10 Fehlbehauptungen – Finanzen – Banken – Staatsverschuldung

Das Manifest empörter Ökonomen,

das in Frankreich bereits 70.000 mal verkauft wurde, ist nun als deutschsprachige Printausgabe erhältlich!

Die zehn Thesen des Buches:

Fehlbehauptung 1:
Finanzmärkte sind effizient

Fehlbehauptung 2:
Finanzmärkte tragen zum Wirtschaftswachstum bei

Fehlbehauptung 3:
Märkte schätzen die Kreditwürdigkeit von Staaten korrekt ein

Fehlbehauptung 4:
Der Anstieg der Staatsverschuldung rührt von übermässigen Ausgaben her

Fehlbehauptung 5:
Staatsausgaben müssen begrenzt werden, um die Staats-verschuldung zu senken

Fehlbehauptung 6:
Staatsverschuldung verschiebt die Last unserer Maßlosigkeit auf unsere Kindeskinder

Fehlbehauptung 7:
Wir müssen die Finanzmärkte beruhigen, um die Staats-verschuldung zu finanzieren

Fehlbehauptung 8:
Die europäische Union schützt das Europäische Sozialmodell

Fehlbehauptung 9:
Der Euro ist ein Schutzschild gegen die Krise

Fehlbehauptung 10:
Die Griechenlandkrise war das Sprungbrett zu einer europäischen Wirtschaftsregierung und einem wirklichen europäischen Sozialpakt

Die Veröffentlichung erscheint in Zusammenarbeit mit Labournet („www.labournet.de„) im Rahmen des pad-Projektes
„Ökonomisches
Alphabetisierungsprogramm“
pad-Verlag – Am Schlehdorn 6 – 59192 Bergkamen / pad-Verlag[at]gmx.net

Europäische Politiker haben aus der Krise, die durch die Exzesse der Finanzindustrie verursacht wurde, nichts gelernt. Zur Reduzierung der Defizite die durch die Bankenrettung und die Rezession verursacht sind, werden Anpassungsprogramme verfolgt, die wirtschaftliche Instabilität und soziale Ungleichheit erhöhen. Diese Politik im Interesse der Banken und des Finanzkapitals gefährden die Zukunft des europäischen Projekts.
Entsetzt über diese Entwickung enstand das „Manifest empörter Ökonomen“. Es prangert zehn Fehlbehauptungen der aktuellen Debatte an und unterbreitet 22 Vorschläge für eine alternative Strategie.
In einem einleitenden Beitrag („Zur neoliberalen Mainstream-Ökonomie und ihr klägliches Versagen vor und in der Finanz- und Wirtschaftskrise“) zeigt Heinz-J. Bontrup in einer kurzen dogmengeschichtlichen Entwicklung der Wirtschaftswissenschaften auf, wie die Neoklassik und später der Neoliberalismus entscheidend zur jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise beigetragen haben und dass diese Wirtschaftspolitik bereits wieder wie vor der Krise weiterpraktiziert wird. Alternativen sind daher überfällig.

Die Autoren Philippe Askenazy, André Orléan und Henri Sterdyniak arbeiten in staatlichen Forschungsinstituten, Thomas Coutrot ist wissenschaftlicher Berater bei Attac-France.

Pressestimmen: Telepolis, Der Freitag, FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, Neues Deutschland

Empörte Ökonomen.

Eine Streitschrift von Philippe Askenazy, André Orléan, Henri Sterdyniak u. Thomas Coutrot/ Deutsche Übersetzung von Gerhard Rinnberger
Mit einem einleitenden Beitrag von Heinz-J. Bontrup
„Zur neoliberalen Mainstream-Ökonomie und ihr klägliches Versagen vor und in der Finanz- und Wirtschaftskrise“
64 Seiten, 5 Euro
pad-Verlag /Bergkamen
Staffelpreis bei Direktbestellung:
ab 5 Expl. 4,50 Euro/St. , ab 10 Expl. 4.– Euro/St.
pad-verlag[at]gmx.net

Der Pirat Nick H. kommt hiermit seiner Verpflichtung zur Verbreitung von Informationen nach. Jahaa.

Go for it!
Nick H.

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2 Responses to “10 Fehlbehauptungen – Finanzen – Banken – Staatsverschuldung”

  1. Miriam sagt:

    Auch ich bin empört 🙁

  2. […] Blog der Vordenker bin ich auf das Manifest der empörten Ökonomen aufmerksam geworden. Dieses Manifest prangert 10 Fehlbehauptungen der aktuellen Debatten um die […]

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