Kenogrammatik: Kalküle jenseits phonologischer und visueller Notationen

Rudolf Kaehr über Kenogrammatik

Vom 16.-18. Juli 2010 fand am Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ZKM unter dem an Martin Heideggers Aufsatz „Was heißt Denken?“ angelehnten Titel „Was wird Denken heißen? eine philosophische Tagung zu Kognition und Psyche im posthumanen Zeitalter statt, die von der Staatlichen Hochschule für Gestaltung organisiert und durchgeführt wurde. Rudolf Kaehr lieferte neben dem ersten auch den letzten Beitrag dieser Tagung, in dem er sich Gotthard Günthers Kenogrammatik widmete.Er skizzierte einige Aspekte der Kenogrammatik als formaler Kalkül und behandelte die Frage, was kenogrammatisch definierte Maschinen sein könnten und inwieweit diese den Ideen einer posthumanen Denkform entsprechen könnten.
Besonders aktuell ist das spekulative Zusammenspiel von kenogrammatischen Spielformen und den Errungenschaften der im Entstehen begriffenen Theorie memristiver Systeme (Memristik) als einer Theorie und Technologie künstlicher kognitiver Systeme. Die Memristik steht damit in scharfem Gegensatz zu den modernen Unternehmungen einer Artificial Life Bewegung und den Bestrebungen zum Quantum Computing, wie sie auch vom Transhumanismus in Anspruch genommen werden.
Rudolf Kaehrs Beitrag liegt nun in voller Länge in Form von sechs Videos online vor.

Teil 1 des Beitrags

Teil 2 des Beitrags

Teil 3 des Beitrags

Teil 4 des Beitrags

Teil 5 des Beitrags

Teil 6 des Beitrags

Viel Spaß beim Mitdenken,

Nick H.

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