Über Frames und Hohlräume, blinde Flecken, semantische sowie methodische Fouls und affirmative Befindlichkeiten

Nicht-Replik, eine Klarstellung zu
„Im Hohlraum der Negativität – Gotthard Günther und die Krisen des Idealismus“ 
von Christoph Görlich (Meiner, Hamburg 2026)


Einleitung, Bemerkungen zu Motivation und Vorgehen des Nicht-Rezensenten

Gotthard Günther als Alien?
Oder doch ein Selbstportrait
von Frank Kelly Freas?

Schon vor einiger Zeit wurde ich auf das o.g. Werk aufmerksam. Und erst eine ganze Weile später – nach vollständiger Lektüre – reifte der Entschluss, zumindest eine einfache Reaktion zu verfassen. Es hat etwas gedauert. Erst war ich der Ansicht, das Werk einfach liegen zu lassen, zu vergessen.

Aber dann … es gibt Umstände, die erfordern einfach eine Reaktion. Jedenfalls müsste sich eine eingehendere Diskussion des Werkes von Christoph Görlich in zahlreichen Wiederholungen von bereits mehrfach von diversen Autoren Geschriebenem ergehen, das empfinde ich nicht als lohnend, motiviert bin ich dazu ebenfalls nicht und Zeit habe ich auch nicht. Allerdings ist aufgrund der möglichen Reichweite – zumindest in Insiderkreisen – eine Reaktion im Sinne einer Klarstellung nicht nur gerechtfertigt sondern sogar notwendig. Eine Rezension allerdings maße ich mir nicht an.

Es werden also einige wenige Schlaglichter auf den Text gerichtet, das ein oder andere an – meiner Ansicht nach – Unzulänglichkeiten sowie Auslassungen und Errata aufgelistet und Fragen aufgeworfen. Und es geht hier und da

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vordenker news Januar 2021

Liebe Vordenkerinnen, liebe Vordenker,

Ihnen allen für die Zukunft nur das Beste. Dieses Mail gibt‘s Dreierlei zum Jahresbeginn.

Zum Ersten zwei Texte von Engelbert Kronthaler, die wir hier mit Freuden einer breiteren Leserschaft zuführen, zum Einen, obwohl sie durch die Wittgenstein-Gesellschaft abgelehnt wurden und zum Anderen, gerade weil sie durch die Wittgenstein-Gesellschaft abgelehnt wurden.

Da die Welt alles ist, was der Fall ist, darf ein Stigma gelegentlich auch ein Qualitätssiegel sein.

Aleph und Ayin – 70 Sätze und 1 Gegensatz zu Rationalität und Irrationalität, ein Text in 10 Haupt-Sätzen à 7 Neben-Sätzen, Mehr lesen

Rethinking Leibniz – Transhumanismus in der Dekonstruktion

Es folgt der gesamte Beitrag – vorab die bibliographischen Daten plus Bezugsquelle des Buches

jbpaed2014_400Rethinking Leibniz –
Transhumanismus
in der Dekonstruktion

in: Kluge, Sven; Lohmann, Ingrid; Steffens, Gerd (Red.) –
Jahrbuch für Pädagogik 2014
– Menschenverbesserung
– Transhumanismus,
Jahrbuch für Pädagogik (Band 29),
Verlag Peter Lang, Frankfurt a.M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2014.
393 S.,  S. 191-204

Zusammenfassung: Der Beitrag versucht, die in einem Pro-und-kontra-Schema ge­fangene Debatte um das Verhältnis zwischen Humanismus und Transhumanismus zu dekonstruieren durch Infokusnahme eben dieses Gegensatzes und seiner Vor­aussetzungen. Der Transhumanismus und seine Ideen sind insbesondere verstrickt in die durch die westliche Schriftkultur vorgegebenen Konditionen des Humanen. Damit schlagen die Einschränkungen der positivsprachlichen Einschreibungsweisen als Einschränkungen zurück auf die grundlegende Idee einer technologiebasierten selbstgesteuerten Weiterentwicklung der Menschen. Als möglicher Ausweg aus dem Dilemma der Selbstgefangenheit wird Mehr lesen