#8211; oder in Zukunft nennen wollen. Das liegt weit abseits jeglicher Heilslehren und bedeutet schlicht Arbeit.<\/p>\n<p>Hier haben die Piraten bereits &#8211; und zwar weitestgehend allein &#8211; Verantwortung \u00fcbernommen, erstens durch den Aufbau einer Bewegung und zweitens durch das Hineintragen dieser Fragestellungen in den politischen Raum.<\/p>\n<p>Die Piratenpartei versteht sich &#8211; unter anderem &#8211; auch als ein Labor f\u00fcr die Politik von morgen. Sie leistet hiermit einen aktiven probierenden und konstruierenden Beitrag f\u00fcr unser Zusammenleben. In den anderen Parteien ist diese Entwicklung bislang deutlich verschlafen worden. Die reduzierte Nutzung von Internet und WWW durch die anderen Parteien als &#8211; \u00fcberspitzt dargestellt &#8211; blo\u00dfes Verlautbarungsinstrument und in der Struktur eines wenige Sender\/viele Empf\u00e4nger-Verh\u00e4ltnisses spricht da leider eine klare Sprache.<br \/>\nDie politische Konfrontation mit den Piraten wird jedoch auch hier &#8211; da sind wir Piraten ganz zuversichtlich &#8211; \u00fcber kurz oder lang vorzeigbare Ergebnisse zeitigen.<\/p>\n<p>Felsenfest \u00fcberzeugt bin ich davon, dass es eine Aufgabe piratiger Politik ist, in der Interaktion mit den anderen politischen Kr\u00e4ften gemeinsam neue M\u00f6glichkeitsr\u00e4ume zu er\u00f6ffnen.<br \/>\nOhne Zweifel sind die Piraten auch &#8222;der Aufstand der technischen Intelligenz&#8220; (Schirrmacher), zu der sich aktuell und t\u00e4glich weitere Kompetenzen, etwa aus den sozialen Berufen, gesellen.<\/p>\n<p>Es ist bereits erwiesen, dass die L\u00f6sung komplizierter technischer Fragestellungen ohne weitgehende &#8211; statische &#8211; Hierarchien durch kleine und gr\u00f6\u00dfere Gruppen von Konstrukteuren \u00fcber das Netz m\u00f6glich ist. Der weltweite Erfolg vieler Open-Source Software-Projekte belegt das eindrucksvoll. Daraus kann und muss nun die Frage abgeleitet werden, ob derartige Verfahren auch f\u00fcr die Inangriffnahme politischer Fragestellungen geeignet sind.<br \/>\nZum Entscheidungsverhalten in nicht-hierarchisch organisierten Kleingruppen gibt es bereits vielversprechende Ergebnisse [1,2,3]. Und die mikrosoziologische\u00a0 Arbeit von Mark Granovetter &#8211; <a title=\"Aufsatz von Mark Granovetter\" href=\"http:\/\/sociology.stanford.edu\/people\/mgranovetter\/documents\/granstrengthweakties.pdf\" target=\"_blank\">The Strength of Weak Ties<\/a> &#8211; leistete einen weiteren Beitrag, der das Kommunikationsverhalten von gr\u00f6\u00dferen Gruppen in den Blick nimmt. Die politische Organisationskraft dieser schwachen Bindungen wurde j\u00fcngst in den arabischen L\u00e4ndern unter Beweis gestellt.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus z\u00e4hlt die Piratenpartei viele Ingenieure, Naturwissenschaftler und Informatiker in ihren Reihen, Menschen, die neben der Erfahrung des \u00fcber das Internet miteinander-vernetzt-Seins in ihren Berufen tagt\u00e4glich die Endlichkeit von Mengen erfahren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wie sagte Marcel-Andr\u00e9 Casasola-Merkle aka @zeitweise in seiner Keynote zum f\u00fcr alle Interessierten offenen Piraten-Denktank, zur Open Mind Konferenz 2011 in Kassel; &#8222;Wir sind Forscher, keine Dogmatiker.&#8220;<\/p>\n<p>Warum also an den neoliberalen Dogmen des Wachstums und der Arbeit festhalten, als g\u00e4be es keine Alternativen? Warum sich zum Knecht eines Wirtschaftssystems machen, das seine eigenen Voraussetzungen l\u00e4ngst \u00fcberlebt hat?<\/p>\n<p>Die materiellen Ressourcen unseres Planeten sind endlich, in jeder Hinsicht, der einzige und kontinuierliche Import von Au\u00dfen besteht in Sonnenenergie.<br \/>\nDieser Umstand schreit schon jetzt nach einer Wirtschaft der Nachhaltigkeit, des Recyclings und des Ressourcen-Managements. Aus diesem Grund hat die Piratenpartei Nachhaltigkeit als wesentlichen Aspekt in ihr Grundsatzprogramm \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Bislang aber ist z.B. Energie &#8211; ebenso wie jeder Rohstoff &#8211; in jeder bislang existierenden Wirtschaftstheorie, und das nicht nur in neoliberalen Wirtschaftsmodellen und -Theorien, eine beliebig kapitalisierbare Gr\u00f6\u00dfe, d.h. ich kann &#8211; im Modell &#8211; immer einen Preis angeben, und sei er noch so hoch, f\u00fcr den ich Energie oder einen Rohstoff erhalten, einfach kaufen kann. Diese Modelle gehen von im Prinzip unbegrenzten Ressourcen aus. Das entspricht jedoch nicht den physikalischen Realit\u00e4ten des Planeten.<\/p>\n<p>Aktuell haben wir die Situation, dass die Produktivit\u00e4t nicht nur in Deutschland, sondern weltweit steigt, d.h. es werden immer mehr G\u00fcter mit immer weniger Arbeit produziert. Hierdurch ergibt sich nicht nur ein R\u00fcckgang der absolut vorhandenen Arbeitsmenge, sondern auch die insgesamt dadurch erwirtschaftete Kaufkraft f\u00fcr eben jene Produkte sinkt.<br \/>\nFolgt man G\u00fcnther Dueck, dann wird in K\u00fcrze auch der dritte Sektor der Dienstleistungen davon erreicht werden, da immer mehr Dienstleistungen von immer weniger Leuten automatisiert oder halbautomatisiert \u00fcber das Internet angeboten werden.[4]<br \/>\nDies wirkt sich ebenfalls negativ auf das Gesamtwachstum aus, beschleunigt diese Entwicklung sogar noch.<br \/>\nDie vom Kapitalismus in seinem Endstadium massenweise abgebaute \u00bbArbeit\u00ab aber sollte endlich als das begriffen werden was sie ist, n\u00e4mlich als eine gesellschaftliche Konstruktion.<\/p>\n<p>Ein Ziel m\u00fcsste es also sein, ein System der Nachhaltigkeit zu etablieren, dass vom rein quantitativen Wachstum Abschied nimmt und stattdessen qualitative Wachstumsm\u00f6glichkeiten in den Blick nimmt.<\/p>\n<p>Der in den g\u00e4ngigen \u00f6konomischen Modellen angenommene konsumierende Autist, der Homo oeconomicus, f\u00fcr den gilt, dass ein Mehr, eine Steigerung des Konsums immer und allezeit anzustreben ist und prinzipiell gut ist, ist als Modellgrundlage somit hinf\u00e4llig.<\/p>\n<p>Das Konzept ist mehrere hundert Jahre alt und stammt aus der Fr\u00fchzeit von Kapitalismus und Industrialisierung, in der konsequent von expandierenden M\u00e4rkten ausgegangen wurde. Es blendet einen wesentlichen Teil menschlicher T\u00e4tigkeiten und Interessen v\u00f6llig aus und f\u00fchrte in der Entwicklung des Kapitalismus zu einer Vereinseitigung des vorherrschenden Menschenbildes, an genau dem wir eben heute so zu knabbern haben. Alles, selbst Bildung und das Gesundheitswesen, Kinderg\u00e4rten, die Altenpflege, etc. werden durch dieses Bild in einen rein pekuni\u00e4ren Effizienzmodus hineingezwungen, der den Realit\u00e4ten in keiner Weise gerecht wird. (Gerade Deutschland bietet hier f\u00fcr eine Alternative durch seine ausgepr\u00e4gte Kultur des Ehrenamtes, die einen erheblichen Anteil an gesamtgesellschaftlicher Wertsch\u00f6pfung hat, nahezu ideale Voraussetzungen.)<br \/>\nEs ist einerseits die sinkende Kaufkraft der Massen und andererseits die Konzentration von Investivkapital in den H\u00e4nden einer begrenzten Gruppe der Wohlhabenden, die in die Krise der \u00dcberschuldung f\u00fchren. Das Modell funktioniert schlicht nicht mehr, da permanent von einem eben sehr einseitigen Begriff des Wachstums ausgegangen wird.<\/p>\n<p>Diese wirtschaftlich-gesellschaftliche Konfiguration hat genau die beiden gro\u00dfen, sich einander gegen\u00fcberstehenden Ideologien des 19. Jahrhunderts hervorgebracht, den Kapitalismus mit der pers\u00f6nlichen Rendite als Ziel und den Kommunismus als Prinzip der Gleichschaltung unter dem Diktat eines Staatsmonopolkapitalismus sowie in Folge das eindimensionale Links-Rechts-Schema der politischen Orientierung. Beide Modelle haben den Homo oeconomicus als Grundlage.<\/p>\n<p>Ein angemessenes bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) stellt sich damit sowohl als antikapitalistisch als auch als antikommunistisch dar, da es \u00fcber die basale Sicherung der wirtschaftlichen Existenz Produktivkapital in die H\u00e4nde aller Marktteilnehmer verteilt und nicht auf Arbeitgeberseite &#8211; Kapitalismus &#8211; oder Staatsseite &#8211; Kommunismus &#8211; konzentriert.<br \/>\nDie Piratenpartei Deutschland hat auf ihrem Bundesparteitag in Offenbach 2011 beschlossen, sich daf\u00fcr einzusetzen, die Modelle zum BGE von einer Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages untersuchen zu lassen.<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Philosoph Andr\u00e9 Gorz dr\u00fcckt es folgenderma\u00dfen aus:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Die &#8222;Arbeit&#8220; stellt, auf Grund der mit ihr einhergehenden Standardisierung von F\u00e4higkeiten, Verfahrensweisen und Bed\u00fcrfnissen, ein wichtiges Sozialisierungs-, Normalisierungs- und Standardisierungsinstrument dar, das Erfindergeist, Phantasie und individuelle oder kollektive Selbstbestimmung neuer Normen, Bed\u00fcrfnisse und F\u00e4higkeiten unterdr\u00fcckt und einschr\u00e4nkt. Deshalb mu\u00dfte die gesellschaftliche Anerkennung von neuen Aktivit\u00e4ten und Kompetenzen, die neuen Bed\u00fcrfnissen entsprechen, stets in gesellschaftlichen Konflikten durchgesetzt werden. Dabei ging es immer, zumindest implizit, auch ums Politische: Die Verf\u00fcgungsmacht der Gesellschaft (ihrer Institutionen, Berufsorganisationen, Gesetze und Vorschriften) \u00fcber die gesellschaftlichen Akteure mu\u00dfte zugunsten von deren Verf\u00fcgungsmacht \u00fcber die Gesellschaft zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Lasst uns beginnen, gemeinsam \u00fcber Zukunft aktiv nachzudenken auf eine Art und Weise, die auch die Feuilletons mit in die gesellschaftliche Gesamtverantwortung hinein nimmt.<\/p>\n<p>Mit herzlichen Gr\u00fc\u00dfen, Ihr<br \/>\nNick H. aka Joachim Paul<\/p>\n<h4>Quellen:<\/h4>\n<p>[1] Alex Bavelas, Communication Patterns in Task Oriented Groups, in: The Policy Sciences, eds.: Daniel Lerner &amp; Harold D. Lasswell, Stanford University Press, 1951, p.193-202.<br \/>\n[2] Alex Bavelas, Communication Patterns in Problem-Solving Groups, in: Cybernetics, ed.: Heinz von Foerster, Josiah Macy Jr. Foundation, New York 1952<br \/>\n[3] Harold J. Leavitt, Some Effects of Certain Communication Partners on Group Performance, Journal of Abnormal and Social Psychology, 46, p. 38-50, 1951<br \/>\n[4] Gunter Dueck, Aufbrechen!, Frankfurt a. M. 2010,\u00a0 S. 31ff<br \/>\n[5] Andr\u00e9 Gorz, Arbeit zwischen Misere und Utopie,\u00a0Frankfurt a. M. 2000, S. 12<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offener Brief an Wolfgang Lieb und Byung-Chul Han Sehr geehrter Herr Lieb, sehr geehrter Herr Han, zwei l\u00e4ngere Beitr\u00e4ge von Ihnen beiden nehme ich zum Anla\u00df, hier zu antworten, zun\u00e4chst Wolfgang Lieb mit seinem Beitrag &#8222;Funktioniert Politik wie Wikipedia?&#8222;. Und von Ihnen, Herr Han, erschien am 15. 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