Nicht-Replik, eine Klarstellung zu
„Im Hohlraum der Negativität – Gotthard Günther und die Krisen des Idealismus“
von Christoph Görlich (Meiner, Hamburg 2026)
Einleitung, Bemerkungen zu Motivation und Vorgehen des Nicht-Rezensenten
Schon vor einiger Zeit wurde ich auf das o.g. Werk aufmerksam. Und erst eine ganze Weile später – nach vollständiger Lektüre – reifte der Entschluss, zumindest eine einfache Reaktion zu verfassen. Es hat etwas gedauert. Erst war ich der Ansicht, das Werk einfach liegen zu lassen, zu vergessen.
Aber dann … es gibt Umstände, die erfordern einfach eine Reaktion. Jedenfalls müsste sich eine eingehendere Diskussion des Werkes von Christoph Görlich in zahlreichen Wiederholungen von bereits mehrfach von diversen Autoren Geschriebenem ergehen, das empfinde ich nicht als lohnend, motiviert bin ich dazu ebenfalls nicht und Zeit habe ich auch nicht. Allerdings ist aufgrund der möglichen Reichweite – zumindest in Insiderkreisen – eine Reaktion im Sinne einer Klarstellung nicht nur gerechtfertigt sondern sogar notwendig. Eine Rezension allerdings maße ich mir nicht an.
Es werden also einige wenige Schlaglichter auf den Text gerichtet, das ein oder andere an – meiner Ansicht nach – Unzulänglichkeiten sowie Auslassungen und Errata aufgelistet und Fragen aufgeworfen. Und es geht hier und da



